Owned by the Alphas (Deutsch) - Buchumschlag

Owned by the Alphas (Deutsch)

Jen Cooper

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Chapter
15
Age Rating
18+

Zusammenfassung

Nikolai. Braxton. Derik. Drei Alphas, die sich verpflichtet haben, die Menschen in ihrem Gebiet zu beschützen. Alles, was sie im Gegenzug verlangen, ist eine Nacht mit den Jungfrauen der Dörfer. Eine Nacht, in der sie sie unter dem Blutmond nehmen und das Ritual vollenden. Dieses Jahr ist Lorelai an der Reihe. Als Wintergeborene, die mit seltenen Kräften verflucht - oder gesegnet - ist, wurde Lorelai ihr ganzes Leben lang von den anderen Dorfbewohnern gemieden. Als sie in das Haus der Wölfe gebracht wird, nimmt sie die Sache selbst in die Hand. Denn was ist, wenn eine Nacht einfach nicht genug ist?

Altersfreigabe: 18+ (TW: Körperverletzung, Menschenhandel, gewaltsamer Tod)

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49 Kapitel

Das Dorf

Buch 1

Sie kamen jedes Jahr. Jedes Jahr peinigten sie. Jedes Jahr starrten sie aus ihren dunklen Augen und riesigen Körpern auf die Opfergaben des Dorfes.

Dieses Jahr war ich an der Reihe.

Achtzehn zu werden, galt als unglaubliche Erfahrung, die das Dorf ihretwegen als Ehre empfand.

Als ob es einen Grund zum Feiern gäbe, eine Nacht lang das Kauspielzeug einer Horde von Arschloch-Alphas zu sein. Als ob ich ihren großen haarigen Eiern auf ewig dankbar sein sollte, weil sie meine Vagina in Stücke gerissen haben. Ja, klar.

Normalerweise war es im Dorf immer ruhig, aber nicht heute Nacht. Heute war Blutmond. Die Nacht der Opfergaben. Das Dorf bereitete sich mit Musik und dem brausenden Lagerfeuer darauf vor.

Ich warf einen Blick auf das weiße Kleid, das meine Mutter für mich herausgelegt hatte, und schnaubte höhnisch.

Eigentlich hatte ich in Erwägung gezogen, auf das ganze zu verzichten und meine "Reinheit" mit dem Bäckersohn im Dorf der Männer zu verlieren, aber als ihnen das letzte Mal eine falsche Jungfrau angeboten worden war, waren die Alphas ausgerastet, hatten fast jede Hütte niedergebrannt und die Übeltäterin wie eine Nutte vor den Flammen geschändet.

Ich erschauderte bei der Erinnerung an ihre gespreizten Gliedmaßen, wie sie vor den Augen des ganzen Dorfes gefickt worden war. Aber das Schlimmste war, dass sie es sogar genossen hatte. So gut konnten sie mit ihren Wolfsschwänzen umgehen.

Das Mädchen hielt sich für eine Opfergabe, gab ihren Körper bereitwillig her und ließ sich von ihnen in jedes Loch im Dreck und Schlamm ficken. Stundenlang schrie sie vor Lust.

Ich erschauderte erneut und tauchte tiefer ins Wasser der Wanne, in der ich saß. Das Wasser war schon fast kalt und ich hatte mich bereits gründlich gewaschen, konnte mich allerdings nicht dazu durchringen, rauszukommen.

Heute Abend wurde ich nicht nur den Alphas vorgeführt. Auch mein Vater würde zur Opfergabe kommen. Ich hatte ihn seit Jahren nicht mehr gesehen – seit meiner Pubertät. Er lebte mit meinem Bruder im Männerdorf und das schon seit Jahren, wie es Tradition war.

Die Mädchen des Dorfes wurden achtzehn Jahre alt, gaben sich den Alphas hin und kehrten am nächsten Tag als "Frauen" zurück.

Die Männer konnten sich eine Frau aussuchen, aber "Ehefrau" war ein schwammiger Begriff. Es bedeutete nur, dass sie zur Fortpflanzung auserwählt worden waren. Mein Vater hatte meine Mutter auserkoren, weil sie schöne Titten hatte.

Schnaubend verdrehte ich die Augen, bevor ich auf meine Oberweite hinunterblickte, wobei ich tiefer ins Wasser sank, um sie nicht sehen zu müssen. Ich hatte sie geerbt und fürchtete mich vor den ekligen Männern, die kommen würden, um sie zu inspizieren.

Ich hatte keine Ahnung, wer es sein würde. Die Männer und Frauen durften vor achtzehn Jahren keinen Kontakt miteinander haben, um jegliche Versuchung zu vermeiden, deshalb freute ich mich umso mehr darauf, meinen Bruder zu treffen.

Er war mein Zwilling, und ich hatte ihn noch nie gesehen. Es war beschissen, aber es gab nichts, was ich tun konnte. Nichts, außer aus dieser Wanne zu steigen und das verdammte Kleid anzuziehen.

Ich wollte gerade das Wasser verlassen, als meine Mutter hereinkam. Ihr Gesicht verzog sich, als sie mich noch in der Badewanne sah.

"Lorelai! Beeil dich, Kind! Wir müssen dich mit den anderen Opfern zum Lagerfeuer bringen!", schimpfte sie und steckte ihr blondes Haar zurück in ihre Haarklammer.

Zur Feier des Tages trug sie ein umwerfendes königsblaues Kleid, das zu unseren Augen passte, mit einem Schlitz am Oberschenkel und einem tiefen V-Ausschnitt, das sich um ihre schlanke Taille schmiegte.

Ihr dunkelroter Lippenstift saß perfekt auf ihren vollen Lippen und ich wusste, dass sie sich Mühe gab, weil sie es nicht erwarten konnte, meinen Vater wiederzusehen.

Sie war eine hoffnungslose Romantikerin und glaubte immer noch, dass er sie liebte.

Ich lächelte. "Du siehst wunderschön aus, Mama."

"Danke, Süße." Sie wurde rot, schürzte die Lippen und trieb mich aus der Wanne. Als sie dann auch noch versuchte, mich abzutrocknen, schob ich ihre Hände weg. Stattdessen schnappte ich mir das Handtuch und wickelte es mir um.

"Ich bin in einer Minute draußen", versprach ich und sie zögerte, bevor sie nickte und ging.

Ich würde länger brauchen, aber ich war sowieso schon zu spät dran.

Das war allerdings keine Überraschung. Die meisten Aufgaben, die mir aufgetragen wurden, schienen unbedeutend und langweilig zu sein und waren meine Pünktlichkeit nicht wert. Die Damen des Dorfes hatten es aufgegeben, mich in Sachen Pünktlichkeit zu belehren.

Ich schlüpfte in das weiße Seidenkleid mit einem Spitzenschlitz am Oberschenkel, der seitlich an meinem Körper bis zu meiner Brust hinauflief. Der Ausschnitt fiel tief und zeigte all meine Vorzüge. .

Ich griff nach der weißen Spitzenunterwäsche und sah zwischen ihr und meinen Boxershorts hin und her. Sie waren ebenfalls weiß und unendlich viel bequemer. Ich kaute unschlüssig auf meiner Lippe. Die Unterwäsche würde ich sowieso ausziehen müssen, war sie also wirklich wichtig?

"Wage es ja nicht, Lorelai. Zieh die Kleider an, die man dir gegeben hat", befahl meine Mutter und öffnete die Tür mit einem strengen Blick. Sie kannte mich zu gut.

Ich seufzte und zog das Höschen mit einer Grimasse an. Sie strahlte, dann kam sie mit einer Bürste in der Hand auf mich zu. Ich setzte mich an den hölzernen Waschtisch, während sie meine feuchten, rabenschwarzen Haare bürstete, die ich von meinem Vater geerbt hatte.

"Bist du nervös?", fragte sie. Es war das erste Mal, dass sie offen über dieses Thema sprach.

Ich schüttelte den Kopf. "Nein. Es ist schließlich nur Sex." Ich zuckte mit den Schultern, und sie lächelte warmherzig.

"Dann bist du mutiger, als ich es in deinem Alter war."

"Hat es weh getan?"

Sie nickte und ihre Augen schimmerten bei der Erinnerung daran. Vielen herzlichen Dank, Mama, jetzt bekam ich Angst.

"Aber keine Sorge. Die Alphas sind mittlerweile viel netter. Sanfter." Sie schenkte mir ein beruhigendes Lächeln, aber ich glaubte ihr nicht. Die Alphas waren alles andere als sanft.

"Wie viele Opfer gibt es dieses Jahr?", fragte ich, ohne zu wissen, warum mich das interessierte.

"Sieben. Du bist die Letzte, weil du im Winter geboren wurdest." Sie lächelte, aber es war nur ein kleines Lächeln, und ich hatte die Nase voll von diesem Theater.

Ich drehte mich zu ihr und klammerte mich an der Stuhllehne fest, nachdem sie mitten im Bürsten innehielt.

"Oh, ich vergaß, Winterkinder sind verflucht", schnauzte ich. "Vielleicht habe ich ja Glück und sie sind müde, bis sie mit allen anderen fertig sind."

Meine Mutter schluckte, ließ ihre Handfläche über meine Wange gleiten und hob mein Kinn mit ihren Fingern an. "Das wird nicht passieren, Lori", flüsterte sie und ich runzelte die Stirn.

"Woher soll ich das denn wissen? Du hast mir ja nichts erklärt", fauchte ich und drehte mich zurück, damit sie meine Haare fertig machen konnte.

Wir mussten uns langsam aufmachen, sonst konnte ich meine kostbare Reinheit nicht den Bestien in der Stadt anbieten. Die Bürste fuhr langsamer durch mein Haar, bevor meine Mutter erneut innehielt.

"Sie werden kommen und euch alle inspizieren. Dann werdet ihr in die Kutschen steigen. Ihre Lieblinge dürfen in ihren persönlichen Kutschen Platz nehmen.

Dann fahrt in die Stadt zu ihrem Anwesen. Es ist wunderschön, eine prächtige Villa mit allen Annehmlichkeiten, Essen und Luxus, etwas, das ihr nie wieder sehen werdet. Ihr werdet staunen, und dann werdet ihr in Gruppen aufgeteilt. Eine pro Alpha", berichtete meine Mutter und schien weit weg zu sein, und ich lauschte wie gebannt.

Sie war noch nie so sehr ins Detail gegangen, und ich wusste nicht, wie viel ich überhaupt wissen wollte.

"Warte, man muss es nicht mit allen Dreien gleichzeitig machen ?", fragte ich und war erleichtert, bis sie mir ein trauriges Lächeln schenkte.

Die drei Alphas leiteten die drei verschiedenen Teile des Reiches, aber sie lebten alle in der Stadt.

Wir lebten im Grasland, wo sich Hügel und Ackerland kilometerweit erstreckten, nur unterbrochen von Schotterstraßen. Die anderen beiden Teile des Reiches waren der Wald und das Wasser.

"Nicht sofort. Du wirst zuerst in die Gruppe mit den Grasland-Opfergaben gesteckt. Dann wird getauscht", erklärte sie, und ihre Stimme brach.

Ich sah sie mit zusammengekniffenen Augen an. "Es wird getauscht ?"

"Sie werden die Jungfrauen – ich meine, die Opfer, tauschen und verhandeln …", korrigierte sie, aber ich hatte es bereits gehört, "... wer sie zuerst nehmen darf. Welcher Alpha derjenige sein wird, der deine Unschuld einfordert. "

"Und wenn die Gruppen entschieden sind?" Ich hatte Angst vor der Antwort, aber meine Mutter seufzte und stand auf, wobei sie ihren Daumen an meiner Wange rieb.

" Dann werden sie dich als Teil des Werwolf-Rudels akzeptieren und deine Reinheit als Opfergabe annehmen."

"Du meinst, als Bezahlung", höhnte ich, und Mutter sah mich finster an.

"Sie beschützen uns, Lorelai. Ohne die Wölfe wäre unser Dorf im großen Krieg zerstört worden, die Vampire würden die Menschen beherrschen und wir wären bloß wandelnde Blutkonserven ", erinnerte sie mich.

"Anstatt wandelnde Sexsklaven zu sein?", spöttelte ich, woraufhin sich ihr finsterer Blick vertiefte.

"Genug, Lorelai. So sind die Dinge nun mal. Wir sind Menschen, umgeben von Kreaturen, die viel schrecklicher sind als wir. Wir müssen den Segen annehmen, der uns gewährt wird, und das ist der Schutz vor den Alphas", bestimmte sie und verließ den Raum in der Erwartung, dass ich ihr folgen würde.

Das tat ich auch – gerade als das Horn vom Lagerfeuer ertönte.

Mutters Augen weiteten sich. "Lorelai, lauf!"

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