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Magie & Schatten Buch 2

Autor:in
Rowan Hill
Gelesen
15,3K
Kapitel
27
Autor:in
Rowan Hill
Gelesen
15,3K
Kapitel
27
🐺Übernatürlich💍Arrangierte Ehe🎭Drama🐺Werwölfe & Gestaltwandler🧙‍♂️Übernatürlich & Fantasy💪🏻Alpha-Männchen🧙‍♀️Hexen & Zauberer🔒Erzwungene Nähe

Kelly Jones, eine junge Frau mit geheimnisvoller Herkunft, kommt in ein kleines walisisches Dorf, um Antworten über die Vergangenheit ihrer Familie zu finden. Während sie tiefer in die Geheimnisse ihrer Abstammung eintaucht, begegnet sie Rhys Maddock, einem Mann mit dunklen Verbindungen und einem Anspruch auf ihre Zukunft. Umgeben von Werwölfen, Hexen und uralten Fehden muss Kelly sich durch ein Netz aus Gefahren und Täuschungen navigieren, um die Wahrheit ans Licht zu bringen und ihr Schicksal zurückzuerlangen.

Prolog

KELLY

Eine vertraute Hand, groß und rau, strich meinen Rücken hinunter, von der Schulter bis zur Hüfte, wo sie mich fest umfasste.
Ich lächelte in mein Kissen. Endlich. Will war da.
Nach unseren ersten Tagen getrennt während des Vollmonds, als meine Mutter mich mit Drohungen und Versprechungen aus den Höhlen gelockt hatte, hatte ich die gleiche Nervosität und das Zittern wie beim ersten Mal gespürt.
Aber dieser zweite Mond war anders. Ich fühlte mich wie auf Entzug. Wenn ich mich im Schlaf nicht bewegte, fühlte sich mein Blut abwechselnd glühend heiß oder eiskalt an.
Mein Körper hatte drei ganze Tage lang nach etwas verlangt, das ich nicht verstand, und es hatte mich krank gemacht, ihm nicht zu geben, was er wollte.
Mehr als einmal hatte ich es bereut, Will zurückgelassen zu haben, um mit meiner Mutter in diesem schwarzen Auto mitzufahren.
Er hatte meinem Körper beim ersten Mal Erleichterung verschafft, ihm gegeben, was er brauchte; er hätte es wieder tun können.
Aber mein Drang nach Antworten und danach, das Baby meiner Cousine seiner Mutter zurückzugeben, war stärker gewesen als mein Verlangen nach ihm.
Ein paar Tage nach dieser Entscheidung, als der Mond verschwunden und mein Körper sich beruhigt hatte, begannen in meinem Kopf erotische Träume von ihm.
Etwas Ungelöstes in mir hatte nach ihm gerufen, etwas, das ihn mehr wollte als die Freiheit. Und jetzt war er endlich hier.
Das Schlafzimmer, in das meine Mutter mich nach unserem langen Flug nach Italien gebracht hatte, hatte ein großes Fenster nach Westen, weg von der Morgensonne.
Meine Augen öffneten sich leicht bei den ersten Anzeichen des Morgenlichts, das durch die Dunkelheit drang. Langsam wurde es im Raum heller.
Die Hand an meiner Hüfte wurde fester, versprach mehr. Wie war er hergekommen? Wie hatte er die magischen Schutzmaßnahmen meiner Mutter auf diesem kleinen Bauernhof in den italienischen Hügeln umgangen?
Seine Berührung fühlte sich so gut an. Ich beschloss kurzerhand, dass es mich nicht kümmerte und ich keine Fragen stellen sollte, wenn ich die Antworten gar nicht wissen wollte.
Ich schmiegte mich an ihn, passte mich wie selbstverständlich seinem Griff an.
Seine Stimme flüsterte an meinem Ohr, als er mein Haar beiseite strich. „Kelly ...“
Seine starke Hand wanderte tiefer, berührte mich an einer intimen Stelle.
Ich legte meinen Kopf zurück in seinen Atem an meinem Ohr. „Mm-hmm?“
Seine großen Hände zogen mich näher zu sich, und seine kräftige Hand glitt zwischen meine Beine, hob das obere an und legte es über sein Bein.
Finger strichen über meine warme Haut, drangen nach innen. Ich stöhnte vor Vergnügen.
Wie lange war es her, dass Will mich so berührt hatte? Zwei Wochen? Zweieinhalb?
Eine Ewigkeit.
Seine Hand war an meinem Oberschenkel und meiner Mitte, und er strich sanft mit einem Finger über meinen intimsten Bereich, neckte mich.
„Kelly ...“, sagte er erneut, leise genug, um niemanden sonst im Haus zu wecken, aber laut genug, um mich zu erregen.~
Ich packte seine Hand, die fast in mir war, und schob sie tiefer hinein.
„Mm-hmm?“ Es war die einzige Antwort, die mein Gehirn gerade zustande brachte.~
Ich spürte sein Kinn an meinem Ohrläppchen, und die kurzen Haare darauf ließen meine Nerven kribbeln. Finger berührten und drangen ein, rieben und kreisten.
„Kel ... komm zurück zu mir.“~
Meine Augen öffneten sich abrupt und sahen das nun völlig dunkle Fenster. Ich setzte mich auf, angespannt, verlangend, unbefriedigt und sehr allein in meinem Bett. Ich blickte auf den Radiowecker, der jetzt 2:05 Uhr anzeigte.
Ich ließ mich zurück aufs Kissen fallen und schrie meine Frustration in seine Federn.
Ich war so verdammt am Arsch, nur nicht im wörtlichen Sinne.

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