Galatea Logo
ListenSupport
Werwölfe & Gestaltwandler
Mafia
Milliardär-Liebesromane
Mobbing-Romanze
Langsame Romanze
Feinde zu Liebenden
Paranormale Romantik
Schicksalsgefährten
Sportgeschichten
Geschichten, die in einem College spielen
Zweite Chance - Geschichten
Alle Kategorien anzeigen
Bewertung 4.6 im App Store
NutzungsbedingungenDatenschutzWiderrufsrechtImpressum
Galatea on FacebookGalatea on InstagramGalatea on TikTok
Cover image for Gleichgewicht

Gleichgewicht

Autor:in
FouFou16
Gelesen
18.6K
Kapitel
32
Autor:in
FouFou16
Gelesen
18.6K
Kapitel
32
🕵️‍♂️Mystery & Thriller🖤Dunkel😌Zweite Chancen🔺Love Triangle💪🏻Beschützer👩🏻‍🍼Mütter🤨Fake-Dating

Sebastian ist perfektioniert, stolz und fest davon überzeugt, dass es eine Niederlage ist, jemanden an sich heranzulassen. Eine leichtfertige Lüge, die eigentlich nur seine Mutter beruhigen sollte, bindet ihn plötzlich an Sophia – eine Frau, deren Ehrlichkeit schärfer trifft als jede Wahrheit, der er bisher ausgewichen ist. Ihre vorgetäuschte Beziehung beginnt als simpler Plan, doch jeder gemeinsame Moment schlägt eine weitere Kerbe in seine makellose Rüstung. Sophia will ihn nicht heilen – sie weigert sich schlichtweg, mit ihrem eigenen Herzen Theater zu spielen. Während aus den Funken echte Gefühle werden, reißen alte Wunden auf, und beide müssen entscheiden, ob der Sprung hin zu etwas Zärtlichem das Risiko wert ist. Unter all der Hitze und dem Eigensinn beginnt ein seltenes Gleichgewicht zu erblühen.

Kapitel 1: Wenn Zeus sich den Himmel zurückholt

SEBASTIAN

Als ich hörte, wie sich die Tür hinter ihr schloss, atmete ich endlich aus. Ich war erleichtert, als das Klappern ihrer Stilettos aus meiner Wohnung verschwand. Es war wieder so ein albtraumhaftes Blind Date, zu dem meine Mutter mich gezwungen hatte.
Schon seit Monaten arrangierte sie diese sogenannten „geschäftlichen Abendessen“. Meine Sekretärin half ihr mit großer Begeisterung dabei. Sie hatte sich ganz offensichtlich mit meiner Mutter verbündet und schmiedete hinter meinem Rücken Pläne gegen mich.
Die heutige Kandidatin war Veronica, die Tochter eines sehr wichtigen Geschäftspartners. Sie wurde mir wärmstens empfohlen. Wenn sie so viel Werbung brauchte, dann war das Produkt sicher entweder fehlerhaft oder billig. Und verdammt, ich hatte recht!
Nach einem scheinbar endlosen Abendessen fragte ich mich, warum ich diesen... „Treffen“ immer wieder zustimmte. Veronica war so oberflächlich und hohl. Jedes Gespräch drehte sich am Ende wieder um Geld, die Firma ihres Vaters oder darum, über gemeinsame Bekannte herzuziehen. Es wurde schmerzhaft klar, dass sie überhaupt keinen Tiefgang hatte. Es gab absolut nichts zu entdecken.
Es gab absolut keine Verbindung zwischen uns.
Sie war zweifellos wunderschön. Aber je länger ich ihr gegenübersaß, desto weniger sah ich davon. Natürlich bestellte sie einen Quinoa-Salat. Sie verhielt sich wie jede andere eingebildete Frau, die einen Mann beim ersten Date mit ihrem ach so „gesunden Lebensstil“ beeindrucken will. Zehn Minuten später lehnte sie sich über den Tisch und bediente sich an meinen Resten.
„Ich verstehe das nicht!“, lachte sie und zog ihre Gabel durch meinen Teller. „Deins schmeckt so viel besser.“
Ich sah ihr beim Kauen zu. Sie aß gierig. Es war seltsam abstoßend.
„Vielleicht liegt es daran, dass es nach dir schmeckt“, fuhr sie fort und leckte sich über die Lippen. Das war irgendwie noch abstoßender als die Tatsache, dass sie tatsächlich von meinem Teller aß.
Als sie meinen leeren Teller endlich zur Seite schob, bezahlte ich die Rechnung. Ich sagte ihr, dass ich nach Hause fahre, weil ich früh aufstehen müsse. Ich hatte beschlossen, dass ich genug gesehen hatte.
„Komm schon“, sagte sie. Sie streichelte meinen Arm mit ihren spitzen Nägeln und jagte mir einen Schauer über den Rücken. „Wir könnten noch schnell etwas an einem privateren Ort trinken. Vielleicht bei dir.“
Sie schlug das vor, obwohl Alkohol ganz offensichtlich das Letzte war, woran sie dachte.
Manche fragen sich vielleicht, warum ich nicht einfach nein gesagt und den Abend beendet habe, besonders wenn sie mich so langweilte. Nun... weil die sexuellen Bedürfnisse eines Mannes nicht immer zu seinem wahren Interesse passen müssen. Und Gott sei Dank ist das so, denn wenn das so wäre, würde ich nie flachgelegt werden.
Es war schon zu lange her, dass ich auch nur die geringste emotionale Anziehung zu einer Frau gespürt hatte. Also gewöhnte ich mich ohne große Schuldgefühle daran, sie als Objekte für meine sexuelle Befriedigung zu benutzen.
Aber in der Sekunde, in der ich fertig war, wünschte ich, ich wäre der verdammte Houdini. Ich wollte sie ohne ein weiteres Wort oder eine Berührung verschwinden lassen. Und wenn ich bedenke, dass meine Mutter wirklich glaubte, diese Person würde eine gute feste Freundin abgeben. Was für ein Witz.
Sie sah nur äußerlich gut aus und erfüllte alle üblichen Anforderungen. Das mochte meine Mutter getäuscht haben. Aber sie war so schleimig und so von sich selbst eingenommen, selbst beim Sex. Ich hatte wirklich Mühe zu kommen, nachdem ich ihr länger das Hirn rausgefickt hatte, als ich eigentlich wollte.
Weder ihre perfekten Kurven in den sexy Designer-Dessous noch ihr teures Parfüm konnten den Schmutz in ihrer Seele verbergen. Versteht mich nicht falsch. Ich mag keine verklemmten Frauen. Aber sie war nicht einfach nur freigeistig; sie war billig, so oberflächlich und falsch.
Die Sorte Frau, die danach einen ekligen Geschmack hinterlässt und einem am nächsten Morgen einen schlimmen Kater beschert.
Ich hatte Frauen schon lange aufgegeben. Wenn sie innerlich nett waren, waren sie äußerlich hässlich. Hässlich nach meinen Maßstäben und meinem Geschmack, nicht im Allgemeinen. Mir ist klar, dass ich selbst kein Heiliger bin. Aber das ändert nichts an meinen Ansprüchen.
Ich wusste, was ich von einer Frau wollte. Ich würde mich mit nichts Geringerem zufriedengeben, selbst wenn das hieß, dass ich für den Rest meines Lebens Single bleiben würde. Was... für mich ziemlich gut klang!
Am nächsten Tag blockierte ich einfach ihre Nummer. Sie hatte mich immer und immer wieder angerufen und mir geschrieben. Soll sie doch zu ihrem Daddy rennen, wenn sie will. Ich bereute es wirklich sehr, sie mit ins Bett genommen zu haben. Der Sex mit ihr war nämlich nicht mehr wert, als meine eigene Hand zu ficken.
Ich musste mit meiner Mutter reden. Diese neue Besessenheit von ihr, mich mit einer Frau zu verkuppeln, musste aufhören. Verdammt noch mal, ich war ein erwachsener Mann. Ich wollte sie nicht verärgern oder verletzen, indem ich ihren Traum zerstörte, mich verheiratet zu sehen. Aber das war einfach nichts, was ich für mich sah.
Ich stieg ins Auto und fuhr zur Hütte meiner Eltern. Einmal im Monat war es Tradition für meine Brüder und mich. Wir trafen uns in der Hütte am See, wo wir aufgewachsen waren, und verbrachten den Tag zusammen, um unsere Bindung zu stärken. Früher war das lustig. Aber in letzter Zeit wurde es zur Folter.
Meine beiden Brüder waren bereits verheiratet und hatten Kinder. Einer von ihnen ist sogar jünger als ich. Deshalb wurde ich natürlich wie das typische, problematische mittlere Kind behandelt. Man dachte, ich hätte Beziehungs- und Bindungsprobleme, die jeder reparieren könnte. Wer hat gesagt, dass ich repariert werden muss?
Heute war es besonders schwer. Meine Mutter war voll im Angriffsmodus und schlug bei jeder Gelegenheit zu.
„Wusstest du, dass Veronica mich weinend angerufen hat?“, schimpfte meine Mutter mit mir.
„Oh, ich frage mich, warum. Was könnte mit so einem unschuldigen Engel bloß nicht stimmen?“, spottete ich.
Meine beiden Brüder lachten. Liam, der Jüngste, verschluckte sich sogar an der leckeren Suppe, die meine Mutter für uns gekocht hatte. Ich hatte ihnen vorher schon von der Höllennacht mit Veronica erzählt. Ich ließ keines der schmutzigen Details über die sexuellen Nummern aus, die sie abziehen wollte. Das waren ganz offensichtlich zu viele Informationen für meine Geschwister.
Wir unterhielten uns ganz locker und brachten uns gegenseitig auf den neuesten Stand. Dann ging mein jüngerer Bruder plötzlich lächelnd weg. Kurz darauf kam er mit einer Flasche guten alten Bourbons aus der bekannten Sammlung meines Vaters zurück. Anthony, mein älterer Bruder, hatte ebenfalls ein breites Lächeln im Gesicht. Er kannte offensichtlich schon den Grund dafür.
„Okay, spuck's aus“, verlangte meine Mutter in einem ernsten Ton.
„Das ist einer meiner besten, also sollte das besser eine gute Neuigkeit sein, mein Sohn“, sagte mein Vater mit einem halben Lächeln.
„Nuuun... es gibt zwei gute Neuigkeiten!“, sagte Liam mit einer fröhlichen Stimme. „Wir erwarten ein Baby“, erklärte er mit vor Glück strahlenden Augen.
„Ahhhhhh, ein Baby! Und...?“ Mom ermutigte ihn mit hoher Stimme weiterzusprechen. Sie konnte ihre Aufregung kaum zurückhalten. Ihr Gesicht sah aus, als würde es vor Freude explodieren.
„Und... wir erwarten ein Baby“, wiederholte er.
„Bist du nicht ein bisschen zu jung für Alzheimer?“, neckte ich ihn.
Meine Mutter holte plötzlich tief Luft und schrie vor Aufregung. Sie klatschte in die Hände. „Ihr bekommt Zwillinge!“
Das Lächeln auf diesem selbstgefälligen Gesicht war unbezahlbar. Einfach toll. Ich wartete jeden Moment auf den Kommentar. Irgendwo zwischen dem Schulterklopfen und den Umarmungen rechnete ich damit. Ich wusste, dass es kommen würde...
„Sebastian!“
Jap. Da war es. Und ich wusste, da würde noch mehr kommen.
„Wann wird der Tag kommen, an dem wir solch großartige Neuigkeiten aus deinem Mund hören?“, fragte sie enttäuscht.
„Wenn Zeus sich den Himmel zurückholt!“, scherzte ich, und ihre Miene verfinsterte sich vor Enttäuschung. „Niemals, Mom!“, antwortete ich ehrlich. Ich war genervt und gab mir keine Mühe, es zu verbergen. „Versteh mich nicht falsch, Bruder. Ich freue mich für dich, aber das ist nichts, was ich jemals für mich selbst sehe.“
Meine Mutter setzte sich auf den Sessel und vergrub ihr Gesicht in den Händen. Weinte sie?
„Liebling?“ Mein Vater legte tröstend seine raue Hand auf ihren Hinterkopf. Er sah besorgt aus.
„Oh, komm schon, Mom! Mach kein so großes Drama daraus. Nicht jeder träumt davon, zu heiraten und Kinder zu haben. Ich bin ein erfolgreicher, unglaublich gutaussehender und toller Sohn. Was kann eine Mutter mehr von ihrem Kind verlangen?“ Ich bemühte mich um einen Scherz. Ich zog die Augenbrauen hoch und runter und lächelte selbstgefällig.
„Familie ist alles. Und wenn du auf das größte Geschenk verzichtest, das das Leben einem Mann bieten kann, dann hast du umsonst gelebt!“, sagte mein Vater enttäuscht und todernst. Meine Mutter machte sich nicht einmal die Mühe, auf meinen ganz offensichtlich gescheiterten Humorversuch zu reagieren.
Großartig. Jetzt war mein Vater auch noch auf den ganzen Heiratswahn aufgesprungen, in den sich meine Mutter in den letzten Monaten hineingesteigert hatte. Er hatte mich noch nie zu etwas gezwungen. Das kam also völlig unerwartet von ihm.
Ich versuchte, mit ihnen vernünftig zu reden. Ich erklärte ihnen, dass mein Leben perfekt war, so wie es war. Ich wusste nicht, wen ich mehr überzeugen wollte: sie oder mich selbst. Meine Miene verfinsterte sich, als mir die Wahrheit klar wurde. Egal wie sehr ich versuchte, es zu leugnen, die Wahrheit war, dass ich enttäuscht darüber war, wie mein Leben verlaufen war. Zumindest, wenn es um Frauen und Beziehungen ging.
Ich war nicht immer so. Früher habe ich geglaubt, dass ich vielleicht irgendwann die Liebe finden könnte. Ich dachte, das passiert, wenn ich hart arbeite und ein erfolgreicher Mann werde. Auf diese Weise könnte ich vielleicht interessantere, ehrgeizigere und klügere Frauen anziehen. Was für ein Irrglaube das war. Ich meine... meine Brüder waren die Ausnahme, nicht die Regel. Und meine Eltern stammten aus einer völlig anderen Zeit.
Wahre Liebe? Die gab es nur in Liebeskomödien und Romanen.
Nach noch mehr Diskussionen und Streit über das Thema verließ ich die Hütte. Ich war sehr wütend, dass mich diesmal keiner meiner Brüder unterstützt hatte. Wir waren eine sehr enge Familie. Eigentlich hätten sie mir bei diesem Thema den Rücken stärken müssen. Besonders nach all den pikanten Details, die ich ihnen über mein Sexleben erzählt hatte.
Ich meine... hatten sie überhaupt noch eins? Keiner von ihnen sprach darüber. Sie sprachen nur über ihre Jobs, die Kinder und alles, was ihr langweiliges Unsere kleine Farm-Leben betraf.
Der Kleine hatte offensichtlich Sex. Aber wenn nun zwei weitere schreiende und kackende Maschinen zum Alltag hinzukamen, würde kaum noch Zeit für etwas anderes als Windeln und Besorgungen bleiben. Gott! Drei Kinder! Wie sollten sie das nur schaffen? Der arme Liam.
Ich war so froh, dass ich Single war. Und ich schwor mir, das niemals von einer Frau mit mir machen zu lassen.

Galatea entdecken

Der König ohne Königin – Buch 2Gezeichnet vom AlphakönigZwischen Macht und VerlangenDer ProfessorDas Königreich Buch 2

Neuste Veröffentlichungen

Eine gefährliche Verbindung Buch 2Falling for the Mafia Brothers Buch 3Falling for the Mafia Brothers Buch 2Eine zweite ChanceDas Ridge Mountain Rudel Band 5: Die Prophezeiung

Leselisten

Alle anzeigen

Tauch ein in die Romantik Buchsammlungen, von unserer Lesergemeinschaft zusammengestellt.

F.R. Black

von Treinold

10 Bücher

Jen Cooper

von FunnyTinkabell

23 Bücher

Owend by the Alphas Deutsch

von jazzy_apple_266

11 Bücher

2 Brittany Carter, 6 Annie Whipple

von FunnyTinkabell

8 Bücher

F. R. Black

von FunnyTinkabell

10 Bücher

Owned, claimed, marked by alphas

von Kucki Minimie

13 Bücher

DGFAG - Die Gute Fee AG (D)

von Monkey777

10 Bücher

S.L. Adams

von Deluluzwerg 79

13 Bücher

F.R. Black

von Deluluzwerg 79

10 Bücher

Alpha und Luna

von Kopfkino

82 Bücher

Alpha Kings S, Vom Alpha entführt, Owned by the Alphas, Feral Wars Serie

von Kopfkino

30 Bücher

By the Alphas

von Sarina Hampel

12 Bücher

Sapir Englard

von FunnyTinkabell

7 Bücher

🌶️🌶️ Kurzgeschichten 🌶️🌶️

von Monkey777

35 Bücher

Michelle Torlot

von FunnyTinkabell

10 Bücher