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Gideon (Deutsch) Buch 2

Autor:in
Nicole Riddley
Gelesen
427K
Kapitel
30
Autor:in
Nicole Riddley
Gelesen
427K
Kapitel
30
😱Thriller🧛🏻Vampire💘Schicksalsgefährten🎭Drama🐺Werwölfe & Gestaltwandler👩‍❤️‍👨Wahrer Gefährte🐺Lykaner💪🏻Beschützer🧙‍♂️Übernatürlich & Fantasy💪🏻Alpha-Männchen💪Starke Frauen⚔️Action & Abenteuer👑Königshaus & Aristokraten🧑🏽‍🦳Altersunterschied🐺Übernatürlich

Layla und Gideon bewegen sich durch eine Welt übernatürlicher Politik, intensiver Bindungen und gefährlicher Geheimnisse. Als Layla ein wertvolles Erbstück verkauft, um einer Freundin zu helfen, gerät sie unwissentlich in ein Netz aus Intrigen mit Vampir-Sirenen, Lykanthropen und uralten Fehden. Während sie an einem hochkarätigen Gipfeltreffen teilnehmen und sich Bedrohungen von allen Seiten stellen, wird ihre Beziehung durch verborgene Vergangenheiten und mächtige Feinde auf die Probe gestellt. Wird ihre Liebe das Chaos überstehen, oder werden die aufgedeckten Geheimnisse sie auseinanderreißen?

Das Gipfeltreffen

GIDEON

Meine Augen fallen in dem vollen Konferenzsaal fast von alleine zu. Die Delegierten lauschen einem Hauptvortrag. Der Sprecher ist ein Alpha, der Anführer eines Rudels namens... Schon wieder schweifen meine Gedanken ab.
Das ist sehr untypisch für mich. Normalerweise bin ich bei der Arbeit extrem konzentriert. Aber in letzter Zeit, eigentlich seit ich Layla getroffen habe, bin ich... abgelenkt.
Früher konnte ich extrem langweilige Vorträge ertragen, nur um den Schein zu wahren. Manche waren sogar fast interessant.
Dieser Alpha ist nicht annähernd der langweiligste Redner, den ich je gesehen habe. Alphas neigen dazu, sehr ernst zu sein. Dieser hier ist kein Komiker. Aber er spricht immerhin darüber, wie wir das übernatürliche Internet vor den Menschen verbergen können.
Das ist ein wichtiges Thema. Es erfordert viel vorsichtige Zusammenarbeit mit der Technologiebranche.
Suchmaschinen davon abzuhalten, übernatürliche Nachrichtenseiten zu finden, ist ein Vollzeitjob. Wenn Menschen zufällig darauf stoßen, denken sie, es handele sich um eine aufwendige Verschwörungstheorie.
Warum kann ich mich nicht konzentrieren?
Meine Gedanken wandern wieder zu Layla. Ich versuche zu spüren, wo sie ist, was sie tut und wie sie sich fühlt. Es ist sehr ungewohnt. Jetzt ist jemand anderes ein Teil von mir, nachdem ich so lange allein war.
Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht geradezu besessen nach ihr sehe. Ich habe sie einmal aus den Augen gelassen, und das endete nicht gut. Mein Lykaner wird nicht zulassen, dass das noch einmal passiert.
Ich bin zurzeit im ständigen Konflikt mit meinem Lykaner, und ich verliere. Ich spüre, wie mir die Kontrolle entgleitet. Sie entgleitet mir ausgerechnet dann am meisten, wenn ich sie am dringendsten brauche.
Layla hat ihre wahre Kraft als Lykanerin noch nicht gefunden. Aber das wird bald passieren. Meine Gefährtin wird eine mächtige Lykanerin sein, mit der man rechnen muss.
Aber das wird dauern. Im Moment lernt sie noch. Und dafür bin ich dankbar.
Ihr fehlt noch das Feingefühl, um zu verstehen, dass ich etwas vor ihr verberge. Ich kann sie natürlich nicht anlügen. Aber ich kann meine Gedanken bis zu einem gewissen Grad abschirmen.
Wir mögen eng verbunden sein und die Gedanken des anderen teilen. Aber ich behalte eine gewisse Eigenständigkeit, weil ich der Mächtigere von uns beiden bin.
Zumindest vorerst.
Ich verliere jedoch die Kontrolle. Mein Lykaner ist wegen des Vorfalls mit Marcus und Helen immer noch wütend. Ich hätte es wissen müssen. Wie konnte ich übersehen, was vor sich ging?
Ich dachte, unsere Beziehung sei rein geschäftlich, aber das war ein Irrtum. Für jemanden, der so beherrscht ist wie Helen, ist das überraschend. Vielleicht lag ihr tatsächlich etwas an mir.
Ich war blind dafür, und das hat meine Gefährtin in Gefahr gebracht.
Jetzt wird Helens Familie wahrscheinlich hinter mir her sein, denn Neuigkeiten sprechen sich schnell herum. Sie war definitiv gut vernetzt.
Ich habe es noch nie so sehr verbockt. Und mein Leben war wirklich nicht arm an Gelegenheiten, Scheiße zu bauen.
Meine Gedanken sind woanders, während der Alpha die Folien wechselt und weiter vor sich hin redet. Warum Alphas das Format der menschlichen Geschäftswelt so lieben, werde ich nie verstehen.
Sie könnten mit der Mondgöttin kommunizieren. Aber nein, sie sind hier, um eine Präsentation zu halten.
Serena ist die ganze Zeit voll bei der Sache. Sie liebt so etwas. Sie macht sich sogar Notizen.
Ich spüre, wie sich Serenas Blick in mich bohrt. Sie könnte mich anstupsen, aber das hat sie nicht nötig. Sie sieht ganz genau, dass ich nicht aufpasse.
Sie räuspert sich fast unmerklich, als wir dem Redner applaudieren. Er ist endlich fertig.
„Gideon, was ist in dich gefahren?“
„Es ist nichts. Ich habe letzte Nacht nur nicht besonders gut geschlafen.“
„Letzte Nacht und scheinbar auch den ganzen letzten Monat. Bist du sicher, dass dich nicht doch etwas bedrückt?“
Ich wünschte, sie würde aufhören zu fragen. In diesem Moment fühle ich mich, als könnte ich ihr einfach alles erzählen, was mir durch den Kopf geht. Das wäre eine riesige Erleichterung.
Aber das wird niemals passieren.
Außerdem, was würden unsere Gefährten denken?
Einen Gefährten zu haben, ist viel anstrengender, als ich erwartet hatte. Ich kann mich kaum einer anderen Frau nähern, ohne dass Layla unwillkürlich knurrt.
Und sie kann mit keinem anderen Mann sprechen, ohne dass sich mein Lykaner sträubt. Es ist im Moment sehr anstrengend, sich als Paar in der Welt zu bewegen.
Serena und ich gehen hinaus ins Foyer des Konferenzzentrums. Wir wollen uns vor der nächsten Veranstaltung noch einen Kaffee holen.
„Serena, kann ich dich etwas fragen?“
„Gideon, du weißt doch, dass du mich alles fragen kannst“, sagt sie. Sie wirkt extrem erleichtert über meine Frage.
„Als du Lazarus getroffen hast, wurde diese alles verzehrende Verbindung mit der Zeit etwas schwächer?“
„Darum geht es also! Ich habe mir schon Sorgen gemacht“, sagt sie schmunzelnd. „Hör zu, ihr hattet einen holprigen Start. Dein Lykaner wird noch eine Weile in der Defensive sein.“
„Als ich Lazarus kennenlernte, hätte ich mich fast in Kneipenschlägereien gestürzt, wenn ihn eine andere Frau nur angesehen hat. Heute fühle ich immer noch dasselbe, aber ich fange deshalb keine Schlägereien mehr an.“
„Oh, Gott sei Dank. Dann bin ich nicht der Einzige.“
„Nein, das bist du nicht. Aber was auch immer du tun kannst, um dich zu konzentrieren: Tu es. Dieser Gipfel ist vielleicht langweilig, aber er ist unheimlich wichtig. Die Verhandlungen werden dich bestimmt wieder munter machen.“
Ich war froh über Serenas Rat in dieser Sache. Sie war nun schon seit etwa sechzig Jahren gebunden, auch wenn sie wie eine fünfundzwanzigjährige Menschenfrau aussah.
Ich war froh, dass ich sie mit meiner Frage beruhigen konnte. Die anderen königlichen Berater durften nicht denken, dass ich meinen Scharfsinn verloren hatte.
In einem anderen, größeren Konferenzraum bereitete sich ein ergrauter Vampir auf seinen Vortrag vor. Ich war wirklich nicht in der Stimmung für eine weitere Präsentation darüber, wie Vampire einst herrschten und dass heute alles schlechter ist.
„Ich danke Ihnen, geschätzte Delegierte der verschiedenen übernatürlichen Regierungsorganisationen, dass Sie heute hier sind.“
„In diesem Vortrag werde ich neue Forschungsergebnisse zu den Zahlen gefährlicher übernatürlicher Hybride präsentieren. Außerdem spreche ich über ihr geschätztes Vorkommen in verschiedenen wichtigen geografischen Gebieten…“
Was für ein Spaß. Herausfinden zu müssen, welche verrückten Vampire und Werwölfe gerade Sirenen verwandeln.
Meine Gedanken schweifen schon wieder ab. Jetzt, wo ich eine Gefährtin habe, ist mein Gespür für Gefahren viel stärker.
Die Erwähnung von gefährlichen Mischwesen weckt in mir sofort den Gedanken, dass Layla in Gefahr sein könnte.
Doch die größte Gefahr für Laylas Glück kommt im Moment nicht von außen. Es ist kein seltsames Mischwesen, das in der Dunkelheit lauert.
Vielmehr bin ich es selbst.

LAYLA

Gideon hat mich bei einer der Nachrichtenseiten als Pressefotografin empfohlen. So kann ich über den Gipfel berichten, auf dem er arbeitet.
Natürlich traut sich niemand, ihm etwas abzuschlagen. Der Job gehörte mir, noch bevor er seine Bitte überhaupt ganz ausgesprochen hatte.
Mir gefällt der Gedanke nicht, völlig abhängig von ihm zu sein. Aber ich kann nicht leugnen, dass es Vorteile hat, einen so einflussreichen Gefährten zu haben.
Wohin wir auch gehen, alles läuft völlig reibungslos. Die Leute akzeptieren mich. Sie respektieren mich.
Sogar meine Familie hat ihr Drama ein wenig zurückgeschraubt, seit wir verbunden sind. Nicht, dass Mom mich jemals für längere Zeit in Ruhe lassen würde.
Ihre Nummer leuchtet auf meinem Display auf, als ich gerade einen Werwolf und einen Triton beim Händeschütteln fotografieren will. Ich leite den Anruf auf die Mailbox um.
Der Werwolf und der Triton tragen beide schicke Anzüge und Sonnenbrillen. Der Werwolf trägt sie, weil er cool aussehen will. Der Triton trägt sie, um niemanden aus Versehen in den Tod zu locken.
„Es gehört sich einfach nicht, die Delegierten wichtiger politischer Treffen zu töten“, scherzte Gideon, bevor er heute Morgen ging.
Obwohl ich bei Wölfen aufgewachsen bin, habe ich vom Rest der übernatürlichen Welt nie viel gesehen. Daher ist dieser Gipfel sehr lehrreich für mich.
Werwolfrudel sind sehr eng miteinander verbunden und beschützen ihre Mitglieder. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Alpha Blake sehr glücklich darüber ist, Vampire als Gäste zu empfangen.
Mit Gideon zusammen zu sein, ist in vielerlei Hinsicht aufregend. Es geht dabei um viel mehr als nur um den atemberaubenden Sex und seine Aufmerksamkeit.
Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals reisen könnte. Oder dass ich mehr Geld haben würde, als ich ausgeben kann, oder überhaupt irgendeinen Status. Schließlich wurde ich ohne Wolf geboren. An die Faszination, bei solchen Ereignissen dabei zu sein, muss ich mich erst noch gewöhnen.
„Es ist wie auf jedem politischen Parteitag, nur besonders wichtig.“
„Es wird Verhandlungen geben. Es werden weitere Verträge geschlossen, um übernatürliche Wesen und Menschen zu schützen. So können wir alle weiterhin in relativem Frieden Seite an Seite leben“, erklärte er mir.
Manchmal komme ich mir neben ihm ziemlich ahnungslos vor. Ich muss mich immer wieder daran erinnern, dass ich viel jünger bin als mein Gefährte. Und ich bin auch erst seit Kurzem eine Lykanerin.
Ich gewöhne mich immer noch an die Verwandlung. Ich sehe ganz anders aus, aber auf eine gute Art. Ich bin jetzt stärker und kurviger und habe viel mehr Muskeln. Ich sehe einfach mächtig aus.
Ich fühle mich auch mächtig, obwohl es manchmal schwer ist, meine Lykanerin zu kontrollieren. Vorher war ich ein ganz normaler Mensch. Jetzt teile ich meinen Geist mit meiner Lykanerin und mit Gideon. Das ist ziemlich heftig.
Die Verbindung zwischen uns nimmt mich manchmal so sehr ein, dass ich mich frage, ob noch Platz nur für mich bleibt. Aber Gideon geht sehr rücksichtsvoll mit seinem Einfluss um. Er hilft mir gerne bei allem, was ich brauche.
Ich vermisse ihn, während er in seinen Besprechungen sitzt. Ich kann richtig spüren, dass er sich langweilt und unruhig ist. Weil ich den ganzen Tag herumstehe und schöne Menschen in Anzügen fotografiere, bin ich das auch ein wenig. Obwohl ich natürlich großes Glück habe, diesen Job bekommen zu haben.
Eine Gruppe von Werwölfen und ein paar Vampire stellen sich gerade für ein Foto auf. Ich mache ein paar Aufnahmen. Dabei stelle ich fest, dass die Vampire kaum zu sehen sind, als wären sie durchsichtig.
Ich drehe meine Finger in einem Kreis, um die Aufmerksamkeit meiner beiden Assistenten zu erregen. Sie wurden mir zugeteilt, um mir zu helfen.
Sie legen ihre Handys weg, rennen rüber und richten Reflektoren auf die Gruppe. Das hilft zwar, aber beim nächsten Mal muss ich besser vorbereitet sein.
„Danke, Leute, so ist es viel besser!“, sage ich zu ihnen.
„Ihr seht alle toll aus!“, rufe ich den Vampiren mit einem breiten Lächeln zu. Dabei betrachte ich nervös den Bildschirm meiner Kamera. Sie sehen dieses Mal weniger unsichtbar aus, wenn auch sehr blass.
„Gibt es eine Möglichkeit, die Vampire ein wenig mehr hervorzuheben?“, flüstere ich einem anderen Fotografen zu, der in der Nähe steht.
„Das kannst du in der Nachbearbeitung retten“, antwortet er schulterzuckend.
Eine andere Fotografin mischt sich ein. „Manche tragen Make-up, um die Transparenz etwas abzudecken. Das ist der einfachste Weg zu einem guten Ergebnis.“ Sie fügt noch hilfsbereit hinzu: „Allerdings weiß man nie, ob das Make-up-Team lebend aus der Sache herauskommt.“
Ich zeige ihr den Bildschirm meiner Kamera.
„Gut genug“, bestätigt sie. „Es gibt allerdings ohnehin keinen guten Weg, Werwölfe in Anzügen zu fotografieren. Sie sehen immer aus wie Statisten aus einem Gangsterfilm.“
Ich breche in Gelächter aus. Genau so sieht mein Rudel aus, wenn sie sich in Schale werfen. Ich denke an die Paarungszeremonie zurück, bei der ich eigentlich mit Kofi verpaart werden sollte.
Ja. Wie Statisten in einem Gangsterfilm. Genau so sahen sie alle in ihren besten Kleidern aus.
Ich drehe mich weg, um meine Mom zurückzurufen.
„Schätzchen, danke für deinen Rückruf!“, trällert sie. „Sag mal, esst ihr heute Abend mit uns zu Abend? Maya möchte dich vor deinem nächsten großen Abenteuer unbedingt sehen. Sie vermisst dich, wenn du zu lange weg bist.“
„Ich bin mir nicht sicher, Mom. Ich rufe dich an, wenn Gideons Besprechungen vorbei sind, okay?“
„In Ordnung. Ich bereite genug Essen zu, damit ihr vorbeikommen könnt, wenn ihr wollt. Deine Großmutter lässt dich ganz lieb grüßen.“
„Tschüss, Mom. Wir sprechen uns später.“
Ich lege auf, gerade als Gideon herauskommt. Ich halte seinen bernsteinfarbenen Blick fest, als er auf mich zukommt. Er sieht so gut in diesem Anzug aus. Ich liebe es, ihn in Arbeitskleidung zu sehen.
Er ist frisch rasiert. Das lässt seinen Kiefer noch markanter wirken. Ich konnte ihn schon riechen, in dem Moment, als er nach draußen trat.
Er hebt mich hoch, als er mich küsst.
„Es ist so schön, dich zu sehen!“
„Ein langer Tag?“, frage ich.
„Ich würde sagen, das kannst du dir nicht vorstellen. Aber ich bin mir sicher, du konntest ganz genau spüren, wie mein Tag verlaufen ist“, sagt er lächelnd.
„Lass uns zurück ins Hotel gehen. Mom hat gefragt, ob wir mit ihnen essen wollen, aber ich würde lieber auf dem Zimmer bleiben.“
„So sehr ich den Abend auch gerne mit deinen Verwandten verbringen würde. Ich glaube, dafür fehlt mir heute die Kraft“, sagt er und reibt sich die Schläfen.
Wir gehen in unser luxuriöses Hotelzimmer. Er wirft mich sofort aufs Bett. Sein Lykaner fordert dringend eine Befreiung. Ich kann es spüren. Er ist angespannt, steht völlig unter Strom. Und ich kann ihn nicht zurückweisen – warum sollte ich auch?
Er drückt sich an mich und weicht dann wieder ein Stück zurück. Er schält mir die Kleidung vom Körper, um meine neuen Kurven freizulegen.
Ich musste komplett neue Slips kaufen, weil ich so sehr gewachsen bin.
Es ist offensichtlich, dass er dieses Exemplar mag – knapper roter Satin. Ich spüre seine Berührung im ganzen Körper, als er mir den Slip vom Leib reißt. Jetzt liege ich nackt auf dem Bett, während er immer noch seinen Anzug trägt.
Seine starken Arme ziehen mich fest an sich. Er streicht mit seinen Händen, seinen Lippen und seiner Zunge über meine Haut. Ich kann jeden Punkt, an dem sich unsere Haut berührt, tausendfach spüren. Das ist etwas, das ich mir als Mensch niemals hätte vorstellen können.
Alle meine Sinne sind verstärkt. Es ist, als hätte Gideon den Schalter für meine Sinne ganz nach oben gedreht, als er mich verwandelt hat – als er mich zum ersten Mal markierte.

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