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Die Königin des Lykaners Buch 3

Autor:in
L. S. Patel
Gelesen
16.7K
Kapitel
27
Autor:in
L. S. Patel
Gelesen
16.7K
Kapitel
27
😱Thriller🩶Morally Grey Men💘Schicksalsgefährten🎭Drama🐺Werwölfe & Gestaltwandler👩‍❤️‍👨Wahrer Gefährte🐺Lykaner💪🏻Beschützer🧙‍♂️Übernatürlich & Fantasy💪🏻Alpha-Männchen💪Starke Frauen⚔️Action & Abenteuer👑Königshaus & Aristokraten🐺Übernatürlich🌍 Multikulturell

In einer Welt, in der königliche Lykaner und uralte Traditionen aufeinanderprallen, müssen Aarya und Adonis sich zwischen Macht, Liebe und Verrat behaupten. Während sie sich auf ihre überstürzte Paarungszeremonie vorbereiten, stoßen sie auf Widerstand im Rat und auf Bedrohungen aus den eigenen Reihen. Verschwörungen und Gefahren stellen ihre Verbindung auf die Probe, und Aarya und Adonis müssen sich auf ihre Liebe und ihre Stärke verlassen, um ihr Königreich und einander zu schützen. Wird ihre Verbindung Frieden bringen – oder ihre Welt ins Chaos stürzen?

Altersfreigabe: 18+

Kapitel: 71

Buch 3: Ein unzerstörbares Band

Jetzt, wo ihr die Geschichte von Damien und Elodie schon kennt, ist es an der Zeit, die von Adonis und Aarya wieder aufzugreifen.
Sie sind jetzt als König und Königin der Lykaner glücklich verpaart, aber ihr Gang zum Altar verlief alles andere als reibungslos. Dies ist die wahre Geschichte, wie alles ablief…
>>Ein Jahr zuvor<<

AARYA

Mein Herz hämmerte in meiner Brust.
Ich schnappte nach Luft ...
Die Pfoten meines Lykaners schlugen hart auf dem Gras auf und ließen Zweige knacken, als ich über umgestürzte Baumstämme sprang.
Er wird mich nicht fangen.
Ich werde es nicht zulassen.
Ich konnte sein heiseres Hecheln direkt hinter mir hören. Meine Muskeln brannten bei jedem Schritt vorwärts, aber ich drängte immer schneller vorwärts. Ich hatte hart trainiert, aber ich wusste, dass seine Stärke und Kraft der meinen überlegen waren.
Meine Vorderpfoten taten weh.
Schneller!
Komm schon! Warum kannst du nicht schneller laufen?
Ich durfte nicht müde werden. Er holte auf, und zwar schnell.
Er war so außerordentlich kräftig und mächtig, aber ich muss es schaffen.
Und das hier war kein Training.
Das war real.
Verdammt! Er holt auf! Er wird mich bei lebendigem Leib fressen, wenn er mich erwischt!
Die Bäume, die an mir vorbeirauschten, verschwammen.
Ich erreichte ein offenes Feld.
Die sanfte Brise auf meinem Fell fühlte sich unglaublich an.
Ja!
Lauf!
Das Feld war voller Blumen, die im Mondlicht blau leuchteten und sich kilometerweit in alle Richtungen erstreckten.
Das ist ein gefährlicher Ort. Er kann dich hier leichter fangen. Du bist ungeschützt.
Mein Herz weitete sich – nicht nur, weil die Landschaft so schön war, sondern auch, weil es kein Versteck gab.
Die Vorfreude ließ Adrenalin durch meine Wolfsadern fließen.
Ich mochte Herausforderungen und die Chance, meine Grenzen auszuloten.
Ich war jetzt schon zu weit vom Schloss entfernt, um umzukehren.
Es ist Zeit.
Zeit, mich meinem Verfolger zu stellen.
Ich hielt an, wandte mich dem dunklen Wald zu und verwandelte mich wieder in meine nackte menschliche Gestalt.
Ich spannte mich an und lauschte dem Donnern seiner Pfoten, das wie ein Tornado über der Prärie unbarmherzig näher kam.
Meine Gedanken rasten, während ich mich fragte ...
Was wird er mit mir tun?
Doch bevor meine Fantasie verrückt spielen konnte, sprang ein riesiger Lykaner aus dem Schatten auf mich zu.
Er war immens und furchterregend. Wäre ich eine schwache Frau gewesen, hätte ich zur schreien angefangen und wäre um mein Leben gerannt.
Aber ich blieb standhaft und lächelte.
Der Wolf, dessen goldenes Fell im Mondlicht glitzerte, nahm wieder seine menschliche Gestalt an. Er nahm mich in seine muskulösen Arme.
Und ich ließ es zu.
Ich schaute zu Adonis' Augen auf. Wir keuchten beide nackt im Mondlicht.
Sein Körper war prächtig und ein feiner Schweißfilm war auf seiner Haut zu sehen.
Ich blickte nach unten.
Mein Gott! ~Was für ein beeindruckendes Geschoss.
Seine Augen leuchteten und spiegelten den Mond wider, was mich noch mehr erregte.
Das Donnern in meiner Brust wurde bei seinem Anblick fast unerträglich.
Jetzt hatte mich der majestätische Lykaner genau da, wo er mich haben wollte.
Eine kühle Brise wehte über die Wiese.
Er drückte mich fest an seinen harten, wie aus Stein gemeißelten Körper.
Seine Haut war glühend heiß.
Die einzige Wärmequelle, die ich wollte und nach der ich mich sehnte.
„Ist dir kalt?“, fragte er atemlos.
Ich lächelte, meine Finger fuhren über seine Bauchmuskeln und bahnten sich einen Weg hinunter bis zum tiefen V darunter. „Nicht mehr lange“, neckte ich ihn mit leiser Stimme.
Er spannte seine Bauchmuskeln an, als ich meine Finger über seine Hüften tanzen ließ.
Ich stieß ein leises Keuchen aus, konnte mich nicht zurückhalten und griff nach dem Ansatz seiner Erektion.
Er verhärtete sich in meinem Griff noch mehr und reagierte auf jede meiner Berührungen.
Sein Schaft war seidig glatt, was mein Herz zum Klopfen brachte. Mein Lykaner stieß seine Hüften kraftvoll in meine Hand, während er seine Augen schloss.
Seit dem verrückten Vorfall mit Bradley und Hunter hatte sich die Stimmung im Schloss merklich abgekühlt ...
Zu meiner großen Freude war es zwischen mir und Adonis jedoch heiß zu und hergegangen.
Wir hatten in jeder freien Minute Sex.
Ich konnte ihn nicht bremsen. Es war schwer, in seiner Gegenwart überhaupt etwas anzuziehen.
Die Kleidung schien von mir wegzuschmelzen, sobald ich sie anhatte.
Und ab einem bestimmten Punkt reichte es einfach nicht mehr aus, im Schlafzimmer Sex zu haben.
Wir waren schließlich wilde Tiere und animalisch veranlagt.
Ich hatte mich noch nie so frei gefühlt wie mit ihm.
Wir brauchten diese kleine Verfolgungsjagd.
Er stöhnte und verzog sein Gesicht in lustvoller Qual, als ich ihn noch schneller streichelte und rieb. Wenn ich gewollt hätte, hätte ich ihn in diesem Moment zum Höhepunkt bringen können.
Ich liebte es, so viel Macht über ihn zu haben.
Aber nein. Ich wollte, dass das hier noch ein bisschen länger dauerte. Ich lächelte in der Dunkelheit, als eine Eule in den Bäumen heulte.
Ich ging auf die Knie und meine Hände spielten mit ihm, um ihn zu reizen.
„Bitte ...“, raunte er. „Bitte, du spielst mit mir.“
Ich grinste. „Sag es.“
Er knurrte. „Bitte, meine Königin. „
Ich ließ sein Glied in meinen Mund gleiten und bewegte meinen Kopf auf und ab, wobei meine Zunge die Eichel umspielte, als wäre sein Schwanz ein Lutscher. Ich saugte und verschlang ihn. Er sah zu, wie ich ihn in meinen Mund nahm.
Rein und raus. Rein und raus.
In den letzten Wochen hatte ich wirklich den Dreh rausbekommen. Die Tipps von Lexi hatten mir sehr geholfen.
Sein Gesicht von unten zu sehen, war besonders erotisch, während er mit seinen Händen durch die seidigen Strähnen meines Haares fuhr.
Er flüsterte mir süße Worte zu.
„Du bist so wunderschön. Du siehst perfekt aus da unten“, knurrte er. „Dein Mund. Traumhaft. So heiß um meinen Schaft. Genau da, wo er hingehört.“
Er zerrte an meinen Haaren, bewegte mich schneller – und tiefer – und ich ließ es zu.
Ich verschlang ihn und ließ ihn in meinem Mund anschwellen.
Seine Stöße drangen nun in meine Kehle vor, sodass ich fast Angst bekam, aber ich öffnete mich weiter, als sich sein Gesicht verzog.
Irgendwie wuchs sein Schwanz noch mehr, bis er kaum noch in meinen Mund hineinpasste.
Ich zog mich zurück, um tief durchzuatmen, aber er verschwendete keine Zeit, knurrte nur und schob mich zurück, sodass ich mit dem Rücken auf dem weichen Gras landete.
Er drang in meine klatschnasse Muschi ein und sorgte für ein ach so süßes Verlangen.
Meine Hoffnung, noch einmal tief durchatmen zu können, war dahin, als er in mich drang.
Sein Gewicht auf mir fühlte sich köstlich an. Ich liebte es, wie er in mich stieß.
Mit dem Ruf der Eulen zu stöhnen, brachte genau das richtige Maß an Erregung.
„Adonis!“ Ich stöhnte vor Lust, so laut ich wollte. Es war schließlich niemand da, der mich hören konnte. Wenn ich hätte schreien wollen, hätte ich es tun können.
„Adonis?“ Er ergriff meinen Hals, drückte leicht zu und stieß noch härter in mich. Seine Aggressivität törnte mich noch mehr an und machte mich nur noch nasser.
„Adonis, mein König.“
Er grinste, als er meine Beine auf seine Schultern hob, damit er tiefer in mich eindringen konnte.
Ich grub meine Nägel in seinen muskulösen Rücken. Ich klammerte mich am ihm fest, während er heftig in mich stieß und die Geschwindigkeit erhöhte. Jede Bewegung war anders, aber genauso wild.
Normalerweise versuchten wir, den Sex so lange wie möglich auszudehnen, aber in dieser Stellung hatte ich keine Chance.
Er vergrub sich in mir, traf immer wieder die perfekte Stelle und ich stöhnte auf, als der Vulkan von Nervenenden, die sich in meinem Inneren bündelten, auszubrechen drohte.
Wellen intensiver Lust stiegen in meinem Inneren auf, durchdrangen meinen Körper und kochten über, während ich aufschrie und gleichzeitig spürte, wie er sich in mir entleerte.
Wir schaukelten im gleichen Rhythmus, verlangsamten uns im gleichen Tempo, wobei sich jede kleine Bewegung unsäglich gut anfühlte.
Er keuchte und atmete schwer.
Er ließ sich auf mir nieder, und ich fühlte mich unter seinem Gewicht sicher.
Seine stechend blauen Augen bohrten sich in meine, bevor er mich immer wieder küsste.
Und die Erkenntnis traf mich wieder einmal mit voller Wucht: Ich konnte nicht glauben, dass ich tatsächlich mit diesem Mann verpaart war.
Wie zum Teufel hatte ich nur so viel Glück verdient?
Er atmete meinen Duft ein und küsste sanft meinen Hals.
„Ich könnte hier draußen fast einschlafen“, murmelte ich und blickte an ihm vorbei zu den Millionen von hellen Sternen über uns.
Sein Herzschlag war alles, was ich hören wollte. Sein gleichmäßiger Rhythmus beruhigte mich.
Glückseligkeit. Mit meinem Gefährten auf mir in das tiefe Violett des Himmels zu blicken, fühlte sich an, als hätten wir nie etwas anderes getan.
„Das ist nicht sehr schicklich für eine Königin“, meinte er und sah mit einem schiefen Grinsen auf mich herab.
Die übliche Schläfrigkeit nach dem Sex überkam mich und das Letzte, was ich jetzt tun wollte, war, mich zu bewegen.
Er bemerkte dies und hob mich sanft in seine Arme. „Ich werde mich verwandeln“, flüsterte er. „Du kannst auf meinem Rücken sitzen. Entspann dich einfach.“
Ich lächelte schläfrig, als ich spürte, wie sich seine glatte Haut in Fell verwandelte. Ich rutschte auf seinen Rücken und hielt mich im Halbschlaf an seinem Pelz fest, während wir uns langsam auf den Rückweg durch den Wald machten.
***
Als ich die Augen öffnete, war ich wieder im königlichen Schlafgemach und lag auf unserem weichen Bett, während Sonnenstrahlen durch die Jalousien strömten.
Ich vermutete, dass es Morgen war und ich deshalb aus meinem gemütlichen Schlummer gerissen wurde.
Adonis' Arm war besitzergreifend um meine Taille geschlungen und zog mich fest an sich heran.
Ich konnte ihn atmen hören und genoss das Gefühl, wie sich seine Brust hob und senkte.
Ich lächelte ihn an. Es war immer so friedlich, neben ihm aufzuwachen.
Es war fast so, als wüsste ich gar nicht mehr, wie es vor ihm gewesen war.
Ich wollte mich gerade umdrehen, um noch etwas länger zu schlafen, als ein abruptes Klopfen an der Tür mich aufschreckte.
Adonis regte sich leicht und hielt mich mit seinem Bein fest, um mich zu sich zu ziehen.
„Wer ist das?“, flüsterte ich leise.
„Ignorier es, Kleine“, murmelte er. „Schlaf weiter. Es ist bestimmt noch nicht Zeit, aufzustehen.“
„Vielleicht ist es wichtig. Wir sollten nachsehen, wer es ist.“
„Nichts ist wichtiger als das ...“, widersprach er, während seine Hand an meiner Taille hinunterwanderte und sich–
KLOPF, KLOPF, KLOPF, KLOPF!
Es wurde erneut geklopft, diesmal noch lauter und eindringlicher. Adonis knurrte und setzte sich auf, wobei er mit seinem zerzausten Haar besonders gut aussah.
Er warf sich eine Jeans über und stürmte auf die Tür zu, verärgert darüber, dass wir in unserer gemütlichen Zweisamkeit gestört wurden.
„Was zum Teufel willst du?“, brüllte er und öffnete die Tür, ohne sich auch nur zu fragen, wer auf der anderen Seite sein könnte.
Ich spähte hinüber und zog die Decke bis zu meinem Hals hoch.
Wer könnte so früh am Morgen mit solcher Wucht an die Tür hämmern?
Ich sah Ratsmitglied Harrison in der Tür stehen, der noch älter und ungepflegter aussah, als ich ihn in Erinnerung hatte.
Adonis trat vor und Harrison täuschte ein Lächeln vor, während sich beide mit Verachtung musterten.
„Ich sagte ... was wollen Sie, Harrison?“
„Nun...“, erwiderte er mit näselnder Stimme. „Der Rat und ich haben schon seit Wochen um ein Treffen mit Euch gebeten.“
„Ich war beschäftigt“, brummte Adonis und steckte die Hände in die Taschen.
Harrison schaute zu mir aufs Bett, und ich zog die Decke so hoch wie möglich. Ich wollte nicht, dass der alte Perversling einen Blick auf meinen Nippel werfen konnte oder so. Es war schon schlimm genug, dass er vor der Tür aufgetaucht war. „Das kann ich sehen“, sagte er. „Dann werde ich gleich zur Sache kommen. Ihr habt Eure Gefährtin gefunden. Ich freue mich, dass Ihr glücklich seid. Aber ... das Königreich erwartet ~gewisse Dinge, Eure Majestät. Sie haben königliche Pflichten, wie Euch sicher bekannt ist.“
„Was zum Beispiel?“, sagte Adonis, der meine Gedanken wiederholte, ohne seine Hände aus den Taschen zu nehmen.
„Nun, zum Beispiel eine Paarungszeremonie. Wenn Ihr Euch nicht innerhalb einer Woche offiziell verpaart, haben wir keine andere Wahl, als Euch als regierungsunfähig zu erachten. Ihr kennt die Folgen, nicht wahr?“
Meine Augen weiteten sich.
Meint er das ernst?
Eine Woche?
„Wovon zum Teufel reden Sie da?“, brüllte Adonis. „Ich bin der König. Ich entscheide, wann ich meine Paarungszeremonie abhalten will! Wie können Sie einfach herkommen und Forderungen stellen? Sie sind lediglich mein Berater, sonst nichts!“
„Kein Grund, sich aufzuregen, Eure Majestät.“ Harrison grinste. Er reichte ihm ein altes Stück Papier und deutete darauf.
„Es steht alles da drin, in Abschnitt 35 des königlichen Dekrets. Auf Wiedersehen, Eure Majestät. Wir sehen uns in einer Woche.“
Adonis schlug ihm die Tür vor der Nase zu und drehte sich zu mir um, wobei sich auf seinem Gesicht ein besorgter Ausdruck ausbreitete.
Eine Woche?
Eine Woche, um die Paarungszeremonie unserer Träume zu planen? Eine Woche, um alle meine Freunde und meine Familie zu versammeln?
Unmöglich und der blanke Wahnsinn.
Da wusste ich, dass wir ziemlich aufgeschmissen waren.

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