Galatea Logo
ListenSupport
Werwölfe
Mafia
Milliardäre
Bully-Romanze
Slow Burn
Feinde zu Liebenden
Paranormal & Fantasy
footer_tags_relationship_Fated_Mates
Sport
College
Zweite Chancen
Alle Kategorien anzeigen
Bewertung 4.6 im App Store
NutzungsbedingungenDatenschutzImpressum
Galatea on FacebookGalatea on InstagramGalatea on TikTok
Cover image for A Rock Star Love Story Buch 2: Ihr unnahbarer Price

A Rock Star Love Story Buch 2: Ihr unnahbarer Price

Autor:in
Isabel S. Knight
Gelesen
15.4K
Kapitel
40
Autor:in
Isabel S. Knight
Gelesen
15.4K
Kapitel
40
📸Celebrities💪🏻Beschützer🏙️Zeitgenössisch🎸Rockstars

Sie hätte nie erwartet, dass Maddox Price in ihrem Leben auftaucht – Rockgott, berüchtigter Herzensbrecher und der Star jeder Fantasie, die sie je hatte. Als er als ihr Ritter in glänzender Rüstung in einer dunklen Gasse auftaucht, steht ihre Welt Kopf. Gestohlene Momente, kokettes Geplänkel und chaotische Abenteuer in L.A. stellen ihre Unabhängigkeit auf die Probe und berühren ihr Herz auf eine Weise, die sie sich nie hätte vorstellen können. Von verspielten Musikvideodrehs bis hin zu intimen Fluchten – Maddox reißt ihre Mauern ein, testet Grenzen aus und zieht sie in eine Welt voller Ruhm, Versuchung und einer Chemie, der sie nicht widerstehen kann.

Skys schräge Hochzeit

MADDOX

Die Band kam nach den anstrengenden Tourneen und einem erfolgreichen Album-Release endlich mal zum Durchatmen. Heute Abend war Skys Hochzeit, und wir hatten Romans Bistro gemietet – denn anscheinend gehörte ein später Ortswechsel zur „Wir sind eben so entspannt“-Philosophie der Frischvermählten.
Es war eine private Feier, nur enge Freunde und Familie, und ganz ehrlich? Ich hatte riesigen Respekt davor. Die beiden hätten eine Millionen-Dollar-Party in einer italienischen Villa schmeißen können, aber stattdessen entschieden sie sich für gute Gesellschaft und fettiges Essen. Und das machte sie in meinen Augen nur noch fantastischer, als sie es ohnehin schon waren.
Ich meine, wer serviert auf seiner Hochzeit schon Pizza, Burger, Pommes, Bananensplits und einen ganzen Berg Bier? Nur Sky und James. Einfach, lustig und absolut typisch für sie. Es war so intim, dass es sich fast wie ein Traum anfühlte, einer mit zu vielen Kohlenhydraten und zu wenigen Single-Frauen.
Das war übrigens ein bisschen tragisch. Entweder waren alle vergeben, oder ich hatte bereits eine etwas fragwürdige Vorgeschichte mit ihnen. Ich bin vielleicht ein bekennender Frauenheld, aber ich habe Prinzipien. Vergebene Frauen waren absolut tabu. Trotzdem konnte man auf einen kleinen Flirt hoffen, um den Abend etwas spannender zu machen.
Aber heute Abend ging es nicht um mich. Es ging um meinen besten Freund, der heiratete, und das konnte ich respektieren. Auch wenn mir bei der ganzen Sache mit der „ewigen Liebe“ ein bisschen flau im Magen wurde.
James, die in ihrer Schwangerschaft noch mehr strahlte, weinte so viel, dass Sky ihr ständig wie ein hoffnungsloser Romantiker mit seinem Ärmel die Tränen abwischen musste. Es war abartig niedlich und so verdammt süß, dass man fast Karies davon bekam.
„Wie viel öffentliches Geknutsche braucht eine einzige Hochzeit eigentlich?“, murmelte ich zu Maverick, der in sein Getränk prustete.
„Gerade genug, um dich daran zu erinnern, dass du Single bist“, sagte er grinsend.
„Danke, Mann. Das hätte ich fast vergessen.“
Ich nahm noch einen Schluck von meinem Bier und versuchte, mich auf etwas weniger Sentimentales zu konzentrieren. Aber dann folgten die Reden, und die Dinge eskalierten schnell.
Jaxon begann seinen Toast, als würde er für einen Hallmark-Film vorsprechen, und glitt dann sofort in Comedy ab. „Lasst uns ehrlich sein“, sagte er und hob sein Glas. „Wir waren alle irgendwann mal ein bisschen in James verliebt.“
Der Raum brach in Gelächter aus. Sky stöhnte auf, und Big G, der Vater der Braut und der Boss unseres Labels, sah aus, als wollte er Jaxon von allen zukünftigen Hochzeiten ausschließen.
Dann sah Jaxon Sky direkt in die Augen. „Du warst vom ersten Tag an so ein Weichei, Mann. Du hast Jahre gebraucht, um die Eier zu haben, es ihr zu gestehen.“
Sky zeigte ihm den Mittelfinger, und dann jubelte die Menge, als wäre es die großartigste Rede aller Zeiten. Alle lachten ununterbrochen, als würden sie einem Stand-up-Comedian auf der Bühne zusehen. Er stahl für etwa fünfzehn Minuten allen die Show, aber das war völlig in Ordnung.
Maverick folgte mit einer kurzen, aber aufrichtigen Rede, denn natürlich tat er das. Der Typ könnte einen Einkaufszettel vorlesen und immer noch poetisch klingen. Von uns vieren ist er der Ruhige und Beständige. Er hat nur absolut keine Ahnung, wie er mit Frauen umgehen soll, die sich ihm manchmal an den Hals werfen. Es ist aber sehr unterhaltsam, ihm dabei zuzusehen.
„Ihr beide seid der Beweis dafür, dass Liebe nicht laut sein muss“, sagte er. „Sie muss einfach nur echt sein.“
Alle seufzten. Typisch Mav: süß, ruhig, aber insgeheim allergisch gegen Drama.
Als ich an der Reihe war, entschied ich mich für etwas Ehrliches und Einfaches. Ich sprach darüber, wie Sky und ich zusammen aufgewachsen waren, wie wir die Band gegründet hatten und wie James schon lange vor diesem Abend ein Teil von uns geworden war.
Ich war nicht besonders gut im Reden. Normalerweise versaute ich alles, wenn ich etwas Ernstes sagen musste, weshalb Sky auch der Songwriter unserer Gruppe war. Ich war eher ein Mann der Tat, also tat ich das Beste, was mir einfiel, um dem Brautpaar meine Liebe zu zeigen.
Ich nahm das Mikrofon vom Ständer und sang „I Melt With You“ von Modern English. Am Ende sangen alle mit, und Sky hatte diesen albernen, emotionalen Gesichtsausdruck, den er immer bekommt, wenn er versucht, nicht zu weinen.
Der Abend klang wunderschön aus. Als die meisten Gäste gegangen waren, beschloss ich, mit Cody, meinem Bodyguard und quasi Bruder von einer anderen Mutter, nach draußen zu gehen, um eine zu rauchen.
Die Gasse hinter dem Bistro roch nach Bier, Knoblauch und Nostalgie. Ich lehnte mich an die raue Ziegelmauer, zündete mir eine an und blies träge eine Rauchwolke in die Nachtluft. Das leise Lachen und das Klirren von Gläsern von drinnen erinnerten mich an unsere Anfangszeit.
Damals, als die Band noch von einer winzigen Bar zur nächsten zog und wir uns für ein wenig Kleingeld die Seele aus dem Leib spielten. Diese Nächte hatten genau denselben Geruch: rauchige Luft, fettiges Essen und verschüttetes Bier auf klebrigen Böden.
Ich lächelte leicht und erinnerte mich an die Nächte, in denen wir vor fünf Leuten spielten, von denen zwei so betrunken waren, dass sie dachten, wir wären gut. Schon witzig, wie weit wir es gebracht hatten.
Und doch stand ich hier in einer weiteren kleinen Gasse, mit einer Zigarette in der Hand, und fühlte mich wie derselbe abgebrannte Junge, der einem Song hinterherjagte, der sein Leben verändern könnte. Vielleicht löschte der Erfolg die eigene Vergangenheit nicht aus. Vielleicht ließ er die Erinnerungen nur etwas härter zuschlagen.
Ich stand da, mit dem Rauch zwischen den Fingern, und dachte immer noch daran, dass wir damals keine schicken Veranstaltungsorte hatten. Nur alte Verstärker, gebrauchte Gitarren und einen Haufen Träume, die zu hartnäckig waren, um zu sterben.
Da bemerkte ich sie. Ein Mann und eine Frau, ein paar Meter weiter in der Gasse, die offensichtlich mitten in einem heftigen Streit steckten.
„Was ist los, Boss?“, fragte Cody leise.
Ich legte einen Finger an meine Lippen. „Warte kurz.“
Die Frau sah aus wie eine von Romans Angestellten: schwarzes Hemd mit Kragen, schwarze Jeans und ordentlich zusammengebundene Haare. Sie trug ein paar Müllsäcke zu den Tonnen nach draußen. Der Typ gehörte offensichtlich nicht hierher, seiner krummen Körperhaltung und der billigen Jacke nach zu urteilen, und er folgte ihr auf Schritt und Tritt.
„Zum letzten Mal, Damon, ich werde nicht mit dir ausgehen“, fuhr die Frau ihn an. Ihre Stimme klang scharf und müde.
„Ach komm schon, Syd, hör auf, einen auf unnahbar zu machen“, lallte der Mann und schwankte leicht.
Sie versuchte, an ihm vorbeizugehen, doch er packte sie etwas zu grob am Arm. „Lass mich los!“, forderte sie, aber er zog sie nur noch näher an sich heran.
Meine Zigarette fiel sofort auf den Boden. Nicht, weil ich sie absichtlich fallen lassen wollte, sondern weil mein Körper mal wieder schneller reagierte als mein Kopf. Im einen Moment war ich noch in Gedanken versunken und kümmerte mich um meinen eigenen Kram, und im nächsten war ich kurz davor, mich in einen Streit einzumischen, der mich gar nichts anging.
Und ganz ehrlich? Ich hatte keine Ahnung, warum ich das tat. Ich war schließlich kein Straßenheld. Normalerweise wäre ich der Erste gewesen, der gesagt hätte: „Cody, ruf Romans Türsteher, die können sich um diesen Mist kümmern.“
Genau das war schließlich der Sinn von Türstehern: große Typen, gemietete Fäuste und Krisenspezialisten. Nicht ich. Mein Job war es, in Mikrofone zu singen. Ich stürzte mich nicht ins Gassenchaos wie ein Selbstjustizler mit eiserner Moral und null Selbsterhaltungstrieb.
Warum verdammt noch mal bewegten sich also meine Beine? Warum ging ich direkt auf diesen Idioten zu, der offensichtlich nichts Besseres zu tun hatte, als seinem Lebenslauf eine Anzeige wegen Körperverletzung hinzuzufügen?
Ich redete mir fest, laut und ziemlich dumm ein, dass ich das nur für Roman tat. Das war die einzige logische Erklärung. Ich half einem Freund, beschützte sein Geschäft und sorgte dafür, dass seine Bar nicht als neuester Tatort mit miserabler Beleuchtung auf TikTok landete.
Ja. Das war es. Ganz genau.
Aber in der Sekunde, in der ich sie genauer sah – ein paar lose Haarsträhnen fielen ihr ins Gesicht, als sie den Typen von sich stieß, ihre Augen waren weit aufgerissen und sie atmete zittrig – machte mein Verstand diesen komischen Aussetzer.
„Arschloch-Alarm“, murmelte ich und wurde schneller, während ich auf sie zuging.
Cody seufzte und folgte mir, wahrscheinlich fragte er sich, in was für einen Ärger ich ihn dieses Mal hineinzog oder warum ich mich überhaupt in dieses Chaos einmischte.
„Hey!“, rief ich und erhob die Stimme gerade laut genug, um ihren Streit zu unterbrechen. „Bist du so weit?“
Beide drehten sich um. Die Frau blinzelte verwirrt, während der Typ die Stirn runzelte. „Wer zur Hölle bist du?“, bellte er.
„Ich?“ Ich schenkte ihm ein träges Lächeln. „Nur ein Freund, der auf... Sydney hier wartet.“ Ich zog das S ihres Namens in die Länge, bis mir ihr Namensschild deutlich ins Auge fiel. Perfekt gerettet.
Sie starrte mich an, als wüsste sie nicht, ob ich sie gerade rettete oder für die Rolle des „zufälligen Idioten mit Selbstvertrauensproblemen“ vorsprach.
Der Typ kniff die Augen zusammen, und ich konnte sehen, wie in seinem alkoholgetränkten Hirn das Erkennen dämmerte. „Hey, du kommst mir bekannt vor.“
„Ja, das höre ich oft“, antwortete ich.
„Warte mal. Du bist... Maddox Price, oder?“
Ich legte den Kopf schief. „Glückwunsch, du kannst Gesichter erkennen.“
In dem Moment trat Cody vor ihn, ruhig und massiv wie eine Mauer. Allein die Andeutung, wie er seine Jacke bewegte, als hätte er irgendwo dort drinnen eine Waffe, reichte aus, um diesen Damon zurücktaumeln zu lassen, als hätte er einen Geist gesehen.
Er sagte kein Wort mehr, sondern stürmte einfach die Gasse hinunter, als wären all seine Aggressionen und alkoholbedingten Gedanken plötzlich verschwunden.
„Tja, das hat Spaß gemacht“, gähnte ich und streckte beide Hände über meinen Kopf.
Die Frau, Sydney, wirkte unsicher, als wir uns ansahen. „Ich... äh, danke. Ich habe nicht erwartet...“
„Die meisten Leute erwarten nicht, beim Müllrausbringen gerettet zu werden“, sagte ich grinsend.
„Nein, ich hätte nicht erwartet, dass du mir hilfst.“
„Ich? Warum nicht?“, fragte ich aufrichtig verwirrt.
Sie zögerte. „Weil du berühmt bist und mich nicht einmal kennst.“
„Stimmt. Hätte ich also sagen sollen: Die meisten Leute erwarten nicht, beim Müllrausbringen von berühmten Leuten gerettet zu werden?“, grinste ich.
Sie verdrehte die Augen, aber ein Lächeln umspielte ihre Lippen. „Du bist ein bisschen seltsam.“
„Das höre ich oft, aber es trägt zu meinem Charme bei.“
Ihre Lippen zuckten. „Du hältst dich wohl für witzig, was?“
„Ich weiß, dass ich witzig bin. Aber im Ernst, bist du in Ordnung?“
Sie nickte, ihre Wangen leicht gerötet. „Ja. Mir ist es nur... peinlich.“
„Das muss es nicht. Ich habe schon Schlimmeres in solchen Gassen getan.“
Ihre Augenbrauen zogen sich überrascht nach oben. „Das ist... beruhigend?“
„Ist es auch“, lachte ich.
Wir standen in peinlicher Stille da; sie war unfähig, mir in die Augen zu sehen und trat unsicher von einem Fuß auf den anderen, und ich versuchte abzuschätzen, was es mit ihr auf sich hatte.
„Gehst du nicht wieder rein?“, fragte ich und zeigte auf die Hintertür des Bistros.
„Ähm, nein, ich habe für heute Feierabend“, antwortete sie schüchtern und umklammerte den Riemen ihrer Tasche fester, die mir vorher gar nicht aufgefallen war.
„Cool, soll ich dich nach Hause fahren?“ Sobald die Frage ausgesprochen war, legte ich den Kopf leicht schief, selbst verdammt verwirrt darüber, warum ich das überhaupt anbot. Ich konnte mir später noch den Kopf darüber zerbrechen, aber im Moment wusste ich nur eines: Ich steckte jetzt schon tief mit drin, und außerdem tat ich das für Roman. Offensichtlich... Wahrscheinlich... Vielleicht? Verdammt noch mal!
Cody stöhnte leise hinter mir auf. „Boss, machen wir das jetzt wirklich?“
„Ja, Cody“, sagte ich schließlich, ohne ihn anzusehen. „Wir machen das.“

Galatea entdecken

Harlowe Island 2: Verliebt in die MalerinH. Akademie Serie Buch 1: Der FluchKönigreich der Geheimnisse und TrümmerChestnut Valley Ranch (Deutsch)Ihr Gottbruder

Neuste Veröffentlichungen

Pierce Charming Academy 2: Den Halbgott-König küssen & andere FehlentscheidungenKampf um die LiebeFass mein Spielzeug nicht an 2: Anas MatchSowas gibt es nichtWas bleibt: Die Geschichte von John Baker

Leselisten

Alle anzeigen

Tauch ein in die Romantik Buchsammlungen, von unserer Lesergemeinschaft zusammengestellt.

Hot

by Kopfkino

149 Bücher

Lieblingsbücher

by Tintenherz

160 Bücher

Serie

by Jeannette272

208 Bücher

Neu, 🐰🐥-Suche? und freigeschaltet

by T_n_a

473 Bücher

Neu

by Nadine

480 Bücher

My 4 List

by IcePick

123 Bücher

⭐All - Time - Favorites

by Kucki Minimie

444 Bücher

Best of the best

by Nicole Flannery

165 Bücher

.

by teufellaura

173 Bücher

Good

by TheNifri

354 Bücher

Enjoyed it ⭐

by Marianne Vataja

147 Bücher

Unlocked:Waiting to be read

by Crawlinssertl

151 Bücher

Finished Books

by BonBon-24

174 Bücher

Finished Reading

by LazyDays24

310 Bücher

Gonna Read

by Moditz

455 Bücher