
Sünden eines Ritters Buch 1: Seine Minx
Autor:in
Jen Cooper
Gelesen
529K
Kapitel
64
Kapitel Eins
CLARISSA
Clarissa war schon tausendmal geflogen. Ihre Arbeit als Escort führte sie überallhin, und sie liebte das Reisen, aber Flughäfen an sich waren furchtbar.
Nervige Kinder, die herumrannten, schreiende Babys und Leute, die sich in Eile zu ihrem verspäteten Flug durchdrängten. Es war anstrengend, und sie hasste es.
Deshalb hatte sie früh in ihrer Karriere beschlossen, dass die First Class das zusätzliche Geld wert war. So konnte sie in der Lounge warten, wo Alkohol serviert wurde, und das Chaos beim Boarding einfach ignorieren.
Sie hob das Kristallglas an die Lippen und kostete den perfekt gekühlten Champagner. Die Erdbeere darin streifte sanft ihren Mund, während die prickelnde Kühle sich langsam in ihrer Kehle entfaltete.
Auf diese Buchung freute sie sich mehr als auf die meisten anderen. Normalerweise bekam sie eine schicke Spendengala, zu der sie irgendeinen Typen begleitete, der dem Mädchen, das er engagiert hatte, um hübsch auszusehen, keine Beachtung schenkte. Aber diese Buchung war eine kostenlose Reise auf einer Karibikkreuzfahrt.
Clarissa freute sich darauf, ihrer olivfarbenen Haut etwas Bräune zu verleihen. Außerdem war der Kunde nur ein wenig älter und kümmerte sich fast genauso sehr um seinen Körper wie sie.
Beim Gedanken an ihr bevorstehendes Wochenende presste sie ihre Schenkel vor Aufregung aneinander. Sie würde nicht sagen, dass sie sexsüchtig war, aber sie genoss es deutlich mehr als die meisten.
Es war ihr besonderes Vergnügen, sich ihrer eigenen Macht bewusst zu sein – dieses berauschende Gefühl, begehrt zu werden. Zu wissen, dass die Männer, denen sie Nähe gewährte, sie so sehr verlangten, dass sie bereit waren, dafür enorme Summen zu zahlen, erfüllte sie mit einem prickelnden Stolz. Besonders wenn sie ein warmes Bett hatten, in das sie zurückkehrten, oder einen Ring am Finger trugen.
Sie wusste, dass sie das zu einer Schlampe machte, einer Hure, wie auch immer man es heutzutage nannte, aber Clarissa Phillips scherte sich nicht um die Meinung von irgendjemandem, der sie nicht bezahlte.
Es war ein besonderes Gefühl, so begehrt zu werden, und es machte sie heiß auf das nächste Mal.
Clarissa schloss die Augen und lehnte sich in den Sitz zurück, in dem sie wartete. Ihre Gedanken wanderten zu dem Vibrator in ihrer Handtasche.
Flüge waren für sie Stunden allein mit ihren Gedanken, und die drehten sich meistens um eine einzige Sache, also war ihre Sammlung von Spielzeugen, die sie in ihrer Tasche trug, ein Muss.
Clarissas Muschi pochte unter ihrem eng anliegenden Kleid, und sie seufzte und fragte sich, ob noch Zeit für eine kleine Sesstion auf der Toilette war, vor dem Start.
„Miss Clarissa Phillips?“, sagte ein junger Mann neben ihr, unterbrach ihre Gedanken und lenkte ihre Aufmerksamkeit auf sein junges Gesicht.
Er konnte nicht älter als zwanzig sein und sah etwas rot aus, während er versuchte, seine Blicke auf ihr Gesicht und nicht auf das Dekolleté zu richten, das ihr Kleid zeigte. Sie war diese Art von Reaktion in ihrem Beruf gewohnt, aber es brachte sie trotzdem zum Lächeln.
Sie sah zu ihm auf, ihr Handgelenk hing auf ihrem Knie, das über das andere geschlagen war. Sie beugte sich etwas vor und strich ihr langes braunes Haar hinter ihr Ohr.
„Die bin ich, Süßer“, sagte sie, und sie war sich ziemlich sicher, dass er einen Steifen bekam.
Stotternd räusperte er sich. „Ich äh … Ihr Sitz ist bereit, Ma'am, wenn Sie bereit sind zu boarden?“
Clarissa leerte ihr Glas in einem letzten, ruhigen Zug. Mit einer eleganten Bewegung zog sie die Erdbeere zwischen ihren Lippen hervor, kostete ihre Süße einen Moment lang aus und ließ sie schließlich wieder behutsam in das leere Kristallglas gleiten.
„Perfekt, danke.“ Ihre Augen musterten ihn genau, ihre Stimme war tief und sexy. Ein paar Oktaven tiefer und die Männer wurden komplett verrückt.
Der Typ starrte sie an, bevor er den Kopf schüttelte und nickte, sich umdrehte und sie zum Flugzeug führte.
Sie schnappte sich ihre Handtasche und lächelte, während sie ihm folgte. Er zeigte ihr ihren Sitz, und sie setzte sich und schlug die Beine übereinander, sodass ihr Kleid hochrutschte. Seine Augen landeten direkt dort.
„Kann ich Ihnen etwas bringen?“, fragte er schüchtern, sein Gesicht rot.
Sie lächelte. „Noch einen Champagner, bitte.“
Er nickte und raste davon, während sie lachte und sich in ihren Sitz zurücklehnte und aus dem Fenster schaute.
Der Sitz neben ihr war mit einem Kissen und Kopfhörern vorbereitet. Sie hoffte inständig, dass niemand während des Fluges neben ihr sitzen würde, damit sie ein bisschen Spaß haben konnte.
Sie schloss die Augen und dachte an das Spielzeug, das sie wollte. Das mit der Fernbedienung, das in ihr beim sitzen unauffällige Orgasmen bringen konnte.
Das war mehr, als sie von vielen ihrer Kunden sagen konnte. Natürlich gingen sie mit dem Gefühl, ein Gott zu sein nach Hause, weil sie eine gute Schauspielerin war, aber es gab einen Grund, warum ihre Spielzeuge zuverlässiger waren. Wenigstens wussten die, was sie mit ihrem Körper anfangen sollten.
„Kann ich Ihnen noch etwas bringen, Sir?“, sagte eine Frau, und Clarissas Augen öffneten sich schnell.
Ein großer, breiter Mann, der den perfekten maskulinen Duft trug, den sie je gerochen hatte, wurde zu dem Sitz neben ihr geführt.
Clarissas Magen zog sich bei seinem Look zusammen, sein maßgeschneiderter Anzug war wie eine Berührung an ihrer Klitoris.
Sie stieß einen Atemzug aus, als er sich auf den Sitz setzte, sein markanter Kiefer war mit einem Stoppelbart bedeckt, den sie zwischen ihren Fingerspitzen spüren wollte.
Sie leckte sich über die Lippen und sah zu der Frau auf und das Verlangen in ihren Augen war deutlich.
„Whiskey on the rocks“, seine tiefe Stimme war voller Kontrolle. Sie liebte es.
Clarissa drehte sich zu ihm, als Jen, die Stewardess, ging. Seine Augen trafen ihre, das tiefe Grün stach gegen seine gebräunte Haut und den gut geschnittenen Haarschnitt hervor.
Oh, bei den Göttern, er war umwerfend. Clarissa hielt ihre Handtasche fest in den Fingern.
Nicht viele Männer konnten dieses Verlangen in ihr auslösen, weil sie alle schon gekostet hatte, aber der Mann neben ihr war etwas anderes.
Sein Körper war durchtrainiert, und sein Gesicht war wie aus einem Liebesroman. Er lächelte sie an.
„Du siehst gefährlich aus“, sagte er leise.
Clarissa lächelte zurück. „Gleich und gleich gesellt sich gern. Willst du spielen?“, sagte sie. Selbstvertrauen war nie ihr Problem – das konnte es in ihrem Beruf nicht sein.
Der Mann lachte und sah zu dem Jungen, der mit einem Champagner auf sie zukam.
„Ich werde es dir schwer machen, dieses Flugzeug laufend zu verlassen“, versprach er, und ihr Inneres bebte.
Sie beugte sich vor, ihre Lippen berührten sein Ohr.
„Versprochen ist versprochen“, flüsterte sie, bevor sie in sein Ohrläppchen biss, genau rechtzeitig, als ihr Freund ihren Champagner brachte.
Sie beugte sich über den sexy Fremden neben ihr, um ihr Getränk zu entgegen zu nehmen, und streifte ihn absichtlich, bevor sie sich zurücklehnte und einen Schluck nahm, während er sie genau ansah.
„Zieh dein Höschen aus. Wir heben ab, und du gehörst mir, Minx“, sagte er, seine Stimme rau. Sie grinste, ja sie war eine Minx, eine Verführerin.
Sie konnte es verdammt noch mal kaum erwarten, ihre Pussy war bereits feucht vor Aufregung.
Ihre Innenschenkel waren heiß, als sie lächelte und ihren Champagner abstellte. Sie sah ihm in die Augen, während sie unter ihr Kleid griff und ihr Spitzenhöschen herunterzog.
Sie zog es über ihre Absätze, dann beugte sie sich zu ihm und steckte es in seine Tasche, ihre Fingernägel strichen über seine wachsende Erektion.
Er war so groß, wie sie gehofft hatte, die Hitze in ihrem Körper strömte zu ihrem Zentrum.
Sie lehnte sich zurück, als die Stewardess mit einem Whiskey den Gang herunterkam. Clarissa schnappte sich ihr Glas und nahm einen Schluck, schaute aus dem Fenster, um flach zu atmen.
Wenn das Flugzeug endlich abhob, könnte sie sehen, ob der Mann neben ihr nur redete oder seine Versprechen tatsächlich halten konnte, denn verdammt, sie sehnte sich nach dem Gefühl von ihm. Sein dicker Schwanz, der in sie hineinglitt, seine Hände an ihrer Kehle, sein heißer Atem an ihrem Ohr.
Sie wollte es so sehr, dass es wehtat.
Sie drehte sich zurück zu dem Fremden, ihre Lippen geöffnet, während er sie über den Rand seines Glases beobachtete.
Die Spannung war heiß, als er sein Glas abstellte. Sie hielt ihre Fäuste fest im Sitz, während die Leute noch immer an Bord gingen.
Vielleicht könnte sie sich etwas die Zeit vertreiben, während sie wartete? Ihre Gedanken wanderten wieder zu ihren Spielzeugen.
Der Fremde hatte bessere Ideen. Er griff in sein Glas und zog einen Eiswürfel heraus.
Er beugte sich zu ihr und hielt ihn an ihre Lippen.
„Lutsch daran“, sagte er.
Sie öffnete ihre Lippen gerade genug, um sie um den whiskygetränkten Würfel zu legen. Sie lutschte daran, ihre Lippen berührten seine Fingerspitzen.
Zufrieden lehnte er sich in seinen Sitz zurück und hielt den Eiswürfel.
„Lehn dich in deinen Sitz zurück“, sagte er.
Sie tat es, aufgeregt von der Kontrolle in seiner Stimme. Oh, er würde sie fertigmachen, und sie konnte es kaum erwarten.













































