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I Didn't Belong to You (Deutsch) Buch 2

Autor:in
Elfy G
Gelesen
16.7K
Kapitel
29
Autor:in
Elfy G
Gelesen
16.7K
Kapitel
29
💪🏻Beschützer🎭Drama🏙️Zeitgenössisch💄One-Night-Stand

Juliets Leben gerät gehörig aus den Fugen, als sie den rätselhaften Travis bei einem Strandtreffen kennenlernt. Trotz seines Rufs als Frauenheld fühlt sich Juliet unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege, und Juliet steuert mitten hinein in einen Wirbel aus Gefühlen, unerwarteten Beziehungen und gefährlichen Begegnungen. Während Geheimnisse ans Licht kommen und die Leidenschaft entflammt, muss Juliet entscheiden, ob sie Travis ihr Herz – und ihre Sicherheit – anvertrauen kann.

Kapitel 1

Buch 2: Ich habe nicht an uns geglaubt

Als Juliet Travis zum ersten Mal sah, fühlte sie sich sofort zu ihm hingezogen. Er war alles, was sie sich jemals von einem Mann gewünscht hatte, und sein heißer, tätowierter Körper war ein Bonus. Er hatte nur einen Makel – er war ein Playboy und Aufreißer. Jedes Mal, wenn sie ihn sah, hatte er eine andere Frau in seinen Armen. Sie wusste, dass sie ihm ihr Herz nicht anvertrauen konnte ... aber würde sie die Kraft finden, ihm zu widerstehen?

JULIET

Ich erinnere mich noch an den Tag, an dem ich ihn zum ersten Mal sah. Es war ein sonniger Tag am Strand. Ich war gerade neunzehn Jahre alt.
Kristen hatte mich an den Strand eingeladen, und ich beschloss, mit dem Auto zu fahren, damit ich nach Hause gehen konnte, wann ich wollte. Ich wollte nicht von jemandem abhängig sein, der mich nach Hause bringt.
Als ich dort ankam, sah ich Kristen, Will und Finn. Ich sah auch Wills kleine Schwester mit ihrem Hund, die etwas weiter weg von ihnen saßen.
Kristen lief auf mich zu, um mich zu begrüßen. "Juliet, ich bin so froh, dass du es geschafft hast." Sie schlang ihre Arme um mich.
"Danke, dass du mich eingeladen hast." Ich erwiderte ihre Umarmung und winkte den anderen zu.
Als ich Finn ansah, konnte ich nicht umhin zu denken, wie gut er aussah. Ich konnte verstehen, warum Lauren, Kristens Cousine, in ihn vernarrt war. Jedes Mädchen, das bei ihm landete, könnte sich glücklich schätzen.
Plötzlich setzte mein Herz einen Schlag aus, als mein Blick auf jemanden fiel, den ich noch nie zuvor gesehen hatte.
"Wer zum Teufel ist das?", fragte ich mich.
Ich konnte nicht anders, als ihn anzustarren. Er trug kein Hemd, um Himmels willen! Sein Körper war tätowiert, aber das war nicht das, was mich am meisten angezogen hatte.
Es waren seine Augen, seine strahlend blauen Augen. Man konnte sich in ihnen verlieren.
Er grinste, als er bemerkte, dass ich ihn anstarrte.
Scheiße!
"Juliet, du hast ein wenig Sabber am Mund." Kristen zeigte auf ihren Mundwinkel.
Ich wischte mit dem Handrücken über meinen Mund.
Shit! Shit! Shit!
"Juliet! Hey, Mädchen." Lauren kam zu uns.
Ich war froh über die Unterbrechung. "Hey, wie geht es euch?"
"Oh. Mein. Gott. Hast du Finn gesehen? Er ist so toll. Ich will ihn so sehr!" Lauren warf einen Blick auf Finn, der sich gerade mit einem anderen Mädchen unterhielt.
Kristen schüttelte den Kopf und ging zu Jamie.
Ich seufzte. "Hat er nicht ziemlich deutlich gemacht, dass er nicht interessiert ist?"
Seit Finn Single war, wollte Lauren mit ihm zusammen sein. Jetzt, wo er mit irgendwelchen Tussis schlief, träumte sie davon, dass er seine Meinung über sie ändern würde.
Zu Lauren hat er jedoch immer Nein gesagt, weil er den Freundeskreis nicht gefährden wollte.
Sie zuckte mit den Schultern. "Hat er, aber das ist mir egal." Sie fuhr sich mit den Fingern durch die Haare.
"Finn!", rief Lauren, als sie sich auf den Weg zu ihm machte.
Das Mädchen wird es nie lernen.
Ich zuckte ein wenig zusammen, als ich Fell an meinen Schenkeln kitzeln spürte. Ich schaute nach unten und sah Jamies Hund zu mir hochschauen.
Ich kniete mich neben ihn und streichelte ihn am Kopf. "Hallo, mein Hübscher. Wer bist du denn?"
"Shadow", informierte mich Kristen. "Jamie ist spazieren gegangen. Sie hat mich gebeten, in der Zwischenzeit auf ihn aufzupassen."
Sie erzählte mir, wie Jamie vor etwa einem Jahr das Leben dieses Hundes gerettet hatte. Shadow war ein Streuner gewesen, aber sie hatte nicht gezögert, ihm zu helfen. Sie war eine bewundernswerte junge Frau.
"Wo ist Jamie hin?", fragte Finn, als er meine Gedanken unterbrach.
"Arme Lauren, endlich hat sie mit ihm geredet, und alles, was ihn interessiert, ist Jamie" dachte ich, als ich Shadow losließ und mich wieder aufrichtete
"Sie ist spazieren gegangen", sagte Kristen.
Finn sah Will an. "Ich werde mal nachsehen, wo sie ist, wenn das für dich in Ordnung ist?"
Will nickte. "Sicher. Sag ihr, sie soll sich beeilen, ich habe mich nicht dazu verpflichtet, auf ihren Hund aufzupassen. Das habe ich ihr schon gesagt, bevor wir losgefahren sind."
Und einfach so war Finn weg, um Jamie zu suchen. Lauren war darüber nicht besonders froh.
Finn hatte Jamie immer beschützt. Schließlich kannte er sie, seit sie Kinder waren. Außerdem war er mit Will befreundet. Finn sah es wahrscheinlich als seine Verantwortung an, dafür zu sorgen, dass ihr nichts passierte.
Ich hatte das Gefühl, als ob mich jemand ansah. Ich schaute mich um und mir zitterten die Knie, als ich den Typ von vorhin bemerkte, der auf mich zuging.
"Hallo, rothaarige Frau. Wer bist du?"
Ich wollte ihm antworten, aber mir verschlug es die Sprache. Seine stechenden blauen Augen ließen mich meinen Namen vergessen.
Er lachte. "Soll ich dich noch einmal fragen, meine Schöne?"
"Ähm ... was?" Ich konnte die Worte nicht einmal richtig herausbringen.
"Reiss dich zusammen!" schnauzte ich mich innerlich an.
Er grinste, was ihn noch heißer aussehen ließ. "Wie heißt du?"
Ich kam mir dumm vor und räusperte mich. "Juliet Swimmer."
Er nahm meine Hand und küsste sie. "Travis. Travis Johnson."
Sobald er meine Hand berührte, spürte ich, wie ein Funke durch meinen Körper schoss. So etwas hatte ich noch nie gefühlt.
"Schatz, ich habe uns etwas zu Trinken geholt" Ich hörte eine weibliche Stimme hinter ihm.
Und einfach so ließ er meine Hand los und drehte sich um, um seinen Drink zu nehmen. "Danke, Babe." Dann drehte er seinen Kopf zurück und sah mich an. "Es war schön, dich kennenzulernen, Rotschopf."
Ich hasste es, wenn man mir einen Spitznamen gab. Ich hatte einen Namen, und der war Juliet. Aber aus irgendeinem Grund machte es mir nichts aus, wenn er es tat.
Das Mädchen kicherte, als Travis ihr an den Hintern fasste und sie auf die Lippen küsste.
Warum war ich auf einmal so neidisch? Ich hatte den Kerl doch gerade erst kennengelernt. "Reiß dich zusammen", murmelte ich vor mich hin.
Er war also mit einer anderen Frau hier und hat mich trotzdem angebaggert?
Ich schätze, sie passen gut zur Truppe. Ich habe dabei an Finn gedacht. Der einzige, der nicht wie alle anderen war, war Will.
Kristen und Will waren schon lange zusammen und führten sogar eine erfolgreiche Fernbeziehung. Nichts konnte die beiden auseinanderbringen, so verliebt waren sie ineinander. Manchmal beneidete ich sie.
Ich hoffte, dass ich eines Tages solch eine Liebe finden würde.
Travis war gutaussehend und mein Typ, aber ich stand nicht auf Kerle wie ihn. Ich wollte jemanden, der nur mich wollte, auf keinen Fall einen Frauenhelden wie ihn.
Ich wiederholte dies immer wieder in meinem Kopf, denn wenn ich ihn ansah, hatte ich Lust, es bei ihm zu versuchen und zu vergessen, dass er ein Playboy war.
Ich hoffte nur, dass ich meine Entscheidung nicht bereuen würde.

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