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Cover image for The Wolfskin Series (Deutsch) Buch 3

The Wolfskin Series (Deutsch) Buch 3

Autor:in
A. Makkelie
Gelesen
19.3K
Kapitel
61
Autor:in
A. Makkelie
Gelesen
19.3K
Kapitel
61
⚔️Action & Abenteuer🐺Werwölfe & Gestaltwandler💘Schicksalsgefährten🎭Drama👩‍❤️‍👨Wahrer Gefährte💪🏻Beschützer🌛Götter und Göttinnen🧙‍♂️Übernatürlich & Fantasy💪🏻Alpha-Männchen😊Sauber🐺Übernatürlich

In einer Welt, in der Werwölfe und uralte Magie aufeinandertreffen, stellen sich Killian und sein Rudel einem unerbittlichen Feind: Zachary, der Killians Gefährtin Mera gefangen genommen und gefoltert hat. Bei ihrem Kampf um ihre Rettung stoßen sie auf tief verwurzelte Geheimnisse und mächtige Verbündete, darunter die rätselhafte Wölfin Thyra und die Göttin Freyja. Mit der Wintersonnenwende vor der Tür muss Mera sich mit Thyra vereinen, um ihre volle Kraft zu entfesseln und Zachary in einem Kampf entgegenzutreten, der über das Schicksal ihrer Art entscheidet. Werden sie Erfolg haben, oder wird Zacharys finsterer Plan aufgehen?

Kapitel 1

Buch 3: Wolfsfell

MERA

Meine Berührung ist zu Stein geworden; kein Feuer brennt mehr in meinen Knochen.
Das Flüstern eines Lügners verfolgt mich, lässt meine Gedanken zu Asche zerfallen.
Die Panik, die sich in jeder schlaflosen Nacht wiederholt, gräbt sich tiefer.
Ich halte fest an dem, was danach kommt.
Ich lebe in Erwartung eines Zeichens, um das tobende Unwetter jenseits der Grenzen meines Verstandes zu überleben.
Der Körper, in dem ich lebe, ist ein Gefängnis geworden, als der Fluss meines Lebens in den Wahn floss.
Ich muss mich von meinen Fesseln befreien und mich über die Fluten erheben, die versuchen, mich zu ertränken.
Ich ringe mit der Dunkelheit in meinem Kopf, während ich versuche, das Licht zu finden.
Ich muss meinem Käfig entfliehen, aber ich ertrinke im Fluss des Lebens.
Können wir die Dunkelheit bekämpfen, die wir alle in unseren Köpfen zu verbergen versuchen?
Können wir das Licht finden, das in unseren Seelen leuchtet?
Ich versuche, an meinem Sein festzuhalten, bevor die Dunkelheit mich diesem Ort entreißt, aber ich ersticke in dieser Welt.
Mein Geist hat mich in den Tränen, die ich vergoss, verlassen.
Kann ich die Dämonen in meinem Kopf verstehen, wenn sie keine Gnade zeigen?
Ich trotze den Gesetzen der Menschen, die mich dazu zwingen, weiter zu träumen.
Ich muss meinen Verstand befreien und meinen Zweck für diese Folter mit beiden Händen ergreifen.
Und doch kann ich dieses Gefühl nicht abschütteln, dass ich sterben muss, um mich lebendig zu fühlen…
***

KILLIAN

„Alpha.”
Killian schaute von seinen Akten hoch, als er Edvins Stimme über die Verbindung hörte. „Berichte, Edvin”, befahl er.
„Wir haben uns wie geplant mit Reidar getroffen, aber im Moment können wir nichts tun.
„Zachary hat sie ständig unter Beobachtung und unbemerkt einzudringen wird nicht funktionieren. Selbst Reidar wird es nicht schaffen, sie lebendig dort rauszuholen", berichtete Edvin.
Killian ließ die Akten fallen, die er in der Hand hielt, und fuhr sich mit den Händen über das Gesicht, während er seufzte.
Natürlich konnten sie nicht…
„Danke, Edvin. Bleib da und beobachte sie. Ich werde unseren nächsten Schritt besprechen”, befahl er über die Verbindung.
„Werde ich, Alpha”, antwortete Edvin.
Killian stand von seinem Stuhl auf, ging zum Fenster und sah hinaus auf die weiße Welt.
Drei Monate waren vergangen, und sie waren Mera keinen Schritt näher gekommen.
Er hatte Edvin, Lars und Sven geschickt, um Reidar zu treffen, das Gelände zu erkunden und Möglichkeiten zu finden, Mera zu retten, aber sie waren nicht näher an einer Lösung als vor drei Monaten.
Killian stützte seine Hände auf die Fensterbank und sah auf die Welpen, die im Hinterhof des Rudelhauses im Schnee spielten.
Eine Woche, nachdem er ihre Stimme in seinem Kopf gehört hatte, musste er die Verantwortung des Alphas übernehmen, und seine Tage bestanden aus Rudelgeschäften, Training, Planung, Essen und Schlafen.
Er war sehr gereift und hatte an Kraft gewonnen.
Er war bereit, sich Zachary zu stellen, aber es gab noch keine Möglichkeit, da er noch keinen Weg gefunden hatte, zu ihm zu gelangen.
Oder zu ihr…
Mera wurde immer noch gefoltert, aber es war nicht mehr nur Vergewaltigung. Er hatte diesen Schmerz von ihr nur noch dreimal in den letzten eineinhalb Monaten gespürt.
Er war froh, dass sie aufgehört hatten, ihr so weh zu tun, aber das nahm nicht den Schmerz der Stromschläge und der Schnitte und den Schmerz ausgerenkter Glieder.
Sie verdient das nicht und ich werde diese Mistkerle für das, was sie ihr angetan haben, bezahlen lassen.
Er kümmerte sich nicht um den Schmerz, den er fühlte; er kümmerte sich nur um den Schmerz, den sie fühlte.
Das Verlangen, sie in seinen Armen zu halten und sicherzustellen, dass ihr nie wieder jemand wehtun würde, wurde immer stärker.
Ich muss Kil öfter rauslassen, um sicherzustellen, dass ich nicht zu diesem verdammten Gelände renne und ohne Plan angreife.
Es wäre Selbstmord, wenn ich das tun würde.
Er seufzte, als er die Augen schloss und den Kopf senkte.
Ich vermisse sie so sehr …
„Du wirst sie zurückbekommen, Lian.“
Er sah über seine Schulter, als er ihre Schritte hörte.
„Du wirst sie wieder in deinen Armen halten und bald wirst du deine eigenen Welpen dabei beobachten, wie sie im Hinterhof mit dem Schnee spielen”, sagte Revna, als sie ihre Hand auf seine Schulter legte und die Welpen draußen beobachtete.
„Das ist ein Traum, von dem ich nur hoffen kann, dass er in Erfüllung geht”, sagte Killian düster.
Nicht, weil ich mir nicht sicher bin, dass wir sie zurückbekommen werden.
Nein, wegen allem, was sie durchgemacht hat …
Ein Welpe war etwas, was er sich immer mit seiner Gefährtin gewünscht hatte, aber Mera war mehrmals vergewaltigt worden und er würde ihr nichts vorwerfen, wenn sie nie wieder einem Mann nahe sein wollte.
Ein Grund mehr, diese Arschlöcher zu töten.
Revna seufzte, als sie ihren Kopf auf seine Schulter legte.
„Ich kenne Mera nicht so gut wie ihr, aber ich weiß, dass sie eine der stärksten Frauen ist, die es gibt. Ihr beide werdet euren Weg zueinander finden, das weiß ich", sagte sie, während sie weiterhin die Welpen beobachtete.
„Danke, Revna", sagte Killian, als er seinen Kopf auf ihren legte.
„Immer, Alpha", sagte sie und kicherte ein wenig.
Revna war eine gute Freundin für ihn, Edvin und Ken geworden. Nicht nur, weil sie Aksels Gefährtin war, sondern weil sie ihm wie aus dem Gesicht geschnitten war.
Sie hatte ihn häufiger getröstet, als er zählen konnte, und er war dankbar, dass sie hier war.
Neben Mera und seiner Mutter gab es im Haus keine angenehme, weibliche Energie und Revna brachte jetzt viel davon mit, da Mera gefangen gehalten wurde und seine Mutter immer noch versuchte, den Schmerz von Adrians Tod zu verarbeiten.
Killians Brust schmerzte, als er an seinen Vater dachte, aber nicht aus den offensichtlichen Gründen; er war nicht in der Lage gewesen, ihn im Leichenschauhaus zu sehen.
Killian hatte mehrfach versucht, zu seinem Vater zu gehen, da er die Bestattungsarrangements für seine Einäscherung treffen musste, aber jedes Mal, wenn er versuchte hineinzugehen, zwang sein Wolf ihn in die Verwandlung und rannte so weit weg, wie er konnte.
Er verstand nicht, warum das passierte und das war nicht einmal das Seltsamste daran …
Adrians Leichnam hatte überhaupt nicht begonnen, zu verwesen.
Er sah immer noch genauso aus, wie er aussah, als er gerade von Dag getötet worden war.
Niemand verstand, warum, und bald hatte Synne aufgehört, das Leichenschauhaus zu verlassen, da sie die Hoffnung entwickelt hatte, dass Adrian aufwachen würde, weil sein Körper nicht zerfiel.
Jeder hatte versucht, mit ihr zu reden, aber sie konnte ihn einfach nicht alleine lassen.
Es schmerzte in seinem Herzen, sie so zu sehen, wie sie sich den Frieden versagte, den sie verdiente. Zu sehen, wie sie immer noch auf ein Wunder hoffte, das unmöglich war …
„Killian?”, fragte Revna und hob ihren Kopf, als sie bemerkte, dass er sich von Sekunde zu Sekunde mehr anspannte.
Killian wurde von der Rothaarigen aus seinen Gedanken gerissen und sah sie an. „Entschuldigung", sagte er, bevor er sich vom Fenster abwandte und sich wieder auf seinen Stuhl setzte.
„Mera?”, fragte Revna, während sie auf die andere Seite des Schreibtisches ging und sich setzte, wohlwissend, dass er an jemanden dachte.
„Mama", sagte er, als er sich in seinem Stuhl zurücklehnte und auf die Akten auf seinem Schreibtisch sah.
Revna nickte. „Pia und Elsa haben versucht, ihr zu helfen, aus dem Leichenschauhaus herauszukommen, aber sie hatten noch keinen Erfolg. Tut mir leid, Killian", sagte sie.
Revna war jetzt die weibliche Beta, da sie die Verbindung mit Aksel vollendet hatte.
Sie wurde ihrem Namen gerecht, da sie eine der Besten war, die er je getroffen hatte.
Sie war die einzige Frau, die er je getroffen hatte, die tatsächlich dazu ausgebildet war, die Beta eines Rudels zu werden. Sie war das einzige Kind des Beta des Halvmåne-Rudels, angeführt von Alpha Arne und Luna Astrid.
Sie waren glücklich gewesen, als sie herausfanden, dass Aksel ihr Gefährte war, aber es bedeutete auch, dass, wenn Arne und Astrids Welpe geboren wurde, er eine neue Beta-Linie wählen müsste.
„Ich weiß, Revna. Halt mich auf dem Laufenden", sagte er und sah sie dabei an.
Sie schenkte ihm ein kleines Lächeln. „Du weißt, dass ich das tun werde", sagte sie, bevor sich die Tür öffnete.
„Warum bist du, wenn ich dich nicht finde, immer mit unserem Alpha zusammen?”
Sie sahen beide zu Aksel und Ken, die hereingekommen waren.
Revna kicherte, als Aksel ihr zuzwinkerte und ihr einen tiefen Kuss gab.
Killian lächelte sie an. Er war wirklich glücklich für sie, aber er konnte nicht verhindern, dass er den Schmerz in seiner Brust spürte, weil er seine Gefährtin an seiner Seite vermisste.
„Wie geht es dem Rudel?”, fragte Killian, und sah er seinen Gamma an, nachdem er den Kloß in seinem Hals heruntergeschluckt hatte.
„In den nächsten vier Monaten werden drei neue Welpen geboren, und fünf Jugendliche werden in den nächsten zwei Monaten fünfzehn Jahre alt.
„Wir müssen Vorkehrungen treffen, damit sie nach Trøndelag gebracht und während ihrer ersten Verwandlung überwacht werden", sagte Ken.
Killian nickte. „Sorg dafür, dass fünf Krieger die Teenager beobachten.”
Seit dem Angriff wurden die Jugendlichen, die dorthin gebracht wurden, um sich zu verwandeln, von Kriegern überwacht und, falls nötig, im Zaum gehalten.
Sie würden sicherstellen, dass nichts wie das, was ihnen passiert war, jemals wieder passieren würde.
Sein Vater hatte die Vorkehrungen getroffen und Killian setzte sie jetzt genauso durch.
„Das werde ich tun. Ansonsten ist das Rudel so zufrieden, wie es gerade sein kann.
Alles, was passiert, lastet auf dem Rudel und es ist spürbar, dass sie nicht mehr so unbeschwert sind wie vor dem Fest", sagte Ken.
Das Rudel vermisste seine Luna.
Das war Killian schon klar gewesen, da er die Sorge um sie durch seine Verbindung als Alpha spüren konnte.
„Danke, Ken", sagte Killian, bevor er sich wieder mit den Händen über das Gesicht fuhr.
„Gibt es Neuigkeiten von Edvin?”, fragte Aksel, als er seine Hand auf Revnas Schulter legte und Killian ansah.
„Ja, sie haben sich mit Reidar getroffen, aber im Moment können sie nichts tun. Wir müssen besprechen, was der nächste Schritt ist, bevor wir etwas anderes versuchen können", sagte Killian, als er seinen Beta ansah.
„Willst du, dass ich ein Treffen mit den anderen Alphas arrangiere?”, fragte Aksel.
Killian nickte.
„Heute Abend. Je länger wir nichts tun, desto mehr wird sie leiden und ich werde meinen Wolf nicht mehr lange zurückhalten können, wenn Mera weiter gefoltert wird", sagte er, bevor ein Knurren aus seiner Brust entwich.
Er nahm einen tiefen Atemzug, um sich und seinen Wolf zu beruhigen.
„Ich werde telefonieren", sagte Aksel.
Killian wusste, dass Mera zu einer Schwester für Ken, Aksel und Edvin geworden war und zu wissen, was diese Jäger ihr antaten, war auch für sie nicht einfach zu ertragen.
„Danke", sagte Killian. „Euch allen", fügte er hinzu, während er die drei ansah.
„Wir sind für dich da, Bruder", sagte Aksel mit einem kleinen Lächeln.

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