Galatea Logo
ListenSupport
Werwölfe & Gestaltwandler
Mafia
Milliardär-Liebesromane
Mobbing-Romanze
Langsame Romanze
Feinde zu Liebenden
Paranormale Romantik
Schicksalsgefährten
Sportgeschichten
Geschichten, die in einem College spielen
Zweite Chance - Geschichten
Alle Kategorien anzeigen
Bewertung 4.6 im App Store
NutzungsbedingungenDatenschutzImpressum
Galatea on FacebookGalatea on InstagramGalatea on TikTok
Cover image for Shifting Greer - Buch 1

Shifting Greer - Buch 1

Autor:in
K. D. Cartiff
Gelesen
104K
Kapitel
52
Autor:in
K. D. Cartiff
Gelesen
104K
Kapitel
52
🕵️‍♂️Mystery & Thriller😱Thriller👩🏽‍🎓Studierende💪🏻Beschützer🎭Drama😊Sauber

Vor zwei Monaten hatte Greer noch alles – einen scharfsinnigen Verstand, grenzenloses Selbstvertrauen und ein Leben, das perfekt zu ihr passte. Jetzt versteckt sie sich unter einem neuen Namen in einer neuen Stadt, mit nichts weiter als einer Brille und einer Liste von Lügen, um sich zu schützen. Das Zeugenschutzprogramm sollte die Nacht, in der sie ihre Eltern verlor, auslöschen, doch die Gefahr verblasst nicht so leicht. Als Kaleb anfängt, die falschen Fragen zu stellen, beginnt die Welt, die Greer sich aufgebaut hat, Risse zu bekommen. Die Vergangenheit, die sie so verzweifelt begraben will, krallt sich ihren Weg zurück ans Licht, und die Schatten, vor denen sie geflohen ist, könnten ihr näher sein denn je. Kann sie im Verborgenen bleiben, wenn ihr Herz sich dagegen wehrt?

Prolog

GREER

Das Geräusch kommt zuerst. Nicht laut. Falsch. Feuerwerkskörper. Ein knallender Auspuff. Etwas Normales, das in eine Nacht gehört, in der sich eigentlich nichts verändert.
Dann ertönt das Geräusch noch einmal. Dieses Mal ist es näher. Der Boden bebt unter meinen Füßen. Meine Hände zittern. Das fällt mir auf, bevor ich begreife, warum.
Sie sind leer. Aber meine Finger krümmen sich, als sollten sie etwas festhalten. Als würde etwas fehlen.
Mein Herz schlägt viel zu schnell. Es ist wie ein wilder Vogel, der gegen einen Stahlkäfig flattert. Das Pochen in meinen Ohren ist viel zu laut. Es erstickt jede Hoffnung, noch etwas anderes zu hören. Jemand ruft meinen Namen. Kein Schreien. Aber auch nicht ruhig. Einfach nur eindringlich. Als wäre es wichtig, wie schnell ich reagiere.
Das Flurlicht flackert. Einmal. Zweimal.
Neben der Tür liegt ein Schuh auf der Seite. Nicht dort, wo Schuhe eigentlich hingehören. Die Schnürsenkel sind noch gebunden. Das ist seltsam, denke ich. Ich starre ihn viel zu lange an. Dann wandert mein Blick zur Wand.
An der Wand ist etwas Rotes. Ein ungleichmäßiger Streifen. Es sieht so aus, als hätte jemand sie im Vorbeigehen gestreift. Ich starre darauf und versuche herauszufinden, welche Farbe es wirklich ist. Sie ist dunkler als Wandfarbe. Dicker.
Ich habe einen metallischen Geschmack im Mund.
„Greer.“ Dieses Mal ist es die Stimme meiner Mutter. Leiser. Näher. So sagt sie meinen Namen, wenn ich etwas falsch gemacht habe, man es aber noch in Ordnung bringen kann. Wenn noch ein wenig Zeit bleibt.
Mein Vater ruft auch meinen Namen, aber er beendet den Satz nicht. „Greer, lauf …“
Der Rest verschwindet. Er wird verschluckt von einem weiteren Geräusch. Dieses Geräusch ist scharf genug, um die Luft in zwei Hälften zu schneiden. Das Zimmer kippt.
Der Kühlschrank summt. Das fällt mir als Nächstes auf. Dieses stetige, mechanische Summen. Es klingt, als würde überhaupt nichts passieren. Das Licht über der Spüle flackert erneut. Ich frage mich, ob das schon immer so war oder erst seit Kurzem.
Meine Knie blockieren. Mein Körper fällt noch nicht, aber er will es tun. Ein starkes Ziehen macht sich hinter meinen Rippen breit. Es fühlt sich an, als würde etwas in mir zuerst fliehen wollen.
Jemand packt mich am Arm. Ich erinnere mich nicht an den Entschluss, mich zu bewegen. Aber plötzlich tue ich es. Meine Füße schlagen hart auf dem Boden auf. Zu hart. Ein Schuh. Dann spüre ich bittere Kälte.
Ich sehe an mir herab und entdecke nackte Haut, wo eigentlich ein Schuh sein sollte. Nackte Füße. Das fühlt sich fast bedeutsam an. Ich hebe mir diesen Gedanken einfach für später auf.
Die Haustür steht offen. Oder sie ist kaputt. Ich kann es nicht genau sagen. Kalte Luft strömt herein. Scharf, sauber und völlig falsch. Mir sollte eigentlich kalt sein. Das weiß ich tief in meinem Inneren, aber das ist mir nicht. Stattdessen trifft die kalte Luft mein Gesicht. Ich schnappe nach Luft, als wäre ich gerade unter Wasser gewesen.
Draußen ist die Welt viel zu hell. Das Verandalicht auf der anderen Straßenseite leuchtet in einem ruhigen Gelb. Ein Hund bellt einmal auf und verstummt dann sofort wieder.
Meine Mutter sagt noch einmal meinen Namen. Dieses Mal viel näher, direkt an meinem Ohr. Ihre Stimme bricht bei der zweiten Silbe deutlich.
Ich versuche, mich umzudrehen. Jemand ruft laut Nein. Vielleicht ist es mein Vater. Vielleicht aber auch nicht. Die Stimme klingt unfassbar weit weg. Als müsste sie durch Wasser gleiten, um mich überhaupt zu erreichen. Ich kann ihre Gesichter nicht sehen. Ich sehe nur Hände. Eine Hand zittert stark. Eine greift hilflos nach mir. Eine gleitet aus meinem Blickfeld.
Dann ist da ein Geräusch, das nicht von einem Menschen stammen sollte. Ein nasses, gebrochenes Geräusch. Es passt zu keinem einzigen Wort, das ich kenne. Die Konturen meiner Umgebung beginnen langsam zu verschwimmen.
Meine Füße fühlen sich nicht mehr wie Füße an. Mein Körper fühlt sich an wie ein dicker Mantel, von dem ich ganz vergessen habe, dass ich ihn trage.
Ich konzentriere mich auf das fremde Licht der Veranda. Ich zähle die Insekten, die darum kreisen. Eins. Zwei. Drei. Sie kommen immer wieder zurück, selbst wenn sie zwischendurch wegfliegen.
Jemand zieht erneut an mir. Dieses Mal ist es deutlich fester. Mein Arm schmerzt. Doch der Schmerz kommt nirgendwo richtig an. Er existiert einfach nur und schwebt im Raum herum. „Geh weiter“, sagt eine Stimme.
Es ist nicht die vertraute Stimme meiner Eltern. Es ist die Stimme eines Fremden. Sie ist auf eine Art ruhig, die einfach nicht passen will und auch nicht passen sollte.
Ich laufe los. Ich weiß gar nicht, wohin. Ich kann mich weder an die Straße noch an die Stufen erinnern. Auch nicht daran, wie sich die Tür des Nachbarn öffnet. Ich höre nur das Geräusch meines eigenen Atems. Er ist zu schnell und viel zu laut. Als würde er gar nicht zu mir gehören.
Plötzlich liegt eine Decke um meine Schultern. Meine tauben Finger greifen fahrig nach oben und ziehen an einem losen Faden. Die Decke ist schwer und ziemlich kratzig. Sie riecht nach einem Waschmittel, das mir völlig unbekannt ist.
Rote und blaue Lichter blitzen auf den beigen Wänden auf. Meine eigenen Wände zu Hause sind grün. Die Lichter zerteilen alles in kleine Stücke. Eine rote Wand. Ein blaues Gesicht. Blaue Hände.
Menschen stellen mir Fragen. Nach meinem Namen. Nach meinem Alter. Was ich genau gesehen habe.
Ich öffne meinen Mund, aber es kommt absolut nichts heraus.
Das Verandalicht auf der gegenüberliegenden Straßenseite flackert etwas. Jemand kniet sich direkt vor mich. Das Gesicht der Person wirkt besorgt und ist an den Rändern stark verschwommen. Man sagt mir, ich sei nun in Sicherheit. Aber das Wort Sicherheit erreicht mich nicht. Es perlt einfach an mir ab wie Wasser. Ich senke meinen Blick auf meine Hände.
Unter meinen Fingernägeln klebt etwas Dunkles. Ich reibe die Finger aneinander, immer fester und fester. Aber es verschwindet einfach nicht.
Ich schließe meine Augen und sehe sie. Sie hatten sich nicht einmal die Mühe gemacht, ihre Gesichter zu verbergen. Für sie bedeutete ich überhaupt nichts. Ich sollte wohl nicht lange genug leben, um mich an ihre Gesichter erinnern zu können.
Aber ich werde sie niemals vergessen. Sie haben sich ohnehin in mich eingebrannt.

Galatea entdecken

A Love Like This (Deutsch)The Royal Legacy Prequel: Königliche VorfahrenDie Frau vom Boss Buch 2Flucht vor dem Schicksal Buch 3Rockstar-Liebe Buch 1: Ihr blauer Himmel

Neuste Veröffentlichungen

Unsere Liebe ist wie Werfen im DunkelnDas HookupBrodelndes VerlangenAuf dünnem EisDie Wilden von Blackwood 3: Beau

Leselisten

Alle anzeigen

Tauch ein in die Romantik Buchsammlungen, von unserer Lesergemeinschaft zusammengestellt.

Neuzeit/CEO/Mafia

by Shailaya

92 Bücher

Privat

by dani

303 Bücher

5 M.L. Smith / 12 M. L. Knight

by FunnyTinkabell

17 Bücher

Serien Alpha und Luna 1

by Kopfkino

30 Bücher

Bibliothek 1‼️🐺‼️✅

by Kuscheltime in

19 Bücher

Liste 12

by Wentin41

5 Bücher

Liste 1

by Wentin41

17 Bücher

90-120

by Enka Masino

13 Bücher

💕🥵🔥 Alles drin 💋 71 - 100🔥🥵💕

by Deluluzwerg 79

33 Bücher

Favoriten 1 ‼️❤️♥️‼️

by Kuscheltime in

18 Bücher

Quickie (max.10Kapitel)

by Jeannette272

29 Bücher

Bücher XL 100 +

by Deluluzwerg 79

19 Bücher

Dodi 1

by swanky_penguin_872

34 Bücher

F-bomb seals love curves (series 1)

by Alexbumgarner89

9 Bücher

The Thorntons 1-6

by SivA

6 Bücher