Galatea Logo
ListenSupport
Werwölfe & Gestaltwandler
Mafia
Milliardär-Liebesromane
Mobbing-Romanze
Langsame Romanze
Feinde zu Liebenden
Paranormale Romantik
Schicksalsgefährten
Sportgeschichten
Geschichten, die in einem College spielen
Zweite Chance - Geschichten
Alle Kategorien anzeigen
Bewertung 4.6 im App Store
NutzungsbedingungenDatenschutzWiderrufsrechtImpressumVerträge hier kündigen
Galatea on FacebookGalatea on InstagramGalatea on TikTok
Cover image for Die Entführung ihrer Träume

Die Entführung ihrer Träume

Autor:in
Introvertvert
Gelesen
165K
Kapitel
26
Autor:in
Introvertvert
Gelesen
165K
Kapitel
26
🚀Science Fiction⚔️Action & Abenteuer👩‍❤️‍👨Wahrer Gefährte💍Arrangierte Ehe🎭Drama🔺Love Triangle💪🏻Beschützer💪🏻Alpha-Männchen👽Aliens🔒Erzwungene Nähe

Als Mindy von Außerirdischen geweckt und in ihre Welt gebracht wird, scheint es zunächst wie ein Traum. Doch als sie dem gutaussehenden, glänzenden Jukar begegnet, beginnt sich alles real anzufühlen. Sind sie füreinander bestimmt? Und wenn ja, kann sie damit umgehen?

Entführt von Jukar

Mindy

Ein heftiger Ruck erschüttert mein Bett.
Ich fahre hoch, mein Herz schlägt wild, und meine Lungen sind zu eng, um tief einzuatmen. Mein Zimmer ist in goldenes Licht getaucht, das durch beide Fenster strömt.
Ich kneife die Augen gegen das grelle Licht zusammen und blinzle heftig. Alles wirkt weich und unwirklich, als wären die Ränder verwischt worden. Wie im Traum.
„Schon wieder?“, flüstere ich.
Die Träume sind in letzter Zeit stärker geworden. Lebhafter. Es ist, als hätte jemand die Lautstärke meines Unterbewusstseins aufgedreht. Ich habe Klarträume, solange ich denken kann, aber das? Das ist neu. Das ist... fast wie im Kino.
„Mindy Hulton“, ruft eine Stimme, gedämpft durch eine Art Rauschen. Sie hallt unnatürlich wider, als käme sie aus allen Richtungen gleichzeitig. „Bitte tritt an das Fenster.“
Ich ziehe die Augenbrauen hoch. Sie kennen meinen Namen. Normalerweise werden Träume nicht so konkret, es sei denn, ich bin im Tiefschlaf. Vielleicht bin ich doch früher eingeschlafen, als ich dachte.
Ich zucke zusammen und starre auf die Fenster. Die Luft fühlt sich an, als würde sie unter meiner Haut summen.
Ginnie muss das alles von unten hören oder sehen. Meine Mitbewohnerin ist nicht gerade für ihre subtile Art bekannt. Sie hat mal einen Waschbären mit einem Pfannenwender und Flüchen, die ich noch nie zuvor gehört hatte, von unserer Veranda gejagt. Eigentlich müsste sie jeden Moment hereinplatzen und einen Besen, eine Bratpfanne… oder vielleicht dieses falsche Katana schwingen, das sie neben der Waschmaschine aufbewahrt.
Aber nichts. Kein Schreien. Keine Schritte. Keine chaotische Ginnie-Energie.
Das ist nur ein weiterer Beweis dafür, dass dies ein Traum sein muss.
Ich schaue auf das Handy neben meinem Bett. Es ist leer. Das ergibt Sinn.
„Wir möchten dich nicht erschrecken, indem wir mit unserer hochentwickelten Technologie hereinkommen. Wenn du das Fenster öffnen könntest, damit wir mit dir sprechen können, Mindy Hulton.“
Ich starre auf das Fenster, und das Licht dahinter pulsiert sanft, fast so, als würde es atmen.
„Ich träume“, sage ich laut. Es laut auszusprechen, hilft mir immer, mich zu erden. „Das ist nur ein weiterer Traum.“
Trotzdem bewege ich mich nicht. Ich höre zu.
Das Grollen von vorhin ist zu einem leisen, ständigen Summen geworden, das ich mehr fühle als höre. Es vibriert unter meiner Haut, als würden die Wände leben. Die Luft schmeckt warm. Metallisch.
„Wir kommen zu dir, Mindy. Bitte habe keine Angst. Wir kommen in Frieden.“
Das bringt mich zum Lachen. Ein leises Lachen. Nur ein kurzes Schnauben des Unglaubens. Wir kommen in Frieden. Wirklich?
Ein seltsames Geräusch erfüllt den Raum, als würde Luft nach innen gesaugt werden, und plötzlich bewegt sich der leere Raum vor mir wellenförmig. Ein Oval wächst vom Boden bis zur Decke und öffnet sich weit wie eine Tür aus flüssigem, goldenem Licht.
Und jemand tritt hindurch.
Als ich die große Person vor mir betrachte, wird mir sofort klar, dass er keinem Mann gleicht, den ich jemals gesehen habe. Ein seltsamer Teil von mir beginnt zu denken: Vielleicht ist es echt?
Seine Haut ist so bronzefarben, dass sie im Licht meines Zimmers praktisch leuchtet, und seine Augen… sie sind von einem tiefen, durchdringenden Lila, das bis in meine Seele zu blicken scheint, während er mich mit derselben intensiven Faszination mustert.
Zwei kleine, gebogene Hörner ragen an beiden Seiten seines Kopfes auf, weiß mit leicht beigefarbenen Spitzen. Seine Augenbrauen sind dicht und schwarz, und sein Haar passt dazu: lang und dunkel fällt es bis knapp unter seine breiten, nackten Schultern. Die Rüstung, die er trägt, ähnelt einer Art weißem Tanktop, ist aber an bestimmten Stellen dicker und setzt seine stahlharten Muskeln fantastisch in Szene. Sein Gesicht ist so verdammt gutaussehend, dass ich beim ersten Mal gar nicht mitbekomme, was er sagt – zu abgelenkt von den scharfen Linien und der Symmetrie seiner Gesichtszüge, um auch nur ein einziges Wort wahrzunehmen.
Wie ich so einen Hottie heraufbeschworen habe, ist mir schleierhaft.
„Ich träume“, wiederhole ich leise, ohne wegzuschauen.
„Hallo? Mindy? Kannst du meine Stimme hören?“
Ich blinzle, bevor ich mit einer viel piepsigeren Stimme spreche als beabsichtigt.
„Oh! Ja! Ähm… was zur Hölle machst du in meinem Zimmer? Und das auch noch mitten in der Nacht?“
Seltsamerweise bin ich ruhig. Ich sollte ausflippen, wenn man bedenkt, dass dieser hünenhafte Mann vor mir aussieht, als könnte er ein Auto mit einer Hand zerdrücken. Seine Art, sich zu bewegen – selbstbewusst, imposant –, sollte mich eigentlich in die Flucht schlagen. Doch stattdessen stehe ich einfach nur da und blinzle ihn an.
„Ich wurde, wie auch an andere Orte, hierher geschickt, um alle Yuai Mates einzusammeln, die wir mit unserer neu zugelassenen Technologie finden können“, sagt er mit tiefer und seltsam beruhigender Stimme. „Du bist die Allererste, die wir gescannt haben, deren DNA perfekt übereinstimmt. Ich habe die Anweisung, dich zurück auf den Planeten Nulamore zu bringen, wo du mit deinem Yuai Mate zusammengebracht wirst. Ich bin Jukar, und es ist mir eine Ehre.“
Er kreuzt einen Arm über seiner Brust, als würde er vor mir salutieren, und schweigt dann einfach… Er beobachtet mich. Wartet.
Ich lache und reibe mir die Augen, ohne auch nur zu versuchen, es zu verbergen. Das ist einfach wild. Jeden Moment werde ich aufwachen, mich anziehen und in mein unglaublich glamouröses Leben als Taco-Bell-Managerin am Tag und Karaoke-Königin bei Nacht zurückkehren.
„Ich freue mich, dass dich diese Aussicht glücklich macht“, sagt er. „Sollen wir aufbrechen?“
Ich zucke mit den Schultern, während ich die ausgestreckte Hand des Aliens vor mir ergreife.
„Ja, sicher. Warum zur Hölle nicht? Mal sehen, wo das hier hinführt.“
Ich habe lebhafte Klarträume, solange ich denken kann. Als ich klein war, hat meine Mutter das stets ignoriert und auf meine blühende Fantasie geschoben. Sie war zu sehr mit ihrem eigenen Scheiß beschäftigt, um sich mit meinem auseinanderzusetzen.
Ich beschließe, heute Nacht einfach mitzuspielen. Warum auch nicht. Es ist besser, als zu träumen, dass ich zu spät zu meiner Schicht komme oder wieder ohne Kleidung bei der Arbeit aufkreuze.
„Wunderbar!“, sagt er, und seine Stimme bebt förmlich vor Aufregung. „Du wirst ein leichtes Kribbeln am ganzen Körper spüren, wenn du ins Licht trittst. Keine Sorge, das ist nur der Transporter, der seine Arbeit macht. Sehr sicher.“
Die Art, wie er sehr sicher sagt, klingt... überhaupt nicht sicher. Aber bevor mir auch nur eine anständige sarkastische Antwort einfällt, werde ich ins Licht gezogen.
Das Kribbeln beginnt sofort, als würde dein Fuß aufwachen, nachdem er komplett taub war. Es ist nicht angenehm, aber auch nicht furchtbar. Einfach nur seltsam. Ich drücke die Hand des Aliens fester, während wir uns durch was auch immer das hier ist bewegen. Seine starke, raue Handfläche ist das Einzige, was mir Halt gibt. Irgendwie fühlt sie sich fest an. Echt.
Wir treten aus dem Portal, und ich werde von einer Reizüberflutung überrollt. Alles um mich herum ist völlig fremd. Alienmäßig. Die Wände, die Beleuchtung, die Luft – nichts davon fühlt sich nach der Erde an.
Bevor ich auch nur irgendetwas davon verarbeiten kann, versammeln sich fünf riesige Wesen um mich und meinen bronzefarbenen Traumführer. Sie sehen ihm sehr ähnlich: gleiche goldbronzene Haut, enorme Größe und seltsame, majestätische Präsenz. Die einzigen Unterschiede, die mir auffallen, sind ihre Hörner: Manche sind klein, andere länger, und ein Typ scheint überhaupt keine zu haben. Auch ihre Augen variieren; verschiedene Lilatöne betrachten mich mit einer Intensität, die meine Haut kribbeln lässt.
„Sie hat zugestimmt, mit uns mitzukommen“, verkündet mein Führer, Jukar, stolz.
Ein Jubel bricht in der Gruppe aus, laut und ein wenig beunruhigend, als hätten sie gerade einen Preis gewonnen, bei dem sie nicht sicher waren, ob sie ihn bekommen würden. Ich stehe einfach nur da und drücke seine Hand ein wenig fester.
Nur ein Traum.
Oder?
Ich laufe umher und berühre ungeniert alles – Lichter, Gadgets, seltsame Schalttafeln – und nehme die ganze verrückte Technik auf dem Schiff in mich auf. Ich muss wirklich anfangen, diese Dinge aufzuschreiben. Vielleicht mache ich aus diesem Traum ein Buch.
Als ich zu der versammelten Gruppe von Aliens zurückblicke, zucke ich zusammen. Einer von ihnen streckt die Zunge heraus und leckt sich über seine obere Wange mit der längsten, verstörendsten schlangenartigen Zunge, die ich je gesehen habe. In der Mitte gespalten, hängt sie einfach… da und wabbelt träge auf seinem Gesicht herum, als hätte sie einen eigenen Willen.
Noch eine schöne Erinnerung: definitiv nicht menschlich.
„Mindy Hulton.“
Ich klappe hastig den Mund zu und reiße meinen Blick von der umherschweifenden Zunge los. „Mindy reicht völlig.“
„Mindy“, sagt der Alien völlig unbeeindruckt, „wir müssen uns alle in die Kip-Maschinen begeben, bevor wir unsere Heimreise antreten. Basierend auf der Erdtechnologie, die ich studiert habe, hat deine Spezies diese Entwicklungsstufe noch nicht erreicht. Du könntest den Anblick daher… als stressig empfinden.“
„Ich bin sicher, es wird schon gehen.“
Wenn das das echte Leben wäre, wäre ich bereits auf halbem Weg zu einer Panikattacke. Aber ich lasse den Sinn für Abenteuer übernehmen. Zeig, was du kannst, Gehirn.
„Wenn du mir bitte folgen würdest“, sagt der Alien.
Dieser hier hat hellere lila Augen und keine Hörner, und als er mir seine Hand anbietet, nehme ich sie. Sein Griff ist viel weicher als der des anderen Typen. Er führt mich zu einem Wandabschnitt, der zur Seite aufgleitet, sobald wir bis auf ein paar Schritte herantreten.
Der Raum dahinter ist leerer, aber gesäumt von Lichtern und Kabeln, die sich von den Wänden und der Decke in acht seltsame, badewannenartige Kapseln schlängeln, die in zwei Viererreihen angeordnet sind. Jede davon ist mit einem dicken, hellblauen Gel gefüllt. Ich sehe zu, wie einige der Aliens hineinsteigen, tiefer sinken und sogar ihre Gesichter unter der Oberfläche verschwinden, während sie ihre Arme an die Kabel anschließen, die im Gel versunken sind.
„Diese Maschinen schirmen uns vor der Strahlung ab, die bei Reisen über solche weiten Strecken in kurzer Zeit entsteht“, erklärt er ruhig.
„Wie Warp-Geschwindigkeit?“, frage ich und hebe eine Augenbraue.
„Ich kenne diese ‚Warp-Geschwindigkeit‘ nicht“, antwortet er und legt den Kopf leicht schief, „aber es ist eine Geschwindigkeit, die viel höher ist als jede aufgezeichnete oder auch nur für den Menschen mögliche.“
„Sehr Star Trek-mäßig von euch.“
Er hält inne. „Hmm… Ich kenne Star Trek nicht. Aber wenn es dir hilft, es zu verstehen, dann ja.“
Ich kichere, trete an die nächste mit Glibber gefüllte Wanne heran und tauche meine rechte Hand hinein. Es ist warm. Weder heiß noch kalt, einfach… beunruhigend warm. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, was schlimmer wäre. Die Vorstellung, in die eine oder andere Temperatur einzutauchen, klingt entsetzlich.
Dennoch siegt die Traumlogik. Ich klettere hinein.
Das Gel drückt sich zwischen meinen Zehen nach oben, dick und seltsam glatt, als würde ich in eine warme Schlammpfütze sinken. Es haftet an mir, während ich es mir bequem mache, und umschließt meine Beine, meine Taille, meine Arme. Es ist schwerer als ich dachte und beruhigend, solange ich nicht zu viel darüber nachdenke, wie komisch das alles ist.
Ich halte meinen Kopf über der Oberfläche und beobachte, wie der Alien mit dicken, schwarzen Kabeln näher kommt, die in übergroßen Saugnäpfen enden. Ohne zu zögern, beginnt er, sie unter der Oberfläche an meiner Haut zu befestigen – an meinen Oberarmen, Waden und Flanken. Ich zucke einmal zusammen, sage aber nichts.
„Alles bereit, Mindy. Du solltest gleich müde werden…“
Den Rest bekomme ich nicht mehr mit. Seine Stimme verklingt, während sich mein Verstand trübt und ein sanftes Rauschen meine Gedanken ersetzt. Ein Kribbeln der Lust durchströmt meinen Körper, unerwartet und verzehrend, während das Gel mich wie warme Arme umschließt, die mich nach unten ziehen.
Das Letzte, was ich spüre, ist das Gel, das sich um mein Gesicht legt, und dann gar nichts mehr.

Galatea entdecken

Die Chamberlain-AktenDie Eternal Akademie Buch 2Die verlorene Krone Buch 2: Die PrüfungBeautiful Mistake Buch 3Beloved in the Realms 1: Mein Dämon, meine Liebe

Neuste Veröffentlichungen

Falling for the Mafia Brothers Buch 3Falling for the Mafia Brothers Buch 2Pierce Charming Academy 2: Den Halbgott-König küssen & andere FehlentscheidungenUntersuchtThe Blue Ice Serie 2: Verliebt in das blaue Eis

Leselisten

Alle anzeigen

Tauch ein in die Romantik Buchsammlungen, von unserer Lesergemeinschaft zusammengestellt.

Lieblingsbücher

von Wolfsblut

12 Bücher

Fertig ( Manu )

von Moon Elfe

14 Bücher

👽🛸Alien Romane (D)

von Monkey777

15 Bücher

Alien

von T_n_a

28 Bücher

🌶️🌶️ Kurzgeschichten 🌶️🌶️

von Monkey777

35 Bücher

Drama

von Kopfkino

84 Bücher

Drama und Liebe und zu allen Zeiten

von Kopfkino

85 Bücher

SiFy&Fantasy

von lyga

94 Bücher

Buch Serie

von Deluluzwerg 79

70 Bücher

Fertig aber noch nicht gelesen

von Kiki

327 Bücher

Privat

von dani

344 Bücher

Gelesene Bücher

von Manuela Frisullo

467 Bücher

Werwölfe und andere ...

von Schimmelreiter

257 Bücher

Neu, 🐰🐥-Suche? und freigeschaltet

von T_n_a

473 Bücher

F.R. Black

von Treinold

10 Bücher