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Kampf um die Liebe

Autor:in
M.L Dallison
Gelesen
15.9K
Kapitel
68
Autor:in
M.L Dallison
Gelesen
15.9K
Kapitel
68
🔺Dreier🥵Erotik👱🏽‍♀️Teenager🔺Love Triangle🏃🏿‍♂️Sportler🏙️Zeitgenössisch💪🏻Beschützer👯Zwillinge🖤Dunkel

Madison ist 19 Jahre alt und führt ein kompliziertes Leben. Nach einem schweren Autounfall kehrt sie nach Hause zurück, gezeichnet von Wunden, die tiefer gehen als nur die körperlichen Narben.

Grayson ist ein attraktiver, erfolgreicher MMA-Kämpfer, der immer bekommt, was er will. Und er hat ein Auge auf die verbotene Frucht geworfen. Madison ist die Tochter seines Trainers und Mentors und die kleine Schwester seiner besten Freunde.

Die sexuelle Chemie zwischen ihnen ist explosiv und brennt sich mit jedem glühenden Blick bis auf die Knochen ein. Madison ist zerbrochen und Grayson lässt sich nicht auf Beziehungen ein – das ist zumindest das, was sie sich immer wieder einreden.

Zusammen zu sein wird nicht einfach, denn in der Dunkelheit lauern Monster, die nur darauf warten, anzugreifen. An jeder Ecke warten neue Hindernisse.

Besonders als Hunter beschließt, ihnen einen gewaltigen Strich durch die Rechnung zu machen und alles auf den Kopf stellt.

Ist die Liebe es wert, um sie zu kämpfen, selbst wenn sie einen im Prozess vollkommen zerstört?

Kapitel 1

MADISON

Ich kann mir ein Lächeln nicht verkneifen, als ich in den Spiegel meines Schminktischs blicke. Erstens sitzen mein Make-up und meine Haare heute richtig gut, und ich schrecke nicht angewidert vor meinem eigenen Spiegelbild zurück. Aber was noch wichtiger ist: Ich sehe meinen besten Freund Dylan, der quer auf meinem Bett liegt. Er dreht lässig einen meiner BHs auf seinem Finger und grinst übers ganze Gesicht.
Er merkt, dass ich ihn beobachte. Schnell legt er den schwarzen Spitzen-BH zurück aufs Bett, wo ich ihn hingelegt hatte. Dabei sieht er wegen seiner Aktion ein wenig verlegen aus.
„Dylan Barrett, was machst du da mit meinem BH, du Perverser?!“, kichere ich. Ich kann nicht ernst bleiben, als ihm die Schamesröte vom Hals bis ins Gesicht steigt.
„Sorry, Scheiße, mir ist einfach so langweilig. Du brauchst ewig, und du hast das ganze Make-up gar nicht nötig, um umwerfend auszusehen“, sagt Dylan aufrichtig. Ich stehe vom Hocker auf und stelle mich vor ihn.
„Das musst du ja sagen. Du bist mein bester Freund“, erwidere ich. Ich verdrehe bei seinen Schmeicheleien die Augen, schnappe mir mein Outfit und drehe mich in Richtung Badezimmer.
„Wer wird also alles auf dieser Party sein?“, rufe ich aus dem Bad, während ich mich fertig mache.
„Ich lüge nicht, Maddie. Es sind nur die üblichen Leute, die immer auf die Partys meines Bruders gehen. Ich weiß, du bist gerade erst wieder da. Bist du dir sicher, dass du wirklich auf diese Party gehen willst?“ Er seufzt und hat offensichtlich Flashbacks von der letzten Party, auf der wir waren.
Bei dem Gedanken dreht sich mir der Magen um. Mir wird übel, und die Magensäure steigt mir fast den Hals hoch. Ich schlucke schwer, unterdrücke das Unbehagen und atme tief durch.
„Ehrlich gesagt? Ich habe schreckliche Angst. Aber ich kann mich nicht ewig verstecken, und es wird Zeit, dass ich wieder Spaß habe und mein Leben in den Griff bekomme.“ Ich lächle sanft und spüre ein wenig Vorfreude bei dem Gedanken, wieder ein Leben zu haben.
„Außerdem müssen wir heute Abend dafür sorgen, dass Emily weiß, was sie an dir hat, mein hübscher Junge.“ Ich kichere bei dem Gedanken, bevor ich ins Badezimmer gehe, um mich umzuziehen.
Aber wem mache ich hier etwas vor? Ich bin starr vor Angst. Vor drei Monaten war ich auf einer ganz ähnlichen Party, und wäre durch die Hände meines Ex-Freundes fast gestorben.
Seine dumme, betrunkene Eifersucht hätte mich fast umgebracht, und er tut immer noch so, als wäre nie etwas passiert. Inzwischen bin ich endlich wieder zu Hause – nachdem ich drei Monate weg war, um mich zu erholen. Aber ich trage große Narben, sowohl körperlich als auch seelisch, die mich für immer verändert haben.
Aber es stimmt – ich kann mich nicht ewig verstecken. So kann ich mein Leben nicht leben, egal, wie schwer es wird.
Das ist das erste Mal, dass die Leute mich wiedersehen werden. Ich weiß ganz genau, dass die Gerüchteküche brodeln wird, bis etwas anderes passiert, das sie ablenkt.
Ich hoffe, dass meine Bemühungen, gut auszusehen, mich stark wirken lassen. Ich will unbeeindruckt von der Scheiße erscheinen, die passiert ist. Und vielleicht kann ich dann einfach wieder glücklich sein.
Ich werfe einen letzten Blick in den Ganzkörperspiegel in meinem Schlafzimmer und erkenne die Person, die mich da ansieht, kaum wieder.
Lockere blonde Locken fallen mir bis zur Mitte des Rückens. Meine blauen Augen werden von einem scharfen, schwarzen Lidstrich umrahmt. Braun und golden schimmernder Lidschatten bringt meine Augenfarbe richtig zur Geltung.
Ein Hauch von rosafarbenem Rouge und ein goldener Highlighter betonen meine von Natur aus gebräunte Haut, und ein sanfter roter Lippenstift rundet meinen Look ab.
Ich entscheide mich für einen schwarzen Bleistiftrock, der knapp über meinem Knie endet und an der Seite einen oberschenkelhohen Schlitz hat. Dazu trage ich ein schwarzes Spitzen-Crop-Top, klassische schwarze High Heels mit offener Spitze und als Abschluss eine schwarze Clutch.
Es ist mein erster Abend unter Leuten, seit ich wieder da bin. Obwohl ich gut aussehen möchte, will sich ein kleiner Teil von mir verstecken – daher das komplett schwarze Outfit. Nervös zupfe ich am Saum meines Oberteils und frage mich innerlich, ob es zu viel Haut zeigt, obwohl es in Wirklichkeit nur ein winziges bisschen ist.
Plötzlich ziehen zwei Hände von hinten meine eigenen Hände weg, und ein warmer Körper hüllt mich in eine beruhigende Umarmung.
„Du siehst atemberaubend aus“, versichert mir Dylan und küsst mich sanft auf den Hinterkopf. Seine leichten Stoppeln kitzeln meinen Hals, als er seinen Kopf an mich lehnt. „Lass uns gehen.“
***
Sobald Dylan mit dem Auto in die Straße einbiegt, in der unser Ziel liegt, hört man die laute, wummernde Musik. Der Bass bringt das Auto zum Beben und schickt Vibrationen durch die Sitze.
Überall stehen teuer aussehende Autos herum. Zum Glück für meine Füße (die nicht gerade die besten Freunde von High Heels sind), fährt er direkt auf die Einfahrt zu seinem reservierten Parkplatz. Wir steigen schnell aus und schlagen die Autotüren zu.
Dann drängeln wir uns durch die Menge aus Rauchern, Betrunkenen und knutschenden Paaren vor dem Haus und gehen hinein.
Jemand greift aus der Menge nach mir, zieht mich in eine Umarmung und schreit aus voller Kehle meinen Namen.
„Maddie, ich bin so froh, dass du wieder zu Hause bist! Ich habe dich so sehr vermisst“, quietscht meine Highschool-Freundin Sammie vor Freude, als sie mich sieht. Ich umarme sie, schnappe mir ihren roten Plastikbecher voller Alkohol und nehme einen riesigen Schluck, um mir Mut anzutrinken.
„Jesus, Sammie, was ist da drin? Das ist ja wie Benzin!“, frage ich hustend. Der Nachgeschmack der Flüssigkeit brennt in meiner Kehle wie Öl im Feuer.
Sammie wirft den Kopf in den Nacken und lacht, bis sie schnaubt. Dabei peitschen ihre langen schwarzen Haare gegen ihren Hintern.
„Oh, Maddie, du warst viel zu lange außer Gefecht. Dylan, du musst unserem Mädchen sofort einen Drink besorgen“, befiehlt Sammie und zeigt ins Haus.
„Ja, da kann ich nur zustimmen. Ich brauche ganz schnell etwas flüssigen Mut.“ Ich seufze und betrachte die Menschenmassen, die das Haus umgeben.
„Wenn du so aussiehst? Ich glaube, du brauchst gar nichts, Süße – du siehst verdammt heiß aus!“ Sammie mustert mich liebevoll von oben bis unten und streckt anerkennend den Daumen nach oben.
„Ich glaube, den Preis für die Heißeste gewinnst wie immer du, Sam.“ Ich kichere und klapse ihr spielerisch auf den knackigen kleinen Hintern. Sie wackelt neckisch damit. Ihr rotes Bondage-Kleid kann ihre Pobacken kaum bedecken, aber sie sieht einfach großartig darin aus.
„Heb mir einen Tanz auf.“ Sammie zwinkert mir zu, während wir uns einen flüchtigen Kuss auf die Wange geben. Dann lasse ich mich von Dylan in Richtung des Hauses führen.
***
Überall sind Leute, und die Musik ist ohrenbetäubend. Der Geruch von Alkohol liegt schwer in der Luft. Mein Blick schweift über die provisorische Tanzfläche im vorderen Zimmer, wo sich die Leute in einem betrunkenen Rausch aneinanderreiben.
Mir entgehen nicht die Blicke und Kommentare, die in meine Richtung geworfen werden. Dylan bemerkt es auch. Er drückt meine Hand etwas fester, zieht mich an seine Seite und legt einen Arm um meine Taille, damit ich mich besser fühle.
Die vertraute Wärme seines Körpers gibt mir sofort ein Gefühl von Schutz und entspannt meinen angespannten Körper.
„Lass das nicht an dich ran, Maddie. Sie sind nur überrascht, dich wieder zu Hause zu sehen“, versichert mir Dylan.
„Ich weiß, ich weiß.“ Ich nicke leicht und stimme seinen Worten zu, während ich versuche, es mich nicht treffen zu lassen.
„Etwas zu trinken?“ Er grinst spielerisch, als wir in Richtung Küche gehen. Nachdem ich still die riesige Auswahl an Alkohol und Mixgetränken studiert habe, lächle ich und gebe meine Bestellung auf.
„Wodka mit Limonade bitte, Herr Ober.“ Simpel, aber trotzdem lecker. Gott, wie ich Alkohol in den letzten Monaten vermisst habe. Ich meine, zugegeben, er war ein großer Faktor dabei, warum ich überhaupt in Schwierigkeiten geraten bin. Aber das war nicht meine Schuld. Ich genoss gerne mal ein paar Drinks, wusste aber, wann ich aufhören musste – na ja, meistens zumindest.
Gelegentlich macht es Spaß, sich so richtig zu besaufen, einfach loszulassen und Spaß zu haben!
„Gute Wahl, Madame. Mit Eis?“ Er legt einen übertriebenen französischen Akzent auf, spielt den Kellner und verbeugt sich leicht, was mich laut auflachen lässt.
„Auf jeden Fall“, kichere ich. Dann zucke ich zusammen, als er das Glas mit dem eiskalten Inhalt auf die nackte Haut meines Beins drückt, das aus dem Schlitz meines Rocks hervorschaut.
„Arschloch“, zische ich und funkle ihn böse an. Er lacht dieses jungenhafte Lachen und wirft den Kopf in den Nacken. Sein dunkelbraunes, welliges Haar fällt nach hinten und enthüllt das Funkeln in seinen hellgrünen Augen.
Nicht viel später bin ich bei meinem vierten Drink, aber ich fühle mich immer noch unwohl. Ich kippe mein Getränk auf einmal hinunter. Die bittere Flüssigkeit überzieht meine Kehle mit einer Schicht aus Mut.
„Ganz ruhig, Maddie. Dein Vater bringt mich um, wenn ich dich sturzbetrunken nach Hause bringe.“ Dylans Lächeln verwandelt sich in Angst bei dem Gedanken, dass mein Dad voller Wut auf ihn herabschauen könnte.
Ich will ihm gerade antworten, aber als ich den Mund öffne, spricht jemand hinter mir.
„Das wird kein Problem sein, denn sie bleibt heute Nacht hier. Ich habe das bereits mit Elijah geklärt“, bemerkt eine tiefe, kräftige Stimme ruhig. Ich drehe meinen Kopf, um zu sehen, zu wem diese Stimme gehört.
Nicht, dass ich ihn sehen müsste, um genau zu wissen, wer es ist.

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