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Cover image for The Ranch Series Buch 2: Ranch im Herzen

The Ranch Series Buch 2: Ranch im Herzen

Autor:in
D. M. Farrell
Gelesen
19.8K
Kapitel
60
Autor:in
D. M. Farrell
Gelesen
19.8K
Kapitel
60
😱Thriller🏡Everyday Life😌Zweite Chancen🏙️Zeitgenössisch💪🏻Beschützer💪🏻Alpha-Männchen💪Starke Frauen🥵Erotik⚔️Action & Abenteuer🕵️Krimi & Mystery🤠Western🤠Cowboys

Ash und Cody kehren mit demselben Funken, demselben Eigensinn und einer ganzen Reihe neuer Herausforderungen auf die Ranch zurück, die sie bereits ins Visier genommen haben. Ihr Wettbewerbsgeist flammt in dem Moment auf, als Daryl seinen kühnen Plan für das Wachstum der Ranch enthüllt und das Paar vor Prüfungen stellt, die ihr Herz ebenso fordern wie ihren Mut. Die Emotionen kochen hoch, Lachen schleicht sich in den genau richtigen Momenten ein, und Teamarbeit ist nicht immer so einfach, wie es aussieht. Währenddessen stürmt Allan mit neuem Chaos zurück ins Bild und zieht Ernie in jede wilde Idee hinein, die er sich erträumen kann. Trotz Triumphen, Zweifeln und Unfug kämpfen Ash und Cody weiter füreinander – und für den Ort, der sich wie ihr Zuhause anfühlt.

Kapitel 1: Dein Arsch gehört mir

CODY

Es gibt schlimmere Arten aufzuwachen als das Gefühl weicher Lippen auf der Haut. Kleine warme Atemstöße streifen über mein Fleisch und heizen jede Faser meines Körpers von innen auf. Heißes Verlangen pulsiert durch meine Adern, folgt dem Weg ihrer Lippen. Zuerst meine Stirn, dann meine Wange, weiter hinunter zu meinem Kinn.
Ich kann nicht anders, als leise zu stöhnen bei dieser sinnlichen Berührung. Ich brauche mehr. So viel mehr. Diese Frau. Ich bin machtlos unter ihrer Berührung. Sie hat mich an der Leine, führt mich in mein Verderben, und ich würde ihr ohne Frage folgen. Ich bin zu tief gefallen. Es gibt kein Zurück mehr für mich. Kein Über-Los-Gehen, keine 200 Dollar einziehen. Nur sie. Immer sie. Nur sie.
Nennt mich ruhig einen hoffnungslosen Romantiker, nur zu. Denn es ist mir völlig egal. Sie könnte mir das Herz herausreißen, darauf herumtrampeln, und ich wüsste trotzdem, dass ich nie eine andere so lieben könnte wie sie. Ein Leben ohne Ash würde mich zerstören.
Ich drehe meinen Kopf ganz leicht und jage ihrem Mund hinterher, um noch mehr von der köstlichen Berührung meiner Freundin zu bekommen. Hmm, Freundin. Ich lächle. Gerade als ich ihre weichen, vollen Lippen auf meinen spüre, zieht sie sich zurück. Treib kein Spiel mit mir, Engel.
Ich zittere fast unter ihrer samtweichen Berührung, als sie ihre Hand an meinem Körper entlanggleiten lässt, über die Rillen meiner Bauchmuskeln hinauf zu meiner Brust, während sie in meiner Halsbeuge summt. Als sie sich an meinem Haar reibt, flattern meine Augen auf.
Noch halb im Schlaf blinzle ich, bis ihr wunderschönes Gesicht vor mir scharf wird. Das ist mein liebster Moment des Tages – aufwachen neben meiner Liebsten. Meine Morgenlatte stimmt mir voll und ganz zu und drückt sich genüsslich gegen die Laken. Als meine Augen endlich fokussieren, brauche ich einen Moment, um zu verstehen, was ich da sehe. Große. Runde. Schwarze. Augen.
Was um Himmels willen? Meine eigenen Augen weiten sich vor Schock, als ich zu dem Geschöpf namens Allan hochstarre. Das kann doch nicht wahr sein. Okay, keine Panik.
Das Alpaka erstarrt, und ich ebenfalls.
Alles gut. Es ist nur ein verrücktes Alpaka in deinem Schlafzimmer. Nichts Ungewöhnliches. Bleib ruhig. Denk nicht daran, was gerade passiert ist. Denk nicht d— Ich würge.
Ich presse meinen Kopf so weit wie möglich ins Kissen zurück und versuche verzweifelt, den Eindringling nicht zu erschrecken, um etwas dringend nötigen Abstand zwischen uns zu bringen. Während ich versuche, nicht daran zu denken, was ich gerade mit diesem Mund tun wollte, halte ich den Würgereiz zurück. Gerade so. Wie zum Teufel ist der hier hochgekommen?
Gerade als ich mir einen Plan überlege, wie ich den Mistkerl ruhig aus unserem Zimmer kriege, streckt sich Ash, und ein Arm fliegt unter der Decke hervor. Ich schaue schnell in Panik zu Allan und sehe, wie seine Ohren sich flach an seinen Kopf legen.
Oh nein. Nein, bitte nicht.
Bevor ich mich schützen kann, zieht Allan seine Lippe hoch und schneller, als man „oh Scheiße“ sagen kann, schießen kleine kugelförmige Brocken direkt in mein Gesicht. Erst dann merke ich, dass mein Mund offen stand. Nein, echt jetzt?! Allans Spucke und halb zerkautes Futter ist in meinem verdammten Mund!
Ich setze mich schnell auf. Jetzt gibt es kein Halten mehr für meinen Würgereiz. Und auch nicht für das unwillkürliche Husten und trockene Würgen. Alles, während ich versuche, auf die Beine zu kommen. Allan springt zurück, knallt gegen den Schreibtisch und wirft die Lampe und einiges andere auf den Boden, was ihn offenbar nur noch mehr wütend macht.
Noch mehr zerkautes Gras und Speichel fliegt mir ins Gesicht, als ich aus dem Bett klettere. Aber jetzt bin ich blind, weil das Zeug in meinem verdammten Auge ist! Bitte lass das ein Traum sein. Wach auf, Cody! Wach einfach auf, und alles ist vorbei.
Da gibt es gleichzeitig einen Krach, einen Schrei und einen Aufprall, was seltsamerweise nach Ash klingt, die in dem ganzen Chaos aus dem Bett gefallen ist. Aber das ist kein Traum. Das ist ein waschechter Albtraum.
„Was ist los? Oh Mann.“ Die Stimme meines Dads kommt von der Tür.
Ich kann nichts sehen! Meine Augen brennen von Gott weiß was. „Ich bin blind! Was passiert hier?“, schreie ich.
„Allan! Was machst du hier drin, oh mein Gott, Ash!“
„Dad?! Geht's ihr gut?“ Ich stolpere umher, taste blind nach ihr, nur um mir den Fuß an der Bettkante zu stoßen. „Au! Verdammt!“
„Argh! Daryl!“, kreischt Ash. „Ich brauche meine Klamotten!“
„Scheiße, bist du nackt? Dad, raus hier!“, rufe ich und strecke meine Arme in ihre Richtung, um sie abzuschirmen.
„Ich geh ja schon! Hab, äh, nicht viel gesehen.“
Ich kann das Unbehagen in seiner Stimme hören. Ich bin überrascht, dass seine Stimme den Lärm überhaupt durchdringt. Es klingt, als würde unser Zimmer von einer Planierraupe zerstört.
„Okay, ich bin angezogen“, sagt Ash ruhiger, als ich finde, dass man in dieser Situation sein sollte.
„Komm, Allan, du solltest nicht hier drin sein“, sagt Dad.
„Argh!“, schreie ich, als mich etwas Großes, Wolliges nach hinten gegen meinen Schreibtisch schubst. Ich kippe über den Stuhl und krache zu Boden, das Ding auf mir.
„Oh nein, Allan! Cody, pass auf!“, schreit Ash.
Als ob ich irgendetwas tun könnte. Ich kann nicht sehen! Das Gewicht des Stuhls ist nichts im Vergleich zu einem ausgewachsenen Alpaka, das jetzt auf mir liegt. „Kann nicht atmen!“
Und ich bin immer noch verdammt blind! Allan zappelt und drückt seinen riesigen Hintern in meine Hüfte. Seine Hufe strampeln wild, als er versucht aufzustehen. Der Stuhl rollt von meiner Brust, aber Allans Beine flattern immer noch herum. „Argh!“, keuche ich. „Fuck!“ Direkt in die Kronjuwelen!
Mit beiden Händen meinen Schritt umklammernd, in der Hoffnung, ihn vor einem weiteren Angriff zu schützen, kann ich mich nicht bewegen. Und heilige Scheiße, der Schmerz. Es fühlt sich an, als wäre mein bestes Stück von einem, naja, von einem verdammten Alpaka getroffen worden. Ich werde ihn umbringen. Falls ich das hier überlebe.
„Komm, Allan, steh auf. Braver Junge.“
Braver Junge? Verdammt nochmal, braver Junge? Hat sie den Verstand verloren? Ich kriege vielleicht nie Kinder, und sie lobt ihn? Und er hat mir mein Augenlicht gekostet! Braver Junge?! Ich hole tief Luft. „Wenn ich Allan in die Finger kriege, mach ich ein Grillsteak aus ihm!“
„Ach, so meint er das nicht. Komm, wir bringen dich wieder nach draußen.“ Ash umsorgt das Tier.
„Merk dir meine Worte, Allan, du bist Hackfleisch! Im wahrsten Sinne des Wortes!“
Ich rolle mich auf die Seite und umklammere immer noch meinen lädierten Schwanz. Eine raue Hand drückt meine Schulter. Ich zucke bei der Berührung zusammen, merke aber schnell, dass es mein Dad ist.
„Alles in Ordnung, mein Junge?“
„Sieht es so aus, als wäre alles in Ordnung?“
Er hilft mir auf die Beine und nimmt mein Gesicht in seine Hände. Ich nehme an, er versucht meine Augen zu untersuchen. Seine Finger heben vorsichtig meine Augenlider an, aber ich ziehe mich zurück und zische vor Schmerz.
„Ich muss deine Augen ausspülen. Das Futter muss raus.“
Mir wird wieder schlecht bei dem Gedanken, dass Alpaka-Spucke sich mit meiner Augenflüssigkeit vermischt. Oh Gott. Würg.
„Es wird wieder, Cody, zieh dir nur erst was an.“
Bin ich immer noch nackt? Oh, das ist ein Albtraum. Mein Dad hat mich nackt gesehen. Und Ash! Allan wird dafür büßen. „Ich kann nichts sehen!“ Ich taste mit einer Hand, während ich mit der anderen mein bestes Stück bedecke. Erleichterung durchströmt mich, als meine Finger etwas Weiches berühren.
„Hier, mein Junge.“
Dad reicht mir meinen Bademantel. Ich drehe mich um, ziehe ihn an, und er hilft mir ins Badezimmer. Ich beuge meinen Kopf über das Waschbecken, und er lässt kaltes Wasser über meine Augen laufen, während er meine Lider aufhält. Mein Augenlicht ist gerettet, nur mit leichtem Unbehagen danach.
„Wie geht es dem Patienten?“, fragt Ash von hinten, bevor sie meine Schläfe küsst.
„Er wird wieder. Kein bleibender Schaden.“
„Sag das meinen Genitalien.“
„Oh je, gibt es da bleibende Schäden?“, fragt Ash mit sanfter, besorgter Stimme, die wunderbar anzuhören ist.
„Nein, er wird nur eine Weile empfindlich sein.“
Der Schmerz lässt schon nach. Zum Glück hat er mich nicht mit voller Wucht getreten, sonst hätte ich einen Hoden eingebüßt. „Wo ist das baldige Grillsteak?“, frage ich.
„Wieder draußen“, antwortet Ash.
„Er sollte mir heute besser nicht über den Weg laufen.“
„Er hat eine strenge Standpauke bekommen. Er hat es nicht böse gemeint. Er hat sich nur erschreckt, das ist alles.“
Er hat sich erschreckt?! Herrgott, stellt euch mal den Schock vor, den ich hatte, als ich feststellte, dass ich kurz davor war, mit ihm rumzuknutschen! Mit vollem Zungeneinsatz und allem! Oh, der Horror.
„Was hatte er überhaupt im Haus zu suchen?“
„Wahrscheinlich hat er Ash gesucht. Du weißt doch, dass er eine Schwäche für sie hat. Und umgekehrt.“
„Wem sagst du das“, seufze ich.
„Ach, aber du bist immer noch mein Lieblingsmensch. Und keine Sorge, ich verrate niemandem etwas von deinem kleinen Tierfetisch.“ Sie zwinkert mir zu.
„Er hat mich angegriffen! Ich bin hier das Opfer!“
„Aber er wusste nicht, was er tut.“
„Ich dachte, du wärst es!“
„Vergleichst du mich gerade mit einem Alpaka?!“
„Natürlich nicht, ich war halb am Schlafen!“
„Okay, dir sei verziehen.“
„Schön…zu… Oh, igitt.“ Zu versuchen, zwischen halb zerkauten Stücken von altem Alpakafutter in meinem Mund zu reden, war definitiv nicht der Morgen, den ich erwartet hatte.
Trocken würgend über dem Waschbecken spüre ich, wie Dad mir ein Glas Wasser in die Hand drückt.
„Spül deinen Mund aus und putz dir die Zähne. Das wird helfen.“
Nickend nehme ich das Glas und putze mir geschlagene fünf Minuten die Zähne.
„So, das wäre geschafft. In zehn Minuten ist euer Frühstück fertig.“
„Danke, Dad.“
Als er geht, greife ich nach Ash und ziehe sie auf meinen Schoß, wobei ich vorsichtig meinen Schritt ausspare. Sie inspiziert meine blutunterlaufenen Augen. Ich kann sehen; es brennt nur ein wenig.
„Ach, du Armer“, sagt sie süß und küsst jedes meiner Augenlider.
„So ist es schon besser. Ich dachte schon, du machst dir nur Sorgen um deinen geheimen Verehrer.“
„Ich könnte meinen Freund doch nie vergessen.“
„Ja, Freund. Und vergiss das bloß nicht.“
„Wie kann ich es dir denn bessergehn lassen?“
„Hmm, da fallen mir so ein paar Sachen ein.“
Ihre Lippen schweben direkt über meinen. Ihr warmer Atem kitzelt meine Haut. Ich lehne mich vor, aber sie zieht sich kichernd zurück.
„Ach, so ist das also?“
„Du bist verletzt. Besser, wir halten unsere Hände und andere Körperteile erstmal bei uns.“
Ich stehe auf und nehme sie mit, sodass sie sich an mir festhalten muss. „Lass mich das beurteilen. Mir scheint es schon viel besser zu gehen.“ Ich greife an ihren Nacken und streichle sanft ihre Haut. Ich liebe es, wie ihr der Atem stockt. Dann ziehe ich sie zu mir und verschließe ihren Mund mit einem besitzergreifenden Kuss.
„Bist du glücklich hier?“, frage ich sie.
„Mehr als glücklich.“
„Würdest du je wieder nach Hause wollen?“
„Warum? Abgesehen von meinen Freunden und meinem Dad gibt es dort nichts mehr für mich. Ich bin genau da, wo ich hingehöre.“
„Verdammt richtig“, knurre ich, halte sie noch fester an mich und küsse sie voller Leidenschaft. Als ich mich löse, sieht sie benommen aus. Schön zu wissen, dass ich diese Wirkung auf sie habe.
„Dir geht es wirklich besser.“
„Zum größten Teil, aber es geht mir noch besser, wenn ich tief in dir vergraben bin. Aber das muss warten. Ich rieche Bacon!“
Ash schnaubt empört, als ich sie absetze.
„Schön zu wissen, dass Bacon vor dem hier kommt“, sagt sie und klatscht sich auf den Hintern, bevor sie in unserem Zimmer verschwindet.
Oh nein, das hat sie nicht gerade gemacht. „Glaub mir, Engel, ich werde es wieder gutmachen. Dieser Hintern gehört mir“, sage ich und ziehe meine Jeans an.
„Dieser Hintern gehört dir, wenn du ihn fängst, bevor ich unten bin.“
„Du kleines—“ Das schrille Vibrieren meines Handys unterbricht mich, und als ich die Nachricht gelesen habe, schwingt sie ihren süßen Hintern schon übers Bett.
Sie entkommt meinem Griff, lässt mich im Kreis taumeln, und ich lande auf dem Bett, während ich grüble, was zum Teufel diese Nachricht von einer unbekannten Nummer bedeuten soll.
Unbekannt
wie gut kennst du deine frau?
Was zum Teufel?
„Du wirst langsam, Cowboy“, neckt sie mich.
Ich springe über das Möbelstück und jage Ash hinterher. Sie landet mit nur zwei Sprüngen die Treppe hinunter im Erdgeschoss. Der Aufprall, den ich dabei mache, bringt meinen Dad ins Wohnzimmer gerannt. Ash wäre fast in ihn reingelaufen, aber sie dreht sich auf die eleganteste Art, rutscht in ihren Socken an ihm vorbei, während ich um ihn herumrenne.
„Ist bei euch immer alles ein Spiel?“
„Ich hab gewonnen!“, sagt Ash und dreht sich um. „Cody?“
Sie schaut sich suchend um, aber ich bin nirgends zu sehen. Dad kommt kopfschüttelnd in die Küche.
„Wo ist Cody hin?“
Dad hebt eine Augenbraue und zeigt auf sie. Sie erstarrt und dreht sich langsam um – und da stehe ich, geduldig hinter ihr wartend.
„Erwischt“, knurre ich, packe sie an der Taille und ziehe ihren Körper an meinen.
„Verdammt! Wie zum Teufel bist du dahin gekommen?“
„Wenn ich dir das verrate, wäre es ja kein Geheimnis mehr, oder?“, sage ich und küsse schnell ihre Nase. „Und ich glaube, dein Hintern gehört jetzt mir.“
Sie kichert in diesem süßen Ton, den ich so liebe. Aber irgendetwas lässt mir keine Ruhe. Ich greife nach meinem Handy und unterbreche unser kleines Spiel, um die seltsame Nachricht noch einmal zu lesen. Nur um festzustellen, dass es keine Spur davon gibt.

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