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The Neighborly Thing to Do Buch 3: Liebevoll

Autor:in
Al Holland
Gelesen
162K
Kapitel
60
Autor:in
Al Holland
Gelesen
162K
Kapitel
60
🥵Erotik📸Celebrities☀️Grumpy X Sunshine🏡Mädchen von nebenan☯️Gegensätze ziehen sich an🏙️Zeitgenössisch💪Starke Frauen🩺Ärzte & Krankenschwestern🎄Weihnachten & Feiertage

Ihr erstes Schnüffeln war ein Versehen, doch dieser eine flüchtige Blick auf etwas Privates führte zu einem Schauen hier und einem Gucken da, bis sie völlig die Kontrolle verlor und Dinge durchwühlte, um mehr herauszufinden.

Warum hatte er es getan? Warum hatte er das versteckt? Wie hatte er ihr etwas so Bedeutendes all die Zeit verheimlichen können? War ihre ganze Sache – ihre Beziehung, oder was auch immer das war – nur deshalb?

Lara und Zavien bekennen sich zu ihrer unbestreitbaren Verbindung. Tag für Tag kommen sie sich näher und bauen eine tiefere Bindung auf, doch Zaviens Leben ist immer noch von zahlreichen Geheimnissen umgeben. Er weicht ihren Fragen aus und lenkt ab, aber auf die eine oder andere Weise wird sie all die Antworten bekommen, nach denen sie sucht. Die Frage ist vielmehr, was geschieht, wenn sie es tut.

Kapitel 1: Unterbrochen

LARA

Nach der Arbeit nach Hause zu kommen, war für Lara normalerweise sehr vorhersehbar.
Wenn sie eine Nachtschicht gearbeitet hatte, ging sie direkt in ihre Wohnung, wusch den Krankenhausgeruch ab und fiel dann kopfüber ins Bett. Wenn sie zu einer normalen Zeit nach Hause kam, wartete Zavien meistens auf sie. Diese Tage waren ihre liebsten, und seit sie unter der Mentorschaft von Dr. Lima stand, schienen sie häufiger zu werden.
Das bedeutete eine eingebaute Möglichkeit, sich zu entspannen. Alles an Zavien schrie Entspannung, trotz all der Arten, wie er ihr auf die Nerven ging. Seit sie anstelle einer aufkeimenden Beziehung einen Waffenstillstand erklärt hatten, brachte ihr der Anblick ihres nur-manchmal-nervigen Nachbarn im Allgemeinen Frieden.
Sich etwas von dieser Zavien-typischen Gelassenheit anzueignen, war möglicherweise das Beste, was ihr je passiert war. Und solange sie nicht anfing, so herumzulümmeln wie er, würde sie dafür dankbar bleiben. Es war einfach leichter, in seiner Nähe zu atmen.
Es half, dass er die ganze Zeit so gut roch.
Wie immer ließ sie sich über die Armlehne des Sofas fallen, um ihr Gesicht in dem Teil seines Körpers zu vergraben, auf den sie zuerst traf. Diesmal war es seine Halsbeuge. Sie atmete tief ein und schlang einen Arm um ihn, um ihn näher zu ziehen, aber statt des gewohnten warmen, geschmeidigen Körpers traf sie auf Anspannung.
„Bist du gestresst?“, platzte es schockiert aus ihr heraus.
Zavien seufzte und rollte seine Schultern. Er schenkte ihr eines seiner entwaffnenden Lächeln, um sie vom Knacken und Knistern seiner Gelenke abzulenken, doch sie war diesem Lächeln schon zu oft erlegen. Die Mundwinkel waren in nahezu perfekter Symmetrie angehoben, und seine Lippen waren eine Spur zu straff über seine Zähne gespannt.
„Mir geht's gut“, wiegelte er ab und lehnte sich endlich in ihre Berührung. Er war süß, aber sie ließ sich nicht so leicht beirren.
„Zavien“, sagte sie mit ausdrucksloser Miene.
„Lara“, äffte er nach.
„Ich habe dich noch nie gestresst erlebt“, sagte sie und drückte ihre Hand in die verspannten Muskeln seiner Schulter, bis er einen zitternden Atemzug ausstieß und ins Sofa sank. „Ist es die Arbeit?“, fragte sie sanft, größtenteils aus Sorge und ein klein wenig aus angeborener Neugier auf diese Seite seines Lebens, die er ihr vollständig verschlossen hatte.
Sie redete sich ein, dass sie nur deshalb so neugierig war, weil sie zusammen waren und es seltsam war, dass er so verschlossen ihr gegenüber blieb. In Wahrheit wusste sie, dass sie ein triebhaftes Wesen war, getrieben von einer wettbewerbsorientierten und neugierigen Natur, die allein bei dem Gedanken brannte, dass jemand etwas wusste, was sie nicht wusste.
„Mmm“, brummte er, was sie als Zustimmung deutete.
„Willst du darüber reden?“, fragte sie und verbarg ihr brennendes Interesse geschickt hinter knetenden Händen.
„Nein“, sagte er entschieden und so schroff, dass selbst er zusammenzuckte. „Es lohnt sich nicht, darüber zu reden“, fügte er mit einem unzufriedenen Brummen hinzu.
Sie drückte weiter in seine Schultern, löste die Knoten und genoss vielleicht ein wenig das Gefühl seiner Muskeln unter ihren Fingerspitzen. Wenn sie ihn schon massierte, konnte sie es auch genießen. Sein Seufzen, während sie ihn bearbeitete, war gelinde gesagt durchaus ein Genuss.
So unbefriedigt ihre innere Detektivin auch war – ihr inneres geiles Ich (eine weitaus geriebenere und lautere Präsenz) hüpfte vor Freude.
Sie senkte ihre Lippen an seinen Hals und ließ sie auf seinem Puls verweilen, während sie langsam seine Anspannung löste, bis er geschmeidig genug war, um ihn flach auf den Bauch zu drücken, ausgestreckt auf seinem Sofa.
Er beschwerte sich nicht, als sie über die Rückenlehne des Sofas kletterte und sich auf seinen Hintern setzte. Im Gegenteil, er schien mehr als zufrieden damit, sich von ihr als Möbelstück benutzen zu lassen, solange sie weiter die Verspannungen in seinem Rücken herausmassierte.
„Ich sollte öfter gestresst sein“, murmelte er in das Sofakissen.
„Also war das nur ein Trick, damit ich dich verwöhne?“, neckte sie ihn.
„Du bist von Natur aus ein grausames Geschöpf. Ich muss meine Chancen nutzen, wo ich kann“, antwortete er. Sein unbeschwertes Lächeln erschien auf der Hälfte seines Gesichts, die nicht im Kissen vergraben war, und diesmal war sie sich sicher, dass es echt war.
Sie beugte sich über ihn, um einen Kuss auf seinen Mundwinkel zu drücken.
„Du bist nicht so clever, wie du denkst, Crane“, flüsterte sie und drückte ihre Daumen in eine besonders verspannte Stelle zwischen seinen Schulterblättern, bis er in einer Mischung aus Schmerz und Lust stöhnte.
Vielleicht hatte sie eine klitzekleine sadistische Ader, denn sie liebte es, wenn sie ihn so in der Hand hatte. Er war so süß, wenn er ihr ausgeliefert war, machtlos gegen ihren Charme.
Selten beglückte sie jemanden mit einer ihrer Massagen (hauptsächlich weil die meisten Weicheier waren, die es nicht aushielten), aber Zavien war ein würdiger Kandidat. Und das nicht nur, weil seine Geräusche dafür sorgten, dass sie komplett feucht wurde.
„Besser?“, fragte sie und gönnte sich noch einen langsamen Kuss auf die warme Haut seines Rückens, in den sie hineinlächelte.
„Mmm, fast“, sagte er mit einem neckischen Unterton in der Stimme. Er versuchte, sie aufzuziehen, aber sie würde sich nicht provozieren lassen.
„Du bist eine ganz passable Masseurin“, setzte er noch einen drauf. Das wirkte.
„Passabel?!“, rief sie. „Du bist Wachs in meinen Händen!“
Er lachte, sein ganzer Körper bebte unter ihr und ließ sie sanft auf und ab hüpfen, wo sie auf seinem Hintern thronte. „Die Verspannungen in meinem Rücken sind alle weg, aber ich habe noch eine andere Stelle, die sich ein bisschen angespannt anfühlt“, sagte er mit einem frechen Grinsen, drehte sich abrupt um und hätte sie dabei fast vom Sofa geschleudert.
„Du bist unverbesserlich“, schalt sie ihn.
„Und du bist feucht.“
„Das weißt du gar nicht“, widersprach sie.
„Es gibt einen feuchten Fleck auf meinem Hintern, der etwas anderes sagt“, erwiderte er mit diesem unerträglichen, arroganten Grinsen in voller Wirkung, während seine Hände über ihre Oberschenkel auf und ab strichen.
„Gib mir nicht die Schuld für deine Unfälle.“
Er stöhnte und nahm die Hände von ihr. „Du machst mir alles kaputt“, beschwerte er sich.
Sie konnte das Lachen nicht zurückhalten, das aus ihr heraussprudelte, aber sie beugte sich vor, um ihn zur Entschuldigung zu küssen.
Seine Hände waren gerade wieder auf ihre Oberschenkel geglitten, als sein Handy tief in seiner Hosentasche vibrierte – ungünstig (oder günstig, je nachdem, wie man es betrachtete) genau unter ihren gespreizten Hüften platziert. Zaviens Augen blitzten auf bei dem kleinen Stöhn-und-Winde-Programm, das sie aufführte, als das Vibrieren gegen sie drückte.
„Du solltest rangehen“, sagte sie und kam sich angesichts seines verratenen Blicks wie der Bösewicht vor, als sie von ihm herunterrutschte.
„Das würde ich wirklich lieber nicht“, brummte er, selbst als er sein Handy aus der Tasche zog und die Beine auf den Boden schwang. „Hallo?“, sagte er lustlos, nachdem er den Anruf angenommen hatte. Er seufzte und warf ihr einen entschuldigenden und niedergeschlagenen Blick zu, als er sich wortlos entschuldigte und in seinem Schlafzimmer verschwand.

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