Galatea Logo
ListenSupport
Werwölfe & Gestaltwandler
Mafia
Milliardär-Liebesromane
Mobbing-Romanze
Langsame Romanze
Feinde zu Liebenden
Paranormale Romantik
Schicksalsgefährten
Sportgeschichten
Geschichten, die in einem College spielen
Zweite Chance - Geschichten
Alle Kategorien anzeigen
Bewertung 4.6 im App Store
NutzungsbedingungenDatenschutzWiderrufsrechtImpressum
Galatea on FacebookGalatea on InstagramGalatea on TikTok
Cover image for Augen auf mich

Augen auf mich

Autor:in
Vivienne Wren
Gelesen
18.5K
Kapitel
37
Autor:in
Vivienne Wren
Gelesen
18.5K
Kapitel
37
🧶BDSM😱Thriller⚔️Feinde zu Liebenden🏙️Zeitgenössisch💪🏻Beschützer💰Milliardäre💪🏻Alpha-Männchen🥵Erotik🔒Erzwungene Nähe🖤Dunkel🤑Milliardäre

Guinevere führt ein sanftes, still leuchtendes Leben, völlig ahnungslos, dass Asher – ein intensiver, brillanter Tech-Einsiedler mit dem Talent, sich an Orte zu schleichen, an die er nicht gehört – bereits unauflöslich mit ihrer Welt verwoben ist. Er beobachtet sie mit einer Hingabe, die sich gefährlich anfühlt und doch entwaffnend fokussiert ist, als hätte er nur darauf gewartet, dass sie in seine Richtung atmet.

Als er schließlich aus dem Schatten tritt, gerät Guineveres Welt auf die aufregendste Weise ins Wanken. Ist er eine Bedrohung … oder der eine Mensch, der mutig genug ist, das Feuer herauszufordern, das sie tief in sich verborgen hält? Ihr Aufeinandertreffen löst eine Anziehungskraft aus, der sie sich nicht entziehen kann, und drängt sie zu einer Entscheidung, mit der sie niemals gerechnet hätte.

Kapitel 1: Ziel

ASHER

Ich hasse Menschen, verdammt noch mal.
Jeder will etwas: Status, Geschäfte, meine Nähe. Alles, was ihnen das Gefühl von Macht gibt. Ich halte es aus, lächle, schüttle Hände. Ich nicke, als würde ich zuhören. Tue so, als würde es mich interessieren. Versuche, nicht am Gestank von teurem Parfüm und Verzweiflung zu ersticken.
Ich schlendere durch die Menge, weiche den greifenden Händen aus und schnappe mir ein Glas Champagner von einem Tablett.
„Blackwell!“, dröhnt eine Stimme hinter mir.
Verdammte Scheiße.
Ich drehe mich um und zwinge mein Gesicht zu einem halbwegs freundlichen Ausdruck.
„Boden“, sage ich und schüttle seine ausgestreckte Hand. Er packt meine mit beiden Händen, und sofort verspüre ich den Drang, sie wegzureißen. Aber ich grinse ihn an und drücke etwas fester zu als nötig. Gerade genug, um ihn daran zu erinnern, wessen Hand er da berührt.
Verdammtes Wiesel.
„Sie sind schwer zu fassen“, murmelt Boden, „sogar auf Ihrer eigenen Veranstaltung.“
„Besonders auf meiner eigenen Veranstaltung“, antworte ich trocken und zeige ein weiteres Grinsen. „Aber Sie haben mich erwischt. Was kann ich für Sie tun?“
„Gehen Sie ein Stück mit mir“, sagt Boden und zieht an meinem verdammten Arm, als hätte er das Recht dazu.
Ich folge ihm in Richtung der Garderobe, eher um dem Rest der Menge zu entkommen als aus einem anderen Grund, und lasse ihn über seine Firma plappern.
Und dann sehe ich sie.
Ein zartes kleines Ding. Goldbraunes Haar, das zu einem lockeren Knoten hochgesteckt ist, als hätte sie es in Eile getan. Große haselnussbraune Augen, die die Kleiderständer absuchen, als würden sie sich verbrennen, wenn sie zu lange verweilen. Das hübscheste Mädchen, das ich je gesehen habe.
Zerbrechlich. Unschuldig. Verdammt perfekt.
Der erste Gedanke, der mir in den Sinn kommt, ist unangemessen, der zweite besitzergreifend. Ich muss sie zu meiner machen.
Sie sieht mich nicht an. Sie würdigt mich keines einzigen Blickes, nicht einmal, als ich beide Hände auf den Tresen stütze und sie anstarre, als wollte ich sie an Ort und Stelle festnageln. Macht nichts. Ich sehe sie. Ich habe sie mir bereits ausgesucht. Das reicht.
Als Boden also sein Handy herausholt und seine Garderobenmarke fallen lässt, hebe ich sie auf. Und als der Typ neben mir vom Tresen wegtritt und seine Marke in die Tasche steckt, besiegelt eine gut getimte, freundliche halbe Umarmung die Sache. Ich tausche die Nummern aus, schiebe die Marke des fremden Mannes in Bodens Anzugtasche und beobachte, wie er weiterplappert, immer noch völlig ahnungslos.
Das Mädchen taucht am Tresen auf, und ich werfe einen Blick auf ihr Namensschild.

GUINEVERE

, verdammt noch mal. Ein hübscher Name für ein hübsches Mädchen.
Sie nimmt Bodens Marke und verschwindet in dem Labyrinth aus Mänteln. Einen Moment später taucht sie mit einem teuren schwarzen Trenchcoat in den Händen wieder auf.
Boden nimmt ihn wortlos entgegen, streift ihn über und zieht dann seine Hand aus der Tasche, als hätte sie ihn gebissen. Er reißt ihn sich wieder vom Leib und prüft das Etikett.
„He, Mädchen“, schnauzt er empört. Es weckt in mir das Bedürfnis, ihm die Zähne in den Boden zu rammen, aber ich halte still.
Guinevere taucht wieder auf, mit hochgezogenen Augenbrauen.
„Das ist nicht meiner“, schnaubt er und knallt den Mantel auf den Tresen.
Sie runzelt die Stirn und nimmt ihn. „Sind Sie sicher?“, fragt sie verwirrt. „Das ist…“
„Glauben Sie, ich kenne meinen eigenen Mantel nicht?!“, blafft er, und sie zuckt zurück.
Etwas Scharfes flammt in mir auf. Dieser Blick in ihren Augen. Ich will ihn wieder sehen. Durch meine Hände. Zu meinen Bedingungen.
Sie wühlt sich durch einen Stapel ausgemusterter Marken und zieht zwei heraus. Beide tragen die Nummer 312.
Sie schiebt sie in Bodens Richtung. „Sehen Sie? Das ist die Nummer, die Sie mir gegeben haben. Ich erinnere mich, weil…“
Er beugt sich über den Tresen und unterbricht sie. „Glauben Sie, ich kenne meinen eigenen Mantel nicht?“, knurrt er noch einmal. Sein Blick huscht durch den Raum und fixiert eine Seitentür. „Lassen Sie mich rein. Ich hole ihn mir selbst.“
„Nein!“, quietscht Guinevere. „Ich darf Sie nicht reinlassen. Das ist gegen die Vorschriften!“ Sie zittert jetzt, mit großen Augen und völlig verängstigt.
Ein Kollege tritt hinter sie. „Sir, es tut mir leid…“
Ich greife ein. Ruhig. Lässig. Meine Hand legt sich um Bodens Schulter und drückt gerade fest genug zu, um ihn zum Innehalten zu zwingen.
„Boden, mein Freund“, sage ich mit einer Stimme voller Zucker und Gift. „Warum gehen Sie nicht nach draußen eine rauchen? Guinevere hier wird Ihren Mantel finden. Nicht wahr, Süße?“
Sie zuckt zusammen. Diese großen Augen huschen endlich zu meinen. Nur für eine Sekunde, aber es reicht.
Sie nickt und flitzt dann wieder davon.
„Meine Zigaretten sind in meinem Mantel“, brummt Boden.
„Dann eben ein Drink“, sage ich und lenke ihn bereits in Richtung der Bar.
Er marschiert los, und ich wende mich wieder ihr zu.
Sie durchkämmt die Kleiderständer, fast alles schwarze Trenchcoats, das arme Ding. Ich beobachte sie wie ein Falke und studiere die Art, wie sie sich bewegt. Ihre Atemzüge kommen in schnellen, kleinen Stößen; ihre Bewegungen sind fahrig. Sie ist schreckhaft und blickt alle paar Sekunden über ihre Schulter. Sie sieht nach, ob Boden schon zurück ist, wette ich.
Er macht sie nervös. Ich mag es, sie nervös zu sehen. Mir gefällt nur nicht, dass er derjenige ist, der es verursacht. Mir gefällt wirklich nicht, dass sie an mir vorbeisieht, als wäre ich verdammt noch mal nicht hier.
Ich stütze meine Unterarme auf den Tresen und verschränke die Finger.
Sie braucht fast zehn Minuten, um etwas zu finden, das auf Bodens Beschreibung passt. Sie eilt zurück, den Mantel in der Hand.
Ich winke Boden zu mir.
Er streckt die Hand aus, als er den Mantel sieht, aber Guinevere zögert.
„Könnten Sie mir sagen, was in der rechten Tasche ist?“, fragt sie und weicht seinem Blick fast aus.
„Das ist doch wohl ein verdammter Scherz“, murmelt Boden und greift erneut danach.
Sie weicht einen Schritt zurück.
„Sie haben mir eine andere Marke gegeben“, sagt sie, ihre Stimme leise und unsicher. „Es ist Vorschrift, das zu überprüfen, bevor man jemandem ohne die richtige Nummer einen Mantel gibt.“
Boden starrt sie an, als würde er gleich über den Tresen springen. Dann grunzt er: „Zigaretten und ein silbernes Zippo.“
Sie überprüft es, nickt und reicht ihn herüber.
„Nochmals, Sir, es tut mir so lei…“
„Sparen Sie sich das“, spuckt er aus. „Ich bin mir sicher, dass Sie sowieso gefeuert werden.“ Dann stürmt er davon und holt bereits eine Zigarette heraus.
Guinevere dreht sich um und läuft direkt in die Arme ihres Kollegen, der sie umarmt und ihr übers Haar streicht wie so ein verdammter Held.
Ich stehe da und beobachte, wie sie sich bei ihrem Kollegen Luft macht, völlig ahnungslos von meiner Anwesenheit. Das macht mich sowohl rasend als auch verdammt geil.
Ich bleibe in der Nähe. Tauche ein paarmal wieder in den Ballsaal ein, spreche mit einigen Mitarbeitern, tue so, als würde ich immer noch netzwerken. Aber ich lasse sie nie aus den Augen.
Als ich sehe, wie sie sich mit einer Umarmung von ihren Kollegen verabschiedet und nach ihrem Mantel greift, schlüpfe ich durch die Menge.
***
Die Nachtluft beißt mir ins Gesicht, als ich nach draußen trete, weit genug hinter ihr, um verborgen zu bleiben. Sie wickelt sich einen Schal um, der für ihre zierliche Figur viel zu groß ist, und steckt die Hände in die Taschen. Sie ist schnell für jemanden, der so klein ist.
Ich bleibe im Schatten und beobachte sie.
Sie geht am Parkplatz vorbei und läuft weiter.
Guinevere, Baby. Sag mir nicht, dass du im Dunkeln ganz allein nach Hause läufst.
Sie überquert die Straße und wird schneller.
Einen Block weiter fängt sie an, in ihrer Handtasche zu kramen. Sie sucht nach ihren Schlüsseln: Entweder sind wir nah an ihrem Haus, oder sie weiß, dass sie verfolgt wird, und sucht verzweifelt nach etwas, womit sie sich verteidigen kann.
Aber dann bleibt sie vor einem kleinen Reihenhaus stehen, schließt die Tür auf und schlägt sie hinter sich zu. Ich höre, wie sich Schlösser drehen.
Ich bleibe im Schatten eines Baumes auf der anderen Straßenseite und beobachte sie weiter.
Sie knipst das Licht an. Zieht ihren Schal und den Mantel aus. Verschwindet für eine Sekunde, kommt dann wieder ins Blickfeld und klammert sich an eine Decke. Dann, endlich, zieht sie die Vorhänge zu.
Braves Mädchen.
Man weiß nie, was für Monster da draußen lauern könnten.

Galatea entdecken

Wilde, wilde Hexe Buch 3When Darkness Calls (Deutsch)Die Gnade des TeufelsSchmutziges GeheimnisBrimstone Brüder 2: Reaper

Neuste Veröffentlichungen

Eine gefährliche Verbindung Buch 2Falling for the Mafia Brothers Buch 3Falling for the Mafia Brothers Buch 2Eine zweite ChanceDas Ridge Mountain Rudel Band 5: Die Prophezeiung

Leselisten

Alle anzeigen

Tauch ein in die Romantik Buchsammlungen, von unserer Lesergemeinschaft zusammengestellt.

Gelesene Bücher

von Danisahne

7 Bücher

Lieblings Bücher

von Mone

17 Bücher

Romantik

von Kopfkino

117 Bücher

Sportler/UNI

von Cassiopeia 1

65 Bücher

Bibliothek 7‼️❤️❤️‼️

von Kuscheltime in

14 Bücher

Bücher XL 100 +

von Deluluzwerg 79

19 Bücher

3

von Harzerhexe

191 Bücher

Bibliothek 4‼️❤️‼️✅

von Kuscheltime in

19 Bücher

Bendet

von AllenMiller

46 Bücher

Ungelesene 📚 - Fantasie

von Melanie out Munich

15 Bücher

Drama

von Kopfkino

87 Bücher

Banter&Co - SJ Wilke

von fliko

9 Bücher

60-90

von Enka Masino

42 Bücher

Gute Bücher! Leseempfehlung! Nr. 2

von Lisa Tivoli

28 Bücher

6 Abigail Lynne, 5 SJ Wilke

von FunnyTinkabell

11 Bücher