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Alphas Kümmerling Buch 2

Autor:in
Dalila Rivera
Gelesen
18,2K
Kapitel
19
Autor:in
Dalila Rivera
Gelesen
18,2K
Kapitel
19
⚔️Action & Abenteuer🐺Werwölfe & Gestaltwandler🧙‍♂️Übernatürlich & Fantasy💪🏻Alpha-Männchen💪Starke Frauen🐺Übernatürlich

In einer Welt, in der Werwolfrudel um die Vorherrschaft ringen, begibt sich Destan auf eine gefährliche Reise, um die wilde und unbesiegte Waverly zu seiner Luna zu machen. Während er sich kräftezehrenden Turnieren und tödlichen Herausforderungen stellt, muss Destan Allianzen, Rivalitäten und die finsteren Machenschaften eines machthungrigen Alphas meistern. Liebe, Loyalität und Überleben stehen auf dem Spiel, und der Kampf um die Führung wird zum Kampf um die Zukunft ihrer Art.

Freunde mit gewissen Vorzügen

Buch Zwei: Destan

"OH VERDAMMT, DESTAN!", rief Muriel und stöhnte bei jedem harten Stoß. Sie krallte sich in seinen Rücken und biss in seine Schulter, was ihn ebenfalls vor Erregung aufstöhnen ließ.
"Was ist denn los, hm?" Seine Hände kniffen in ihren Hintern, während er sie weiter hart gegen die Wand stieß. "Du mochtest es doch schon immer hart."
Muriel biss sich auf die Unterlippe und lächelte. Sie waren seit etwa drei Jahren Freunde mit gewissen Vorzügen. Tatsächlich hatten sie es auch mal mit einer Beziehung versucht, aber das hatte einfach nicht funktioniert, weil sie sich ständig gegenseitig betrogen hatten.
So wie Destan einen wandernden Schwanz hatte, hatte Muriel eine wandernde Muschi, aber sie verurteilten sich nie und lachten am Ende nur darüber.
Sie waren beide kurz davor, zum Höhepunkt zu kommen, als sie ein Klopfen an der Tür hörten.
"HEY, Destan, Muriel", hörten sie Jaxon von der anderen Seite der Tür rufen. "Seid ihr beide bald fertig? Wir müssen langsam los, Destan."
"Gib uns noch ein paar Minuten", rief Destan zurück. "Ich glaube, wir sollten das hier zum Ende bringen. Was denkst du?"
Destan machte sich nicht die Mühe, ihre Antwort abzuwarten, sondern beschleunigte seine Stöße, bis sie kurz darauf beide Erlösung fanden. Er ließ Muriel sanft herunter, bis ihre Füße den Boden berührten.
Dann zog Destan seine Jeans hoch und richtete sie, während sie ihren Minirock glättete. Mit einer geübten Bewegung schnappte sich Destan kurz darauf sein schwarzes T-Shirt vom Boden und zog es an, als Muriel lächelnd zu ihm herüberkam.
"Hey, sei vorsichtig da drüben, okay?" Muriel band ihr blondes Haar zu einem unordentlichen Dutt hoch.
Destan grinste sie an. "Na klar doch, Boss." Er küsste sie auf die Wange, als er an ihr vorbeiging, um zu gehen. "Pass auf dich auf, Muriel."
Sie zwinkerte ihm zu, als er ging.
Destan packte nur zwei Taschen und warf sie in den Kofferraum seines Trucks, neben die Taschen seines zukünftigen Betas Jaxon und die seines Deltas Boris.
Dann umarmte er seine Mutter, Luna Jenna, die ihren Sohn sanft anlächelte.
"Fang bitte noch nicht an, Babydecken zu stricken, Mom."
"Willst du mir wirklich verbieten, meinem zukünftigen Enkelkind eine Decke zu stricken?"
Destan rieb sich über den Nasenrücken und seufzte schwer. Anstatt mit seiner Mutter zu streiten, umarmte er sie einfach und gab ihr einen schnellen Kuss auf den Kopf. "So etwas würde ich nie tun, Mom. Strick bitte so viel du willst."
Das Lächeln auf ihrem Gesicht reichte aus, um ihn hoffen zu lassen, dass er so schnell wie möglich seine Luna finden würde, schon allein, damit er sie ganz bald seiner Mutter vorstellen konnte. Der Gedanke daran ließ ihn innerlich lachen.
Dann kam sein Vater heraus und stellte sich neben Jenna. Destan schüttelte die Hand seines Vaters und ging ohne ein weiteres Wort zu seinem Wagen.
Kurz darauf schaltete er das Radio ein, das würde eine lange Fahrt werden. Sie würden drei Tage brauchen, um zum Silver-Lake-Rudel zu gelangen. Er hoffte wirklich, dass diese Reise keine Zeitverschwendung war.
"Hey." Jaxon unterbrach seinen Gedankengang. "Ich will nur verstehen, worauf du dich hier einlässt." Er legte seinen Finger auf sein Kinn mit dem kurzen Bart, als würde er angestrengt nachdenken.
"Um sie für dich zu gewinnen, musst du also gegen sie kämpfen ... wirklich kämpfen, so wie bei einem Nahkampf oder so einem Scheiß?"
Destan nickte nur, ohne ein Wort zu sagen.
"Das wird leicht für dich sein. Sie gehört bereits so gut wie dir", sagte er ziemlich zuversichtlich, während er sich ein paar Chips in den Mund schob und die Krümel auf seinem Hemd gar nicht bemerkte.
"Werden dort nicht auch andere Alphas sein?", fragte Boris vom Rücksitz aus. "Die auch darum wetteifern, diese Frau für sich zu gewinnen?"
"Wetteifern?" Jaxon drehte sich um und sah Boris an. "Seit wann benutzt du denn bitte Wörter wie ‚wetteifern‘? Hast du etwa schon wieder in der Rudelbibliothek geschlafen?", stichelte Jaxon und erntete dafür ein Glucksen von Destan.
Boris verdrehte nur die Augen und lachte dann zusammen mit seinem Jugendfreund.
"Halt die Klappe, du Arschloch." Boris schlug Jaxon von hinten auf die linke Schulter, was ihm ein Grunzen entlockte. "Ich habe schon von der Wölfin gehört, die bisher niemand besiegen konnte, und wenn ich ‚niemand‘ sage, dann meine ich Alphas.“
Er schnappte sich Jaxons Tüte mit Chips, lehnte sich zurück und begann zu essen. "Dieses Waverly-Mädchen ist echt eine knallharte Wölfin", murmelte er mit einem Mund voller Chips.
"Ich wette fünfzig Dollar, dass sie dir in den Arsch tritt, Destan." Er lachte und Jaxon schloss sich ihm an.
"Ihr könnt mich beide mal", gluckste Destan. "Ich muss zugeben, dass ich sie wirklich faszinierend finde und mich sehr darauf freue, ihr dabei zuzusehen, wie sie anderen in den Arsch tritt - nicht mir, aber anderen."
Jaxon drehte sich um und sah Boris an. "Ich steige mit einhundert Dollar in die Wette ein, Kumpel."
***
Waverly starrte ihren Gegner an, während sie sich gegenseitig umkreisten.
Alpha Franz hielt sich bereits seine linken Rippen und versuchte, nicht bei jeder Bewegung zu stöhnen. Sein platinfarbenes Haar klebte an seinem Gesicht und der Schweiß tropfte von seinem Kinn.
Sie hatte gute Arbeit geleistet und seine Rippen mit drei schnellen Schlägen gebrochen, die er nicht hatte kommen sehen. Er hatte mittlerweile gelernt, seine Gegnerin für ihre Kampffähigkeiten zu respektieren.
Alpha Franz hatte unterschätzt, dass sie ihn trotz seines Alpha-Status zu Fall bringen konnte. Ein Fehler, der ihn drei Rippen gekostet hatte. Eine für jeden Schlag.
Obwohl er über 1,90 m groß war, reichte seine Körpergröße nicht an ihre tödlichen langen Beine heran.
Waverly kam auf ihn zu, täuschte ihn aber, als sie sich, stattdessen direkt anzugreifen, auf den Boden fallen ließ und ihn mit ihren kräftigen Beinen von den Füßen stieß.
Alpha Franz fiel mit dem Gesicht nach vorne und stöhnte laut, als seine Rippen den Boden berührten.
Schnell sprang Waverly auf seinen Rücken, packte seinen linken Arm und zog ihn zurück, um ihn zu brechen, als er aufgab. Sie grinste und beugte sich zu ihm hinunter, um ihm ins Ohr zu flüstern: "Gute Entscheidung."
Dann sprang sie von ihm herunter und ging davon, als hätte sie nicht gerade einen anderen Alpha ziemlich dumm aussehen lassen.
Nachdem Waverly geduscht hatte zog sie sich eine bequeme rote Jogginghose und ein schwarzes Tanktop an.
Dann lief sie die Treppe hinunter und in die Küche, in der bereits ihre Schwester Jaime und ihr Bruder Benz saßen. Beide stopften sich mit den Resten der Lasagne voll.
Waverly schnappte sich ebenfalls eine Gabel und stürzte sich auf das aufgewärmte Essen. Sie stöhnte auf, als die köstlichen Nudeln ihre Geschmacksknospen trafen. "Das ist so verdammt gut, Jaime", murmelte sie mit vollem Mund.
"Ich weiß, nicht wahr?", murmelte Jaime ebenfalls mit vollem Mund zurück.
"Sprecht nicht mit vollem Mund", murmelte Benz mit vollem Mund. "Das ist eklig."
Sie sahen sich alle an und fingen an zu lachen.
Waverly schnappte sich ein Glas und füllte es mit Eistee, trank es mit einem großen Schluck aus und füllte es dann wieder auf.
Benz nahm einen kleinen Spiralnotizblock heraus, klappte den Deckel auf und schrieb etwas hinein. "Das macht dann ... elf Alphas, die dich nicht besiegt haben."
Dann warf er ihn auf den Tisch, damit seine beiden Schwestern ihn sehen konnten. "Das bedeutet, Jaime schuldet mir ... hmm ... ah ja, vierhundert Dollar." Er legte seine Hand mit der Handfläche nach oben vor sie hin.
Jaime verdrehte die Augen, griff in ihre Tasche und legte ihm vierhundert Dollar in die Hand.
"Du wettest gegen mich, J.?" Waverly schaute ihre Schwester an, als ob ihre Gefühle verletzt wären.
"Ich war mir sicher, dass er dich schlagen würde und ich endlich dein Zimmer bekommen würde.“
"Tja, tut mir leid ...oder vielleicht auch nicht", erwiderte Waverly schnippisch, während sie und Benz sich gegenseitig abklatschten.
Jaime verdrehte die Augen über ihre Geschwister. "Nun, ich habe trotzdem aufregende Neuigkeiten." Sie rieb ihre Hände aneinander. "Dad hat gesagt, dass vier weitere Alphas kommen, was bedeutet ..."
"Es gibt ein TURNIER!", riefen Waverly und Benz aufgeregt.
"Wer kommt und wann kommen sie an?", fragte Waverly, während sie weiter aß.
"Alpha Brian Daytees, Alpha Norman Hamil, Alpha Ken Judd und der angehende Alpha Destan ...“
"Du meinst den Bruder der berüchtigten Luna Mira?", fragte Waverly mit hochgezogenen Augenbrauen.
"Genau der." Jaime verschränkte triumphierend die Arme vor der Brust. "Er ist riesig und wird am Freitag hier sein, also viel Glück."
"Pfft, ich brauche kein Glück", sagte Waverly voller Zuversicht. "Ich schaffe das."
***
Später in der Nacht legte sich Waverly auf ihr bequemes Doppelbett und dachte an das bevorstehende Turnier.
Bis jetzt hatte sie es geschafft, dass die Alphas sie nicht beanspruchten, und sie würde verdammt sein, wenn sie jetzt verlieren würde. Sie wusste, dass sie besonders hart trainieren und neue Kampftaktiken ausprobieren musste, bevor die Woche zu Ende war.

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