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Kampf gegen Darius Buch 2

Autor:in
Nicole Riddley
Gelesen
1.0M
Kapitel
41
Autor:in
Nicole Riddley
Gelesen
1.0M
Kapitel
41
😱Thriller👩🏽‍🎓Studierende💘Schicksalsgefährten🎭Drama🐺Werwölfe & Gestaltwandler👩‍❤️‍👨Wahrer Gefährte🐺Lykaner💪🏻Beschützer🧙‍♂️Übernatürlich & Fantasy💪🏻Alpha-Männchen🥵Erotik⚔️Action & Abenteuer👑Königshaus & Aristokraten🐺Übernatürlich

Vier Jahre nach dem Sieg über die Rebellenkräfte haben sich Darius und Penny in Kalifornien ein Leben aufgebaut. Das Rudel plant eine überstürzte Reise nach St. Petersburg, doch Penny hat ein ungutes Gefühl.

Ihre perfekten Flitterwochen werden jäh unterbrochen, als Penny erkrankt. Darius sucht nach Antworten bei jemandem, dem er nie zu vertrauen glaubte. Das Rudel erfährt, dass die Rebellen mit aller Macht zurück sind. Sie sind die Einzigen, die den Untergang der königlichen Lycan-Familie verhindern können.

Exklusiv für Abonnenten, Veröffentlichung am 23. April.

Kapitel 1

Penny

Meine Augen öffnen sich und blicken sich im sonnendurchfluteten Raum in meinem Anwesen in Kalifornien um. Ein kleines Lächeln umspielt meine Lippen. Starke, muskulöse Arme sind fest um meine Mitte geschlungen, und Darius' Atem bläst sanft an mein Ohr.
Selbst nach vier Jahren kann ich nicht aufhören, diesen wunderschönen, starken und wahnsinnig besitzergreifenden Lykaner zu bewundern – meinen Erasthai. Sein helles, aschblondes Haar fällt ihm in die Stirn, und ich streiche es sanft weg und genieße den herrlichen Anblick.
Meine Augen folgen den perfekten Linien seiner Wangen und seiner Nase bis hin zu seinen herrlich vollen, köstlichen Lippen. Sein wie in Stein gemeißelter Kiefer und sein Kinn sehen aus, als wären sie das Werk von Göttern. Mein Mann ist ein herausragendes Kunstwerk. Mein Herz schlägt schneller bei dem Gedanken, dass er allein mir gehört.
"Sabberst du schon wieder bei meinem Anblick, Malyshka?" Er grinst und mein Bauch beginnt zu kribbeln, als ich seine tiefe Bariton-Stimme vernehme.
"Eigenlob stinkt, mi amor", lächle ich und sehe zu, wie er träge seine schönen Augen öffnet. Die eisblauen Augen blicken mich mit so viel Liebe und Leidenschaft an, dass sein heißer Blick meine Brust sofort in Flammen setzt.
Ohne jede Vorwarnung stürzt er sich auf meine Lippen und erobert meinen Mund in einem langen, leidenschaftlichen Kuss. Unsere Zungen und Zähne treffen in einer liebevollen Symphonie aus Hingabe und wildem Verlangen aufeinander.
"Dein Körper sagt etwas anderes", murmelt er und leckt zärtlich über meine geschwollenen Lippen. Instinktiv hebe ich meine Hüften an und lasse mein Becken gegen seinen Schritt kreisen. Seine Erektion spannt durch seine Pyjamahose, während meine Finger über die harten Muskeln auf seinem nackten Rücken streifen.
"Wie auch immer", necke ich ihn und ein leises Grollen entweicht seiner Kehle. Er liebt dieses Wort fast so sehr wie mich.
"Wie du willst, Malyshka."
Darius' Hände reißen sein T-Shirt auf, das ich als Nachthemd benutzt habe. Er entblößt meine Brust und nimmt sie in seinen Mund, während seine großen Hände zu meinem Intimbereich wandern.
Mein Höschen fliegt durch den Raum, denn es ist das Einzige, was zwischen ihm und meiner schmerzenden Muschi steht. Nicht, dass es mich stören würde. Wir haben im Laufe der Jahre so viele Klamotten zerstört, dass ich schon lange aufgehört habe, sie zu zählen oder mich darum zu kümmern.
Mein Verstand ist vernebelt vor Verlangen. Der dünne Nebel umhüllt meine Sinne, und ich kann mich nur auf ihn konzentrieren und die Empfindungen genießen, die er mir schenkt. Meine Finger vergraben sich in seinem seidigen Haar, als ich seine Zunge zwischen meinen Beinen spüre. Ein lautes Stöhnen entweicht meinen Lippen und ich drücke ihn fester gegen meine Muschi, um meine Erlösung aus seinem geschickten Mund zu erzwingen.
Mein Orgasmus kommt stark und explosiv, und ich verdanke es nur den schalldichten Wänden des Anwesens, dass die anderen Mitglieder unseres Rudels mich nicht hören.
Darius grinst frech, offensichtlich zufrieden mit seiner Arbeit und dem Erfolg, mich wie eine Verrückte schreien zu lassen. Aber er ist noch nicht fertig mit mir.
Seine Hände wandern über meinen kribbelnden Körper und entfachen das Feuer in mir erneut. Seine Lippen streichen über meinen Hals und meine Brust, während er mir kleine, sanfte Küsse aufdrückt. Ich schaffe es endlich, ihm seinen Baumwollpyjama von den Hüften zu schieben und seinen Schwanz zu befreien.
Meine Hand greift nach unten, ergreift ihn fest und unsere Münder verbinden sich zu einem leidenschaftlichen Zungenspiel. Ich streichle ihn, während ich um die Vorherrschaft kämpfe, bis er schließlich aufgibt, als ich meine Bewegungen beschleunige.
Schnell drehe ich ihn auf den Rücken und setze mich auf seinen Schoß, wobei sein Schwanz problemlos in meine vor Erregung schmerzende Muschi gleitet. Ich reite ihn heftig, während ich meine Fingernägel in seine harten Brustmuskeln grabe. Seine Hände umklammern meine Hüften, sein fester Griff ist der Treibstoff für meine schnellen Stöße.
Wir kommen gemeinsam zum Höhepunkt. Sein Stöhnen zeugt von der Ekstase, die uns erfüllt. Mein Name erklingt aus seinem Mund. Meine Schreie hallen durch den Raum und die überwältigende Erschöpfung zwingt mich zurück in Darius' Umarmung.
Wir liegen lange Minuten still da. Unsere Herzen rasen, und unser Atem geht schwer. Mein verschwitzter Körper verschmilzt mit seinem. Meine Lykanerin seufzt vor Zufriedenheit und Liebe zu ihrem Gefährten.
"Davon werde ich nie genug bekommen, Malyshka", flüstert Darius und streicht mit seinen Lippen zärtlich an meiner Wange entlang bis zu meinem Kiefer.
"Ich auch nicht", antworte ich und fahre mit meinem Zeigefinger über seine Brustwarze.
"Wir sollten aufstehen", bemerke ich schließlich träge, obwohl ich noch nicht bereit bin, die Wärme seiner herrlichen Arme zu verlassen.
"Nein", erwidert er und drückt mich ganz fest an sich. "Wir werden für immer so bleiben."
Ich kichere in seine Brust. Am liebsten würde ich bis zum Ende der Zeit so verbleiben, aber mein Magen hat etwas dagegen. Er knurrt laut und verlangt nach Essen.
"Oh, ich muss meine Frau füttern", bemerkt Darius, küsst meine Stirn und lässt mich los. Meine heiße Haut wird von der Meeresbrise gekühlt, die durch das offene Fenster in unser Zimmer dringt. Auf meinen Schultern und meinem Rücken bildet sich augenblicklich eine Gänsehaut.
"Oooh", jammere ich und decke mich schnell zu, während mein Gefährte lacht. Er springt vom Bett auf und geht ins Bad, wodurch er mir einen tollen Blick auf seinen nackten, runden, sexy Hintern gewährt.
Als ich schließlich das Wasser und sein sanftes Brummen höre, folge ich ihm willig. Ich steige zu ihm unter die Dusche und es dauert nicht lange, bis unsere Körper sich wieder voller Leidenschaft und Lust miteinander verbinden.
Wir verlassen das Bad sauber und zufrieden, mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Darius küsst meinen Nacken und meine Schulter, bevor er im begehbaren Kleiderschrank verschwindet. Wenige Augenblicke später kommt er zurück. Er trägt weiße Shorts und ein blaues T-Shirt und sieht aus, als trete er gerade aus einer Sportzeitschrift. Sein Bizeps ist deutlich zu sehen und wird von dem dünnen Stoff umschlossen. Die Shorts heben seine langen, muskulösen Beine hervor. Er ist das perfekte Beispiel eines unglaublich attraktiven Mannes.
"Lass mich dir helfen", meint Darius und nimmt den Anhänger, der seine Familie repräsentiert. Er schenkte ihn mir als Zeichen unserer Liebe. Ich habe ihm das Originalstück zurückgegeben, als ich vorgeben musste, die Gefährtin von Kronprinz Caspian zu sein.
Æmilius Ivanov, der Cousin von Darius, der König der Unanständigkeit, hat mir einen zweiten Anhänger als Entschuldigung dafür geschenkt, dass er mich angemacht hat. Seitdem trage ich ihn immer bei mir.
Darius legt mir die Kette geschickt um den Hals und drückt meine Schultern.
"Du siehst atemberaubend aus, Malyshka", flüstert er.
Seine Worte überzeugen mich allerdings nicht. Ich trage ein einfaches Oberteil und kurze Hosen, weil es draußen verdammt heiß ist. Das ist nichts Besonderes. Ich gebe zu, ich habe eine tolle Figur, weil ich viel trainiere. Außerdem sehen Lykaner immer besser aus als durchschnittliche Menschen oder Werwölfe. Trotzdem ist es ein tolles Gefühl, ein Kompliment von ihm zu bekommen, auch wenn ich weiß, dass er mich selbst dann noch bezaubernd finden würde, wenn ich einen Müllsack anhätte.
"Erzähl mir mehr über deine Familie", bitte ich ihn und spiele mit dem Anhänger, auf dem sein Wappen abgebildet ist.
"Ich habe es dir schon oft gesagt, Malyshka, es gibt nichts zu erzählen." Er seufzt verzweifelt und lässt mich los. Ich drehe mich zu ihm um und betrachte das Stirnrunzeln auf seinem hübschen Gesicht. Jedes Mal, wenn ich das Thema anspreche, verhält er sich so. Er verschließt sich und ich finde keinen Zugang mehr zu ihm.
"Hast du in letzter Zeit mit Æmilius gesprochen?" Ich frage ihn vorsichtig danach, da ich von Prinz Caspian weiß, dass Darius' Cousin trotz der Ereignisse in der Arena kürzlich befördert wurde. "Ich weiß, dass ihr euch nicht nahe steht, aber es wäre schön, ihm zu gratulieren."
"Nein, nicht in letzter Zeit." Darius verschränkt die Arme vor der breiten Brust, sein Bizeps spannt sich an. Er klingt defensiv. "Die Lage zwischen ihm und der königlichen Familie ist aus offensichtlichen Gründen angespannt."
Darius untertreibt es ziemlich. Katya, Æmilius' Mutter, starb in der Arena durch die Hand von Königin Sophia. Ihr Kopf und ihre Wirbelsäule wurden von ihrem Körper abgetrennt.
Auch Æmilius wurde von Prinz Caspian in der Arena besiegt, doch wurde sein Leben aufgrund seiner wichtigen Rolle in der königlichen Armee und seiner Verbindung zu König Alexandros verschont. Seitdem schien Æmilius darauf erpicht zu sein, sich zu beweisen.
"Okay." Ich zucke mit den Schultern und tue so, als wäre ich mit seiner Antwort zufrieden, aber tief im Inneren bin ich traurig darüber. Ich will nur das Beste für Darius, aber die Situation mit seiner Familie ist miserabel. Er hat keinen Kontakt zu seinen Eltern. Und sie kümmern sich auch nicht um ihn. Es ist, als wären sie nicht verwandt. Ich kann mir nicht vorstellen, ein Kind zu haben und nicht zu wissen, ob es in Sicherheit oder glücklich ist. Darius' Verhältnis zu seiner Familie ist tragisch, aber wenn er nichts daran ändern will, sollte ich es wohl respektieren.
"Ich kann deine Gefühle spüren, Persephone", bemerkt Darius und kommt langsam auf mich zu. "Vergiss sie einfach. Du kannst es nicht ändern. Du gehörst zu meiner Familie. Ich brauche niemand anderen."
"Was ist mit der Geschichte dieses Anhängers?" Ich berühre ihn erneut und streife über die sanft eingravierten Linien des Wappens. "Du hast vorhin erwähnt, dass er eine tragische Geschichte hat. Erzähle sie mir."
Er schlingt seine Arme um mich und die Spannung, die von ihm ausgegangen ist, löst sich auf. Er küsst mich sanft und lässt meine Sorgen dahinschmelzen, und ich erwidere die Zuneigung.
"Meine Großmutter Esther", beginnt er und streicht mit dem Zeigefinger über meinen Kiefer, "ist nach Valencia gereist, um das Paar Manschettenknöpfe von einem Händler zu kaufen, der seltenen Schmuck verkauft." Er knabbert an meiner Nase, was mich zum Lächeln bringt. "Dann reiste sie nach Madrid und beauftragte einen talentierten Künstler, an dessen Namen ich mich nicht erinnere, damit, unser Familienwappen einzugravieren. "
Er streichelt sanft mein Kinn, fährt mit seinem Daumen über meine Unterlippe und beobachtet mich wie hypnotisiert.
"Esther schenkte die Manschettenknöpfe ihrem Lebensgefährten, meinem Großvater Johan, zu ihrem hundertsten Hochzeitstag", berichtet Darius und sieht mir in die Augen.
"Das ist doch keine tragische Geschichte?", bemerke ich und runzle die Stirn. "Es klingt eher nach einem Märchen."
"Mein Großvater starb zwei Wochen nach der Jubiläumsfeier", antwortet er und Traurigkeit durchzieht sein schönes Gesicht. "Esther starb zwei Tage später, nachdem ihre Lykanerin vor Liebeskummer den Verstand verloren hatte."
"Oh, Gott", hauche ich und habe Mitleid mit ihnen. Ich habe sie nie kennengelernt, aber niemand verdient es, so zu sterben.
"Mein Vater gab mir das Medaillon auf dem Weg zur Militärschule", fährt Darius fort, wobei sein Blick auf meine Brust fällt. "Er sagte mir, ich solle immer daran denken, dass ich der Enkel des großen Johan Darius Rykov sei."
"Sie haben dich nach ihm benannt?", keuche ich und starre ihn erstaunt an. Es ist eine so außergewöhnliche Familiengeschichte.
"Ja." Er streift mit seiner Nase über meine und ich spüre, wie seine Hände meinen Rücken hinunter zu meinem Hintern wandern.
"Wir sollten damit aufhören, sonst kommen wir nie aus diesem Zimmer heraus", murmele ich, und er kichert, lässt mich los und öffnet die Tür.
Wir laufen schnell die Treppe hinunter und gehen in den Speisesaal, wo unsere Freunde bereits gefrühstückt haben.
Serena und Genesis unterhalten sich über eine neue Kleiderkollektion eines Modedesigners, von dem ich noch nie gehört habe, während ihre Gefährten über Fußball diskutieren. Prinz Caspian ist damit beschäftigt, seine Erasthai Quincy anzustarren, die ihm ein liebevolles Lächeln zuwirft. Alles ist so, wie es sein sollte. Die letzten vier Jahre waren einfach traumhaft.
"Guten Morgen, alle zusammen", zwitschere ich und setze mich an den Tisch. Ich lasse mich neben Genesis nieder, die mich strahlend anlächelt. Serena schiebt die Zeitschrift, die sie studiert haben, in meine Richtung, aber ich habe andere Dinge zu besprechen.
"Seid ihr bereit für die Abschlussfeier?", frage ich aufgeregt, aber Prinz Caspian nickt bloß und verdreht die Augen.
"Was?", will ich wissen und sehe ihn stirnrunzelnd an. Ich habe hart gearbeitet, um an diesen Punkt zu gelangen und meinen Hochschulabschluss zu machen.
"Das letzte Mal, dass ich mich so über einen Abschluss gefreut habe, ist sechzig Jahre her", bemerkt Caspian und zuckt mit den Schultern. "Du bist die einzige hier, die noch keinen Abschluss hat, Beany."
"Oh." Endlich wird es mir klar. Ich bin die Einzige, der sich wirklich auf die Veranstaltung freut.
"Mach dir keine Sorgen, Penny." Serena nimmt meine Hand. "Wir sind auch dabei. Wir sind bloß nicht so begeistert davon wie du."
"Verstehe", erwidere ich finster und mein Blick fliegt instinktiv zu meinem Gefährten. Er schenkt mir ein freundliches Lächeln und sendet mir seine Liebe und Unterstützung durch unsere Verbindung.
Ich gebe zu, dass ich von der reservierten Haltung meiner Freunde ein wenig enttäuscht bin, aber ich nehme mir fest vor, mich nicht darum zu kümmern. Ich weiß, dass Darius überall mit mir hingehen und es mit mir genießen wird. Ich würde mich freuen, wenn meine besten Freunde meine Gefühle teilen würden, aber ich werde sie nicht zwingen. Sie können sich mit Modedesignern und Kleidern amüsieren, die aussehen wie mit Glitzer überzogene Müllsäcke.
"Geht es dir gut, Malyshka?", fragt Darius, als er mich zur Schule fährt, und ich nicke. Ich will nicht, dass er sich Sorgen macht. Ich gebe ihm einen langen Kuss, bevor ich aus dem Auto steige. Lily und Daniel begrüßen mich sofort am Eingang des Gebäudes.
"Hi, Penny", lächelt Lily und zieht mich in eine kurze Umarmung. "Hast du ein Kleid für die Abschlussfeier?"
Mein Herz flattert vor Freude und ich schenke ihr ein strahlendes Lächeln. "Noch nicht, aber ich werde mir schon noch etwas einfallen lassen."
Daniel seufzt missmutig und schüttelt den Kopf.
"Ihr wollt eure t nächsten Tage in einem Einkaufszentrum verbringen, stimmt's?" Er stöhnt, und wir brechen in Gelächter aus.
"Darf ich euch begleiten? Ich habe auch noch kein Kleid." Keisha erscheint hinter mir und ich verdrehe beinahe die Augen. Ihre Anwesenheit bedeutet, dass sich auch Amanda zu uns gesellen wird.
"Natürlich", bestätigt Lily, ohne sich um meine Gefühle zu kümmern. "Wir müssen bald losgehen. Ich kann es kaum erwarten."
Wir besuchen den Unterricht mit dem Versprechen, uns am nächsten Tag darüber zu unterhalten. Alles verläuft reibungslos und ich bin froh, dass sie sich genauso auf das bevorstehende Ereignis freuen wie ich.
Nach der letzten Stunde verabschieden wir uns. Ich bin gerade auf dem Weg zurück zum Anwesen, als ich eine Nachricht erhalte.
Sobald ich auf die SMS schaue, schlägt mein Herz schneller. Sie ist von Matthew, er will mich so bald wie möglich im Club Espresso Degree treffen.
Das Stirnrunzeln auf meinem Gesicht vertieft sich, als ich auf die Nachricht starre. Sorgen machen sich in mir breit und in meinem Kopf kreisen verschiedene Szenarien, warum Matthew mir eine SMS geschickt haben könnte. Mir fällt keine befriedigende Antwort ein, also bestätige ich das Treffen und tippe meine Antwort mit zitternden Fingern ein.
Ich atme tief aus und versuche, meinen unregelmäßigen Herzschlag zu beruhigen, während ich in Richtung des Cafés eile. Die Dringlichkeit in Matthews Nachricht beunruhigt mich. Eine leichte Beklemmung schleicht sich in mein Herz und veranlasst mich, schneller zu gehen.
Was könnte so ernst sein, dass er mich sofort treffen will?

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